Fastenaktion Landesprogramm

Haiti

Mit innovativen Methoden Hunger und Armut überwinden

Die Situation in Haiti ist verheerend: Klimawandel, ungeeignete Anbaumethoden und eine desaströse Regierungsführung setzen der Bevölkerung zu. Die Ernährung von 3,6 Millionen Menschen ist gefährdet.

Chaotische Zustände begünstigen kriminelle Banden 

Die katastrophale politische und wirtschaftliche Lage wirkt sich stark auf das Leben in ganz Haiti aus. Der Mord am Präsidenten im Juli 2021 erhöhte die Unsicherheit für die Bevölkerung zusätzlich. Kriminelle Gangs übernehmen vielerorts die Macht und blockieren unter anderem den Zugang zum Süden des Landes. Die Güter des täglichen Bedarfs werden laufend teurer. 

Nahrung selbst produzieren

Umso wichtiger ist es, dass die Menschen in den Projekten von Fastenaktion mit agrarökologischen Anbaumethoden lernen, ihre Nahrungsmittel selbst zu produzieren. Armutsbetroffene Frauen und Männer lernen zudem, sich in Solidaritätsgruppen zu organisieren. Sie legen Geld zusammen, um sich damit in Notlagen gegenseitig auszuhelfen.

Das UNO Symbol für das 2. Sustainable Development Goal - Kein Hunger. Symbolisiert durch eine gelbe Schüssel, aus der Dampf kommt
Das UNO Symbol für das 13. Sustainable Development Goal - Climate Action. Symbolisiert durch ein grünes Auge mit der Erde als Pupille
Das UNO Symbol für das 16. Sustainable Development Goal - Peace, Justice and Strong Institutions. Symbolisiert durch eine blaue Friedenstaube, die auf einem Richterhammer sitzt
Eine Landeskarte von Haiti mit den Projektregionen wo Fastenaktion tätig ist

Das erreichen wir mit Ihrer Spende für Haiti

Gemeinschaftliche Solidarität 

Ena beim Ausreissen von Unkraut in ihrem Kohl- und Karottengarten in Haiti.
Ziel 2024

Das Programm erreicht mit den Solidaritätsgruppen insgesamt rund 11 500 Personen, je zur Hälfte Männer und Frauen aus den ärmsten ländlichen Regionen. 

Sie ermöglichen armutsbetroffenen Frauen und Männern, sich in Solidaritätsgruppen zu organisieren. Die Gruppen erlauben ihnen, sich in Notlagen gegenseitig auszuhelfen. 

Den Klimawandel überwinden 

Odilon Ciel bei der Arbeit für die Aufforstung in Haiti.
Ziel 2024

Rund 1300 Personen nehmen jährlich an Ausbildungen teil, damit sie mit agrarökologischen Methoden den Folgen von Klimawandel, Erosion, Stürmen, und Dürren etwas entgegensetzen können. 

Sie unterstützen den Lernprozess der Bäuerinnen und Bauern, ihre eigenen Nahrungsmittel vermehrt selbst zu produzieren und weniger anfällig gegen Naturkatastrophen zu sein. 

Verteidigung der Grundrechte 

Dorfbevölkerung in Haiti.
Ziel 2024

Rund 3 500 Personen nehmen jährlich an gemeinsamen sozialen Aktionen teil. Die Bevölkerung wird sensibilisiert und kämpft für ihre Grundrechte, um eine sichere Gemeinschaft zu gewährleisten. 

Sie unterstützen Bauernfamilien bei der Verteidigung ihrer Rechte und sorgen dafür, dass ihre Bedürfnisse von Politik und Wirtschaft besser berücksichtigt werden. 

Lesen Sie aktuelle Beiträge aus Haiti

Die Gewalt in Haiti eskaliert

© Fastenaktion06.03.2024

Kriminelle Banden auf der Karibikinsel haben sich zusammengeschlossen und kontrollieren nun etwa 80 Prozent der Hauptstadt Port-au-Prince. Die Regierung hat den Notstand ausgerufen, die inte…

© Augustin Jeanty Junior

Fastenaktion organisiert Nothilfe

08.06.2024

Aufgrund der Dauerkrise in Haiti leistet Fastenaktion gezielte Nothilfe vor Ort, um die Ernährung der Menschen in unseren Projekten zu sichern.

© Reginald Junior Louissaint

Die Ursachen der Dauerkrise

08.06.2024

Die Ursachen für die scheinbar endlose Krise in Haiti sind vielfältig: Naturkatastrophen, Korruption, und eine tragische Kolonialgeschichte.

Das Landesprogramm Haiti auf einen Blick

  • Nachhaltige Landwirtschaft
  • Spar- und Kreditsysteme
  • Ernährungssouveränität
  • Klima
Das UNO Symbol für das 2. Sustainable Development Goal - Kein Hunger. Symbolisiert durch eine gelbe Schüssel, aus der Dampf kommt
Das UNO Symbol für das 13. Sustainable Development Goal - Climate Action. Symbolisiert durch ein grünes Auge mit der Erde als Pupille
Das UNO Symbol für das 16. Sustainable Development Goal - Peace, Justice and Strong Institutions. Symbolisiert durch eine blaue Friedenstaube, die auf einem Richterhammer sitzt
  • Kleinbauernfamilien und Textilarbeiterinnen in den ländlichen Gebieten, die am meisten verwundbaren Bevölkerungsgruppen
  • 4 000 Frauen und  4 800 Männer
  • 650 000 CHF (2022)

Benno Steffen

Programmverantwortlicher Haiti

+41 41 227 59 54

Mail

HaitiBevölkerungBruttonationalprodukt pro KopfAlphabetisierungKindersterblichkeitLebenserwartung
11.72 Mio.1 702 US$61.7 %6 %66 Jahre
8.81 Mio.92 371 US$>99 %0.4 %83 Jahre
Schweiz
HaitiSchweiz
Bevölkerung11.72 Mio.8.81 Mio.
Bruttonationalprodukt pro Kopf1 702 US$92 371 US$
Alphabetisierung61.7 %>99 %
Kindersterblichkeit6 %0.4 %
Lebenserwartung66 Jahre83 Jahre

Lesen Sie unsere Projektbeispiele aus Haiti

Aufforstung schützt vor Hurrikans und Dürren

Unterstützt durch Ausbildungen kann die Bevölkerung in den Bergen Haitis ihre Wälder aufforsten und die Felder so bepflanzen, dass ihre Ernährung gesichert ist.

Zum Projekt

Mit Agrarökologie gegen Überschwemmungen

Ausbildungen ermöglichen es der Bevölkerung in Haiti, selbst Verantwortung zu übernehmen für eine gesicherte Ernährunge, die Wiederaufforstung und die Entwicklung ihrer Region.

Zum Projekt

Jetzt spenden für eine sichere Ernährung

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Fastenaktion Landesprogramm

Senegal

Sich als Gemeinschaft selbst helfen, trotz schwindenden Ressourcen 

80 Prozent der Bevölkerung in Senegal sind in der Landwirtschaft tätig. Sie leiden unter der Klimakrise und zunehmender Wüstenbildung. Um dem Hunger zu entgehen, sind innovative Ansätze gefragt. 

Verschuldung verhindert Entwicklung

Der aktive Dialog zwischen christlichen und muslimischen Religionen schafft in Senegal ein Klima der gegenseitigen Toleranz. Die wirtschaftliche Dynamik wurde durch den Krieg in der Ukraine gedämpft. Aufgrund höherer Lebensmittel- und Energiepreise und grösserer Unsicherheit sank das reale Wachstum. Trotz genügend Regen ist die letzte Ernte schlecht ausgefallen. Während der Knappheitsperiode kann sich das negativ auf die Menschen in den ländlichen Regionen auswirken. 

Sicherheit für die Mitglieder der Solidaritätsgruppen 

Die Solidaritätsgruppen, Kalebassen genannt stehen im Zentrum der Projekte von Fastenaktion. Innerhalb dieser Gruppen können sich die Mitglieder in Notlagen ohne Zinsen gegenseitig aushelfen und sich so langfristig entschulden. Die Kalebassen sind auch innerhalb der Gesellschaft aktiv und fördern den Austausch von Wissen und Erfahrungen. Gleichzeitig werden die Gruppen dabei unterstützt, zusammen zusätzliche Felder zu bewirtschaften und mehr Hirse, Mais und Gemüse zu produzieren. 

Das UNO Symbol für das 1. Sustainable Development Goal - No Poverty. Symbolisiert durch fünf Personen die harmonisch miteinander stehen
Das UNO Symbol für das 2. Sustainable Development Goal - Kein Hunger. Symbolisiert durch eine gelbe Schüssel, aus der Dampf kommt
Das UNO Symbol für das 16. Sustainable Development Goal - Peace, Justice and Strong Institutions. Symbolisiert durch eine blaue Friedenstaube, die auf einem Richterhammer sitzt
Senegal Karte

Das erreichen wir mit Ihrer Spende für den Senegal

Die Ernährung sichern 

Dorfbewohnerinnen bei der Arbeit im Senegal.
Ziel 2024

Die Kalebassen sichern die Ernährung ihrer Mitglieder mit jährlich rund 1000 Tonnen Nahrungsreserven (Gemeinschaftsfelder und -speicher). 

Sie unterstützen die Solidaritätsgruppen bei der Beschaffung von Mitteln, um gemeinsam zusätzliche Felder zu bewirtschaften und die Hungerperiode zu überstehen. 

Einen Weg aus den Schulden finden 

Solidaritätsgruppe mit Kalebasse im Senegal.
Ziel 2024

Rund 65 000 Gruppenmitglieder – 90 Prozent von ihnen Frauen – sind Mitglied einer Kalebasse und können sich so langfristig entschulden. 

Frauen und Männer verfügen über die notwendigen Mittel, um ihre Grundbedürfnisse zu decken. Dies mindert das Risiko in eine Abhängigkeit zu geraten. Möglich macht das Ihre Spende

Ein Recht auf Grundversorgung 

Senegal BAMTAARE
Ziel 2024

Jährlich führen 40 gezielte Interventionen der Solidaritätsgruppen bei Behörden dazu, dass sie eine Grundversorgung und Infrastruktur erhalten. 

Sie stärken die Bevölkerung, Zugang zu eigenem Land und wichtige Infrastruktur wie Schulräume, Strassen, Strom- und Wasserversorgung zu erhalten. 

Lesen Sie aktuelle Beiträge aus dem Senegal

Die Klimaerwärmung zwingt die Menschen, sich anzupassen

© Fastenaktion25.03.2024

Bäuerinnen und Fischer im Senegal spüren die Auswirkungen des Klimawandels. In den Fastenaktion-Projekten lernen sie, damit umzugehen.

© Fastenaktion

Solidaritätsgruppen fördern den Frieden

24.09.2024

Zwei Studien zeigen, dass Solidaritätsgruppen im Senegal friedensfördernd wirken, indem sie die soziale Stabilität der Gemeinschaften erhöhen.

© Ababacar Gueye

«Ich möchte zeigen, wie vielschichtig der Senegal ist»

10.07.2024

Die Studentin Sofia Poku reiste letztes Jahr in den Senegal und besuchte unsere Projekte. Ihre eindrücklichen Beobachtungen hat sie in Zeichnungen festgehalten…

Das Landesprogramm Senegal auf einen Blick

  • Spar- und Kreditsysteme
  • Zugang zu Ressourcen
  • Empowerment
Das UNO Symbol für das 1. Sustainable Development Goal - No Poverty. Symbolisiert durch fünf Personen die harmonisch miteinander stehen
Das UNO Symbol für das 2. Sustainable Development Goal - Kein Hunger. Symbolisiert durch eine gelbe Schüssel, aus der Dampf kommt
Das UNO Symbol für das 16. Sustainable Development Goal - Peace, Justice and Strong Institutions. Symbolisiert durch eine blaue Friedenstaube, die auf einem Richterhammer sitzt
  • Kleinbauernfamilien, die von Verschuldung betroffen sind
  • 36 000 Kalebassenmitglieder
  • 51 200 Frauen und 4 000 Männer
  • 750 000 CHF (2022)

Vreni Jean-Richard

Programmverantwortliche Senegal

+41 41 227 59 91

Mail

Djibril Thiam

AGRIBIO Services

Koordination

Djibril Thiam

AGRIBIO Services

Koordination

SenegalBevölkerungBruttonationalprodukt pro KopfAlphabetisierungKindersterblichkeitLebenserwartung
17.76 Mio.1 554 US$56.3 %3.7 %70 Jahre
8.81 Mio.92 371 US$>99 %0.4 %83 Jahre
Schweiz
SenegalSchweiz
Bevölkerung17.76 Mio.8.81 Mio.
Bruttonationalprodukt pro Kopf1 554 US$92 371 US$
Alphabetisierung56.3 %>99 %
Kindersterblichkeit3.7 %0.4 %
Lebenserwartung70 Jahre83 Jahre

Lesen Sie unsere Projektbeispiele aus dem Senegal

Senegal: Bamtaare

Mit lokalen Mitteln dem Klimawandel trotzen

Klimawandel und Bevölkerungsdruck schaffen zunehmend Probleme im Senegal. Solidaritätsgruppen und Gemeinschaftsfelder tragen dazu bei, die Knappheitsperioden verkürzen.

Zum Projekt

Fischereigemeinschaften helfen sich selbst

Dank Solidaritätsgruppen, Ausbildung und Aufforstung können die vom Klimawandel betroffenen Fischereidörfer in Senegal ihre Ernährung und ihr Einkommen weiterhin sichern.

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Jetzt spenden für eine sichere Ernährung

Fastenaktion Landesprogramm

Burkina Faso

Es ist an der Zeit, die Ursachen des Hungers zu beseitigen 

Aufgrund terroristischer Anschläge an den Grenzen des Landes und in den Projektgebieten sind in Burkina Faso 1,9 Millionen Menschen im eigenen Land auf der Flucht. Ein Drittel des Landes befindet sich in einer Krise oder Notlage.

Fehlende Unterstützung und die Auswirkungen der Klimakrise 

Aufgrund der Klimakrise wird es für die Bäuerinnen und Bauern in Burkina Faso zunehmend schwieriger, genügend Lebensmittel zu ernten. Viele Frauen sind auf sich allein gestellt. Denn ihnen fehlt die Unterstützung der Männer, und sie haben keinen Zugang zu Land. Ein weiteres Problem sind fehlende Landtitel, wenn Bergbaufirmen Anspruch auf ihr Land stellen. 

Zugang zu Land, Nahrung und mehr Einkommen 

Die in den Projekten von Fastenaktion engagierten Burkinabé – in der Mehrheit Frauen – erfahren in Schulungen, wie sie die ihnen zustehenden Rechte einfordern können. Denn Rechte bedeuten Zugang zu Land, sichern langfristig die Ernährung und fördern das friedliche Zusammenleben. Zudem erhalten die Familien Ausbildung zu Landwirtschaft und agrarökologischen Anbaumethoden. Zusätzlich gründen sie Solidaritätsgruppen, damit sie sich in Notlagen gegenseitig unterstützen können. 

Das UNO Symbol für das 2. Sustainable Development Goal - Kein Hunger. Symbolisiert durch eine gelbe Schüssel, aus der Dampf kommt
Das UNO Symbol für das 10. Sustainable Development Goal - Reduced Inequalities. Symbolisiert durch ein Gleichheitszeichen mit Pfeilen, die in vier Richtungen nach außen zeigen
Burkina Faso Karte

Das erreichen wir mit Ihrer Spende für Burkina Faso 

Ernährungssouveränität

Burkina Faso TIKARE
Ziel 2024

Insgesamt 750 Familien haben Zugang zu Land, auf dem sie ihre erlernten nachhaltigen Landwirtschafts- und Viehzuchttechniken anwenden können. 

Sie unterstützen die Ausbildung von Kleinbauernfamilien, die dank vertiefter agrarökologischer Kenntnisse und Zugang zu eigenem Land mehr Einkommen generieren.

Vom Goldschürfer zum Landbesitzer

Mann in Goldmine in Burkina Faso.
Ziel 2024

60 Gesprächsgruppen rund um Goldminen werden organisiert, welche die teilnehmenden Schürfer für die Gefahren ihrer Arbeit sensibilisieren.

Ihre Unterstützung hilft den Schürfern, sich ihrer Rechte bewusst zu werden, und motiviert sie, sich für den Zugang zu eigenem Land einzusetzen. 

Überbrückung der Knappheitsperiode

Treffen einer Spargruppe in Burkina Faso.
Ziel 2024

4 400 Menschen werden Mitglieder von Solidaritätsgruppen, die ihre eigenen Entscheidungen treffen und die Zeit des Mangels mit ihren eigenen Mitteln überbrücken können.

Ihre Unterstützung hilft bei der Gründung von Solidaritätsgruppen, in denen sich die Teilnehmenden gegenseitig unterstützen und sich in Notfällen zinslose Kredite vergeben können.  

Lesen Sie aktuelle Beiträge aus Burkina Faso

Genug Nahrung für die Familie

© Richard Djielbeogo27.11.2023

Adèle Neya hat dank der Unterstützung von Fastenaktion nicht nur Selbstvertrauen gewonnen, sondern auch grössere finanzielle Sicherheit.

Oumo und ihr Ehemann Amadou und halten ihre Hände und blicken in die Kamera.© Richard Djielbeogo

Unabhängigkeit verleiht Flügel

23.11.2023

Ein Fastenaktion-Projekt in Burkina Faso verhilft Frauen zu mehr Unabhängigkeit – und verbessert so ihren Zugang zu Nahrungsmitteln.

© Fastenaktion

Gerechtigkeit braucht alle Geschlechter

01.03.2023

In unseren Projekten ist Geschlechtergerechtigkeit ein zentrales Anliegen. Zwei Projekte aus Burkina Faso zeigen, was erfolgreiche Gender-Arbeit ausmacht.

Das Landesprogramm Burkina Faso auf einen Blick

  • Ernährungssouveränität
  • Nachhaltige Landwirtschaft
  • Gender
  • Spar- und Kreditsysteme
Das UNO Symbol für das 2. Sustainable Development Goal - Kein Hunger. Symbolisiert durch eine gelbe Schüssel, aus der Dampf kommt
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Das UNO Symbol für das 10. Sustainable Development Goal - Reduced Inequalities. Symbolisiert durch ein Gleichheitszeichen mit Pfeilen, die in vier Richtungen nach außen zeigen
  • Bevölkerungsgruppen in ländlichen Gebieten, in denen die Bodendegradation fortgeschritten ist.
  • 5 000 Frauen und  1 500 Männer
  • 700 000 CHF (2022)

Aja Diggelmann

Programmverantwortliche Burkina Faso

+41 41 227 59 83

Mail

Barthélémy Sam

Barthélémy Sam

SAGRASY CONSULTING

Koordination

Natacha Yameogo Compaore

Natacha Compaoré

SAGRASY CONSULTING

Koordination

Burkina FasoBevölkerungBruttonationalprodukt pro KopfAlphabetisierungKindersterblichkeitLebenserwartung
23.25 Mio.860 US$46 %8.3 %64 Jahre
8.81 Mio.92 371 US$>99 %0.4 %83 Jahre
Schweiz
Burkina FasoSchweiz
Bevölkerung23.25 Mio.8.81 Mio.
Bruttonationalprodukt pro Kopf860 US$92 371 US$
Alphabetisierung46 %>99 %
Kindersterblichkeit8.3 %0.4 %
Lebenserwartung64 Jahre83 Jahre

Lesen Sie unsere Projektbeispiele aus Burkina Faso

Frauen passen sich dem Klimawandel an

Durch Solidaritätsgruppen und nachhaltige Landwirtschaft können Familien in Burkina Faso gemeinsam ihr Einkommen erhöhen und die Umwelt schützen.

Zum Projekt

Aufklärung über die Gefahren des Goldschürfens

Das Projekt sucht mit jungen Goldsuchern und ihren Familien in Burkina Faso nach Möglichkeiten, wie man beides sinnvoll verbinden kann.

Zum Projekt

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Fastenaktion Landesprogramm

Nepal

Recht auf Gesundheit und Gleichstellung 

Frauen und Kastenlose werden in Nepal immer noch stark diskriminiert. Trotz einigen Zwischenerfolgen im Engagement für ihre Rechte ist die Arbeit noch lange nicht getan.

Extreme Wetter, Mangelernährung und fehlende Hygienemöglichkeiten

Der jährliche Pro-Kopf-Ausstoss von CO2 liegt in Nepal bei 0,47 Tonnen. Ein Bruchteil im Vergleich zu den Industrieländern. Starkregen und Trockenheit sind die Folge. Darunter leiden die am meisten, die am Rande der Gesellschaft leben: Kasten- und Landlose, Frauen und Mädchen. Dazu kommen noch gesundheitliche Probleme. So führen Mangelernährung, miserable hygienische Bedingungen und extreme körperliche Anstrengung bei vielen Frauen zu einer äusserst schmerzhaften Gebärmuttersenkung. 

Aufklärungskampagnen und neue Anbautechniken sind erfolgreich

Die Aufklärungskampagnen der Partnerorganisationen von Fastenaktion waren erfolgreich. Die Bekämpfung des Uterusvorfalls wurde ins Staatsbudget aufgenommen. Betroffene Frauen können sich kostenlos operieren lassen. Verschiedene Projekte setzen sich für die Gleichberechtigung ein und gegen die weiterverbreitete Kinderheirat. Mit neuen Anbautechniken verbessern Bäuerinnen und Bauern die schlechten Bodenqualität. Der Anbau von Gemüse sowie Obst- und Nussbäumen bereichert ihre Ernährung langfristig. 

Das UNO Symbol für das 2. Sustainable Development Goal - Kein Hunger. Symbolisiert durch eine gelbe Schüssel, aus der Dampf kommt
Das UNO Symbol für das 10. Sustainable Development Goal - Reduced Inequalities. Symbolisiert durch ein Gleichheitszeichen mit Pfeilen, die in vier Richtungen nach außen zeigen
Das UNO Symbol für das 16. Sustainable Development Goal - Peace, Justice and Strong Institutions. Symbolisiert durch eine blaue Friedenstaube, die auf einem Richterhammer sitzt
Nepal Karte

Das erreichen wir mit Ihrer Spende für Nepal

Mehr Küchengärten anlegen 

Nepal KLEP
Ziel 2024

Jedes Jahr legen 650 Haushalte Küchengärten an, und mindestens 500 Haushalte pflanzen dazu fünf Bäume für Früchte, Nüsse oder las Tierfutter. 

Sie unterstützen die Einrichtung von Küchengärten, die eine nachhaltige Lösung für den Zugang zu nahrhaften Lebensmitteln darstellen. 

Gesundheitsfürsorge für Frauen 

Nepal ALLGEMEIN
Ziel 2024

250 Frauen aus den Projektgebieten gehen jährlich zu vor- und nachgeburtlichen Untersuchungen in eine Klinik. Das Bewusstsein über Uterusvorfälle ist unter jungen Frauen verbreitet.

Sie unterstützen Frauen und Mädchen dabei, ihr Recht auf ein gutes öffentliches Gesundheitssystem wahrzunehmen und dafür einzutreten. 

Gleichstellung der Geschlechter 

Nepal AAWAJ
Ziel 2024

Insgesamt 5 000 Frauen nehmen an Aktivitäten teil, welche zu ihrer Gleichberechtigung innerhalb der Familie und in den Dörfern beitragen. 97% der Mädchen schliessen die achte Klasse ab.

Mit Ihrer Hilfe setzen sich Frauen für ihre Gleichberechtigung ein, und junge Mädchen werden durch eine abgeschlossene Grundausbildung vor Kinderheirat geschützt. 

Lesen Sie aktuelle Beiträge aus Nepal

Eine nepalesische Bäuerin zeigt ihren agrarökologischen Garten.

Mehr Nahrung und bessere Gesundheit

© Fastenaktion19.01.2024

Ein Projekt in Nepal unterstützt agrarökologische Küchengärten. Diese verbessern die Ernährungssicherheit und Gesundheit der Menschen.

© Jibiko Media

Erfolgreicher Wiederaufbau nach Erdbeben

21.08.2024

Nach einem Erdbeben in Nepal organisierten wir Nothilfe. Die Arbeiten sind abgeschlossen und 120 Familien haben wieder ein sicheres Zuhause.

© Fastenaktion

Dalits ringen um mehr Anerkennung

20.08.2024

Eine Solidaritätsgruppe in Nepal kämpft gegen die Diskriminierung von Dalits. Nach ersten Erfolgen ist sie nun mit Rückschlägen konfrontiert.

Das Landesprogramm Nepal auf einen Blick

  • Nachhaltige Landwirtschaft
  • Organisationsentwicklung
  • Empowerment
  • Ernährungssouveränität

 

Das UNO Symbol für das 2. Sustainable Development Goal - Kein Hunger. Symbolisiert durch eine gelbe Schüssel, aus der Dampf kommt
Das UNO Symbol für das 10. Sustainable Development Goal - Reduced Inequalities. Symbolisiert durch ein Gleichheitszeichen mit Pfeilen, die in vier Richtungen nach außen zeigen
Das UNO Symbol für das 16. Sustainable Development Goal - Peace, Justice and Strong Institutions. Symbolisiert durch eine blaue Friedenstaube, die auf einem Richterhammer sitzt
  • Stark diskriminierte Frauen und die kastenlose Bevölkerung
  • Kleinbauerfamilien in Gebieten mit einem niedrigen Index der menschlichen Entwicklung (HDI)
  • 13 216 Personen (2021) – 7 181 davon Frauen und 6 035 Männer
  • 650 000 CHF (2022)

Katrin Rosenberg

Programmverantwortliche Nepal

+41 41 227 59 67

Mail

Teeka Bhattarai

Koordination

Samrat Katwal

Koordination

NepalBevölkerungBruttonationalprodukt pro KopfAlphabetisierungKindersterblichkeitLebenserwartung
30.9 Mio.1 332 US$71.2%2.7 %72 Jahre
8.81 Mio.92 371 US$>99 %0.4 %83 Jahre
Schweiz
NepalSchweiz
Bevölkerung30.9 Mio.8.81 Mio.
Bruttonationalprodukt pro Kopf1 332 US$92 371 US$
Alphabetisierung71.2%>99 %
Kindersterblichkeit2.7 %0.4 %
Lebenserwartung72 Jahre83 Jahre

Lesen Sie unsere Projektbeispiele aus Nepal

Eine ausgewogene Ernährung und mehr Anerkennung

Mehr Anerkennung für die traditionelle Kulturen sowie die Einführung agrarökologischer Methoden verbessern die Lebensbedingungen der Chepang in Nepal.

Zum Projekt

Bessere Gesundheit und mehr Mitsprache für Frauen

Dank Wissensvermittlung, Küchengärten und besserer Betreuung nach den Geburten verbessert sich die Gesundheit der Frauen in Nepal.

Zum Projekt

Jetzt spenden für eine sichere Ernährung

Fastenaktion Landesprogramm

Laos

Lokale Netzwerke garantieren eine vielfältige Ernährung

Hitze, Trockenheit und Starkregen bedingt durch die Klimakrise sind die grossen Herausforderungen in Laos. Die ethnischen Minderheiten in den Bergregionen sind am meisten von Armut betroffen.

Wo es artenreiche Wälder gab, stehen heute Monokulturen oder Wasserkraftwerke 

Mithilfe ausländischer Investoren werden natürliche Ressourcen ausgebeutet. Laos will den Sprung aus der Kategorie der am wenigsten entwickelten Länder des Entwicklungsindex der UN schaffen – dies ohne Rücksicht auf Mensch und Natur. Wo einst artenreiche Wälder waren, stehen heute Monokulturen oder Wasserkraftwerke. Die Klimakrise macht den Menschen schwer zu schaffen. Die Reisernten reichen oft nur für ein halbes Jahr. Besonders Kinder und Frauen leiden unter chronischer Mangelernährung. 

Gemeinsam effizienter Landwirtschaft betreiben

In diesem schwierigen Umfeld unterstützt Fastenaktion lokale Bäuerinnen- und Bauernorganisationen dabei, ihren Zugang zu Wald und zu Land zu sichern. Sie werden in schonenden und gleichzeitig effizienten Anbau- und Verarbeitungsmethoden geschult. Dabei wird viel Wert auf eine gleichberechtigte Zusammenarbeit von Frauen und Männern gelegt. Die Bevölkerung in den abgelegenen Dörfern nutzt zunehmend Waldprodukte wie Wurzeln oder Honig für ihre Ernährung. 

Das UNO Symbol für das 1. Sustainable Development Goal - No Poverty. Symbolisiert durch fünf Personen die harmonisch miteinander stehen
Das UNO Symbol für das 2. Sustainable Development Goal - Kein Hunger. Symbolisiert durch eine gelbe Schüssel, aus der Dampf kommt

Das erreichen wir mit Ihrer Spende für Laos

Ernährungssouveränität

Tone füttert ihre Enten und Hühner in Ban Raro, Laos.
Ziel 2024

Insgesamt 2400 Haushalte erhöhen ihre Produktion von eiweiss- und fetthaltiger Nahrung mit Fisch, Eiern und Hülsenfrüchten. 

Sie unterstützen die Ausbildung von kleinbäuerlichen Familien, die dank vertiefter Kenntnisse in Landwirtschaft und Viehzucht sich und ihre Familien gesund ernähren können. 

Lokale Nahrungsmittel

Enang in ihrem Gemüsegarten in Ban Pasing, Laos.
Ziel 2024

2100 Personen – gleich viele Frauen und Männer – lassen sich schulen, um die Ernährungssituation ihrer Familie zu verbessern: Diversifizierung und Verarbeitung von lokalen Nahrungsmitteln. 

Ihre Unterstützung hilft den Frauen und Männern dabei die Ernährungssituation für sich und ihre Familien zu verbessern. 

Land zugänglich machen 

Ort Ban Pasing in Laos.
Ziel 2024

Jährlich werden in 150 Dörfern Pläne erstellt, wie das zur Verfügung stehende Land für alle zugänglich ist und nachhaltig genutzt werden kann.

Ihre Unterstützung hilft bei der sorgfältigen Planung Land für die nachhaltige Nutzung allen im Dorf zugänglich zu machen.

Lesen Sie aktuelle Beiträge aus Laos

Frauen mitentscheiden lassen!

© Fastenaktion / Wim Reybroeck13.12.2022

Die Gender-Learning Group der Allianz Sufosec lancierte ihren ersten Lernaustausch im November 2021 mit einem von Fastenaktion organisierten Webinar. In den Diskussionen ging es um eine Stud…

© Adri Berger/Running Reel

Verbesserte Ernährung für ein Leben in Würde

03.07.2024

Dank unserer Partnerorganisation können Familien in Laos ihre Nahrungsmittel selbst produzieren und sich ausreichend und gesund ernähren.

Laos: Keine Corona-Tote – doch das Einkommen fehlt

19.07.2020

In Laos gab es bisher keine Corona-Toten. Die Menschen in den Projekten leiden jedoch stark unter dem Einbruch ihrer Einkommen.

Das Landesprogramm Laos auf einen Blick

  • Ernährungssouveränität
  • Zugang zu Ressourcen
  • Spar- und Kreditsysteme
  • Gender
Das UNO Symbol für das 1. Sustainable Development Goal - No Poverty. Symbolisiert durch fünf Personen die harmonisch miteinander stehen
Das UNO Symbol für das 2. Sustainable Development Goal - Kein Hunger. Symbolisiert durch eine gelbe Schüssel, aus der Dampf kommt
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  • Ethische Minderheiten in den Bergregionen, die von Armut und Hunger bedroht sind.
  • 5 000 Frauen und  1 500 Männer
  • 700 000 CHF (2022)
Portrait Valérie Lange

Valérie Lange

Programmverantwortliche Laos

+41 41 227 59 88

Mail

Khonemany Innoukham

Koordination

LaosBevölkerungBruttonationalprodukt pro KopfAlphabetisierungKindersterblichkeitLebenserwartung
7.63 Mio.2 047 US$87.1 %4.3 %69 Jahre
8.81 Mio.92 371 US$>99 %0.4 %83 Jahre
Schweiz
LaosSchweiz
Bevölkerung7.63 Mio.8.81 Mio.
Bruttonationalprodukt pro Kopf2 047 US$92 371 US$
Alphabetisierung87.1 %>99 %
Kindersterblichkeit4.3 %0.4 %
Lebenserwartung69 Jahre83 Jahre

Lesen Sie unsere Projektbeispiele aus Laos

Der Regenwald als Ernährungsgrundlage

Der Schutz des Regenwalds in Laos bringt der Bevölkerung eine gesicherte Ernährung schafft einen Ausweg aus Armut und Unterernährung.

Zum Projekt

Gesundheit von Müttern und Kleinkindern fördern

Dank biologischen Anbaumethoden und gesunden Waldprodukten verbessert sich die Gesundheit von Frauen und Kindern in Laos.

Zum Projekt

Jetzt spenden für eine sichere Ernährung

Fastenaktion Landesprogramm

Madagaskar

Mit Spargruppen gemeinsam ein besseres Leben schaffen

Die Bedürftigsten der Bevölkerung in Madagaskar sind auf sich alleine gestellt. Das Programm von Fastenaktion bietet deshalb ihnen deshalb konkrete Unterstützung bei der Verbesserung ihrer Lebensbedingungen.

In der Schuldenspirale gefangen

Mehr als die Hälfte der Kinder in Madagaskar sind mangelernährt, nur eine von drei Personen hat sauberes Trinkwasser zur Verfügung. Wer arm ist, gerät leicht in Geldnot und muss sich an Geldverleiher wenden. Diese verlangen horrende Zinsen. Der Krieg in der Ukraine hat die Preise für Grundnahrungsmittel stark ansteigen lassen, sodass sie für Menschen mit kleinem Budget unerschwinglich geworden sind. 

Solidaritätsgruppen bieten einen Ausweg aus der Armut

Die Projekte von Fastenaktion initiieren Spargruppen, damit deren Mitglieder sich in Notfällen gegenseitig mit zinslosen Darlehen unterstützen können. Die Gruppen bepflanzen zudem gemeinsam Felder mit Maniok oder Gemüse. Langjährige Gruppen schliessen sich in Netzwerken zusammen, um miteinander ihre Lebensumstände zu verbessern: Sie organisieren Schulungen für agrarökologische Anbaumethoden, unterhalten Zufahrtswege und Schulräume oder führen Aufforstungsaktionen durch. 

Das UNO Symbol für das 2. Sustainable Development Goal - Kein Hunger. Symbolisiert durch eine gelbe Schüssel, aus der Dampf kommt
Das UNO Symbol für das 10. Sustainable Development Goal - Reduced Inequalities. Symbolisiert durch ein Gleichheitszeichen mit Pfeilen, die in vier Richtungen nach außen zeigen
Das UNO Symbol für das 16. Sustainable Development Goal - Peace, Justice and Strong Institutions. Symbolisiert durch eine blaue Friedenstaube, die auf einem Richterhammer sitzt

Das erreichen wir mit Ihrer Spende für Madagaskar

Schuldenfrei und selbstbestimmt 

Hareantsoa mit ihrer Tochter Stephanie vor ihrem bescheidenen Haus in Madagaskar.
Ziel 2024

Rund 1200 Spar- und Solidaritätsgruppen werden jährlich schuldenfrei. Sie führen ihre Aktivitäten eigenständig weiter und werden Mitglied eines Netzwerks. 

Sie unterstützen die Gründung von Solidaritätsgruppen, die sich aus eigener Kraft aus ihren Schulden befreien können. 

Gemeinsam zu eigenem Land kommen

Madagaskar TARATRA 2021
Ziel 2024

1200 Netzwerke von Spar- und Solidaritätsgruppen führen jährlich eine gemeinsame Aktion durch – unter anderem auch, um Landtitel zu erwerben. 

Ihre Unterstützung hilft den Mitgliedern der Netzwerke von Spar- und Solidaritätsgruppen gemeinsam eine Aktion zu planen und erfolgreich durchzuführen. 

Frauen stärken 

Tsarasoa, der die Anweisungen für Hygiene und Sauberkeit im Dorf in Madagaskar aufstellt.
Ziel 2024

Bei 80 Prozent der Spar- und Solidaritätsgruppen ist mindestens eine Frau im Vorstand, verfügt über Entscheidungsvollmacht und gestaltet die Entwicklung der Gruppen aktiv mit. 

Ihre Unterstützung trägt dazu bei, dass Frauen in Solidaritätsgruppen, Leitungsfunktionen wahrnehmen und die Geschicke der Gruppe aktiv mitgestalten. 

Lesen Sie aktuelle Beiträge aus Madagaskar

Die kenianische Bäuerin Faith Wanjiru arbeitet auf ihrem Feld mit agrarökologischen Methoden. Dieser Ansatz ist zentral, um dem Welthunger entgegenzuwirken.

«Eigentlich gäbe es genügend Essen für alle Menschen»

© Fastenaktion / Eyris Communication16.10.2023

Zum Welthungertag erklärt unsere Expertin für Ernährungssysteme, weshalb so viele Menschen unter Hunger leiden und welche Ansätze trotz allem Hoffnung schaffen.

Etahery, Familienvater und Mitglied der Solidaritätsgruppe, hat das verfügbare Regenwasser genutzt, um ein wenig Reis, verschiedene Gemüsesorten und die Mischkulturen Maniok, Mais und Süsskartoffeln anzubauen.© Diary Ratsimanarihaja

Wasser, Quelle des Lebens

26.09.2023

Die Lage in Madagaskar verschärft sich aufgrund der Klimakrise immer weiter. Innovative Ansätze wie Agrarökologie sind notwendiger denn je.

© Fastenaktion

Die Menschen stärken

23.06.2022

Die Koordinator:innen von Fastenaktion berichten über die Lebensumstände in ihren Ländern. Der Krieg in der Ukraine hat auch Auswirkungen auf das Leben der Menschen in unseren Projektlän…

Das Landesprogramm Madagaskar auf einen Blick

  • Ernährungssouveränität
  • Einkommensförderung
  • Spar- und Kreditsysteme
  • Agrarökologie
Das UNO Symbol für das 2. Sustainable Development Goal - Kein Hunger. Symbolisiert durch eine gelbe Schüssel, aus der Dampf kommt
Das UNO Symbol für das 10. Sustainable Development Goal - Reduced Inequalities. Symbolisiert durch ein Gleichheitszeichen mit Pfeilen, die in vier Richtungen nach außen zeigen
Das UNO Symbol für das 16. Sustainable Development Goal - Peace, Justice and Strong Institutions. Symbolisiert durch eine blaue Friedenstaube, die auf einem Richterhammer sitzt
  • Bevölkerungsgruppen, die in ländlichen Gebieten leben, die stark von den Auswirkungen der Klimaerwärmung betroffen sind.
  • 5 000 Frauen und 1 500 Männer
  • 885 000 CHF (2022)

Tobias Buser

Programmverantwortlicher Madagaskar

+41 41 227 59 52

Mail

Parany Rasamimanana

MANDRINDRA AINA Consulting

Koordination

Diary Ratsimanarihaja est coordinatrice du programme Madagascar d'Action de Carême

Diary Ratsimanarihaja

MANDRINDRA AINA Consulting

Koordination

MadagaskarBevölkerungBruttonationalprodukt pro KopfAlphabetisierungKindersterblichkeitLebenserwartung
30.33 Mio.526 US$77.3 %4.9 %68 Jahre
8.81 Mio.92 371 US$>99 %0.4 %83 Jahre
Schweiz
MadagaskarSchweiz
Bevölkerung30.33 Mio.8.81 Mio.
Bruttonationalprodukt pro Kopf526 US$92 371 US$
Alphabetisierung77.3 %>99 %
Kindersterblichkeit4.9 %0.4 %
Lebenserwartung68 Jahre83 Jahre

Lesen Sie unsere Projektbeispiele aus Madagaskar

Dorfbewohner vor Haus

Keine Schulden und weniger Hunger dank Spargruppen

Im Hochland von Madagaskar lernen rund 29'000 Mitglieder von Spargruppen, von den Schulden zu befreien und ihre Ernährung zu verbessern.

Zum Projekt

Keine Schulden und sauberes Wasser

Rund 36'000 Mitglieder von Spargruppen an der Küste Madagaskars sind ohne Schulden und lernen, wie sie Trinkwasser aufbereiten können.

Zum Projekt

Jetzt spenden für eine sichere Ernährung

Fastenaktion Landesprogramm

Kolumbien

Den verantwortlichen Umgang mit der Erde fördern 

Während Jahrzehnten litt Kolumbien unter einem internen Konflikt. Mehr als acht Millionen Menschen wurden gewaltsam vertrieben. Fastenaktion unterstützt Familien, ihre Lebensgrundlagen zu sichern. 

Hoffnung trotz stockendem Friedensprozess

Seit 2016 besteht in Kolumbien ein Friedensabkommen zwischen Regierung und Farc-Rebellen. Die Umsetzung des Abkommens verlief stockend. Die Regierung förderte weiter Grossplantagen und den Abbau von Rohstoffen, in der Hoffnung auf wirtschaftliches Wachstum. Leidtragende waren Bäuerinnen und Bauern, die ihren Zugang zu Land oder Wasserquellen verloren. Mit Gustavo Petro wurde 2022 ein neuer Präsident gewählt, der die Menschen ins Zentrum seiner Politik stellt. Das gibt Anlass zu Hoffnung. 

Die Projekte von Fastenaktion unterstützen die demokratische Entwicklung auf Gemeindeebene. Dank Ausbildung in umweltfreundlichen Anbaumethoden sind die Familien fähig, sich besser zu ernähren. Mit gemeinsam verwalteten Sparkassen können sie sich in Notlagen gegenseitig unterstützen. Um die Gleichberechtigung zu fördern, gibt es Frauen- und Männergruppen, die sich mit Gendergerechtigkeit beschäftigen.

Das UNO Symbol für das 2. Sustainable Development Goal - Kein Hunger. Symbolisiert durch eine gelbe Schüssel, aus der Dampf kommt
Das UNO Symbol für das 16. Sustainable Development Goal - Peace, Justice and Strong Institutions. Symbolisiert durch eine blaue Friedenstaube, die auf einem Richterhammer sitzt
Das UNO Symbol für das 17. Sustainable Development Goal - Partnership for the Goals. Symbolisiert durch fünf miteinander verbundene Kreise, die sich in der Mitte treffen
Karte Kolumbien

Das erreichen wir mit Ihrer Spende für Kolumbien

Das Einkommen langfristig verbessern

Agrarökologie in Kolumbien.
Ziel 2024

Rund 1 400 Familien produzieren auf ihren Feldern genügend gesunde Nahrungsmittel, sodass sie die Überproduktion tauschen oder verkaufen können, um ihr Einkommen so zu erhöhen. 

Sie unterstützen die Ausbildung der Familien, die sich durch die gelernten umweltfreundliche Anbaumethoden ihre Nahrung sichern und ihre Produktion steigern können. 

Eine gestärkte Zivilgesellschaft

Projekt für Agrarökologie in Kolumbien.
Ziel 2024

Rund 1 700 Führungspersonen – die Hälfte von ihnen Frauen – entwickeln Strategien, wie sie ihre Gemeinden (Landfragen, Wasserversorgung und anderes) gut verwalten können. 

Sie unterstützen die demokratische Entwicklung durch die Verbesserung und Stärkung der lokalen Organisationen, die auf Gemeindeebene tätig sind. 

Recht auf Gleichheit 

Projektbesuch in Kolumbien.
Ziel 2024

Die Geschlechtergerechtigkeit (Machtverhältnisse, Beteiligung an der Entscheidungsfindung, Aufgabenteilung usw.) wird von Frauen und Männern anerkannt und bewusst gelebt. 

Sie unterstützen Frauen und Männer, ihr Wissen über Diskriminierung, Gewalt und Ungleichheit zu erweitern. Damit fördern sie Veränderungen in Familie und Gemeinschaft.

Lesen Sie aktuelle Beiträge aus Kolumbien

Mehr Transparenz und Kontrolle über importiertes Gold

12.10.2023

Die Schweizer Raffinerie ARGOR-HERAEUS importiert Gold aus Kolumbien. Eine Studie von Fastenaktion enthüllt die Folgen für Mensch und Umwelt.

© Fastenaktion

Erfolgreicher Weg aus Hunger und Elend

18.08.2024

In Kolumbien hat sich über Jahrzehnte eine problematische Landwirtschaft etabliert. Eine Partnerorganisation von Fastenaktion gibt Gegensteuer.

Zwei Begünstigte aus einem Projekt in Kolumbien zeigen zufrieden ihren Garten.© Daria Lepori / Fastenaktion

«Fastenaktion verändert das Leben zum Besseren»

29.08.2023

Im Interview teilt Daria Lepori von Fastenaktion ihre Eindrücke aus Kolumbien und spricht über die Bedeutung von nachhaltiger Landwirtschaft im Land.

Das Landesprogramm Kolumbien auf einen Blick

  • Stärkung der Zivilgesellschaft
  • Nachhaltige Landwirtschaft / Agrarökologie
  • Empowerment
  • Menschenrechte
Das UNO Symbol für das 2. Sustainable Development Goal - Kein Hunger. Symbolisiert durch eine gelbe Schüssel, aus der Dampf kommt
Das UNO Symbol für das 16. Sustainable Development Goal - Peace, Justice and Strong Institutions. Symbolisiert durch eine blaue Friedenstaube, die auf einem Richterhammer sitzt
Das UNO Symbol für das 17. Sustainable Development Goal - Partnership for the Goals. Symbolisiert durch fünf miteinander verbundene Kreise, die sich in der Mitte treffen
  • 176 859 Frauen und 171 175 Männer
  • Regionen, wo die Landwirtschaft wichtig ist und sich wichtige Wasserquellen befinden 
  • Organisationen der Zivilgesellschaft, die sich für Menschenrechte und Advocacy einsetzen
  • 800 000 CHF (2022)

Alicia Medina

Programmverantwortliche Kolumbien

+41 41 227 59 56

Mail

Elsy Marulanda

Koordination

KolumbienBevölkerungBruttonationalprodukt pro KopfAlphabetisierungKindersterblichkeitLebenserwartung
52.09 Mio.6 664 US$95.6 %1.3 %75 Jahre
8.81 Mio.92 371 US$>99 %0.4 %83 Jahre
Schweiz
KolumbienSchweiz
Bevölkerung52.09 Mio.8.81 Mio.
Bruttonationalprodukt pro Kopf6 664 US$92 371 US$
Alphabetisierung95.6 %>99 %
Kindersterblichkeit1.3 %0.4 %
Lebenserwartung75 Jahre83 Jahre

Lesen Sie unsere Projektbeispiele aus Kolumbien

Kirchen gegen zerstörerischen Rohstoffabbau

Iglesias y Minería ist ein Netzwerk von engagierten Kirchenleuten, die sich gegen den zerstörerischen Bergbau in Ländern Lateinamerikas wehren.

Zum Projekt

Soziales Netzwerk stärkt Landwirtschaft und Umwelt

Dank Ausbildung gewinnt die Bevölkerung in Hulia/Kolumbien Selbstvertrauen und kann ihre Anliegen bei wichtigen Themen wie Umweltschutz selbst vertreten.

Zum Projekt
Kolumbien GRUPO SEMILLAS

Mehr Lebensqualität in ländlichen Gebieten

Das Projekt unterstützt 550 indigene Familien in Kolumbien selbständig ihre Rechte wahrzunehmen, die Ernährung zu sichern und sich vor bewaffneten Gruppen zu schützen.

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Jetzt spenden für eine sichere Ernährung

Fastenaktion Landesprogramm

Demokratische Republik Kongo

Genug zu essen und Gerechtigkeit zwischen den Geschlechtern

Die Demokratische Republik Kongo ist reich an natürlichen Ressourcen. Trotzdem leben knapp drei Viertel der Bevölkerung in extremer Armut. Vier von fünf Kindern sind chronisch mangelernährt.

Extreme Armut trotz grossem Reichtum

Ein Drittel der 97 Millionen Kongolesinnen und Kongolesen ist von akuter Nahrungsmittelunsicherheit betroffen. Obwohl reich an Bodenschätzen, gehört das Land zu den ärmsten weltweit. Dieser Reichtum an Bodenschätzen sowie die verbreitete Korruption tragen zur Instabilität des Landes bei. Trotz den fruchtbaren Böden die reiche Ernte versprechen, leben drei Viertel der Bevölkerung des Landes unter der Armutsgrenze. 

Produktive Anbautechniken, Fischteiche und kompetente Lobbyarbeit

Mit den Projektpartnern von Fastenaktion lernen die Menschen bessere Anbautechniken. Organische Düngung, angepasstes Saatgut und eine geeignete Fruchtfolge erhalten die Bodenfruchtbarkeit und erhöhen die Produktion. Fischteiche fördern eine ausgewogenere Ernährung. Mit den Spargruppen unterstützen sich die Menschen, um auch in schwierigen Zeiten Gesundheitskosten und Schulgelder bezahlen zu können. Alphabetisierungskurse für Frauen eröffnen ihnen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben.  

Das UNO Symbol für das 2. Sustainable Development Goal - Kein Hunger. Symbolisiert durch eine gelbe Schüssel, aus der Dampf kommt
Das UNO Symbol für das 16. Sustainable Development Goal - Peace, Justice and Strong Institutions. Symbolisiert durch eine blaue Friedenstaube, die auf einem Richterhammer sitzt
Das UNO Symbol für das 17. Sustainable Development Goal - Partnership for the Goals. Symbolisiert durch fünf miteinander verbundene Kreise, die sich in der Mitte treffen
Karte DR Kongo

Das erreichen wir mit Ihrer Spende für DR Kongo

Ausreichend und reichhaltige Nahrung

Kongo CDKN 2023
Ziel 2024

Insgesamt 11 000 Personen können auf ihrem eigenen Land genügend und reichhaltige Nahrungsmittel ernten und ihre Familien ernähren. 

Sie unterstützen die Ausbildung kleinbäuerlicher Familien, die mit vertieften landwirtschaftlichen Kenntnissen und Zugang zu Land mehr Einkommen erwirtschaften. 

Gegenseitige Unterstützung

Kongo CDKN 2023
Ziel 2024

1040 Dorfgruppen verfügen über eine Solidaritätskasse, ihre Mitglieder können sich für Schul- und Gesundheitskosten gegenseitig aushelfen. 

Ihre Unterstützung hilft den Menschen, sich in Solidaritätsgruppen zu organisieren und gemeinsam ihre Lebensumstände zu verbessern und zu sichern. 

Frauen und Mädchen stärken

Georgette Alembe und andere Frauen, die von dem Ausbildungsprogramm profitieren.
Ziel 2024

In insgesamt 5600 Haushalten verwalten Frauen und Männer gemeinsam das Haushaltseinkommen und haben die gleichen Rechte. 

Ihre Unterstützung hilft die Rechte von Frauen und Mädchen zu stärken, indem sie lesen und schreiben lernen und Männer und Frauen gleichberechtigt werden. 

Lesen Sie aktuelle Beiträge aus DR Kongo

Ein Fischteich im Rahmen des Projekts wird von mehreren Helfer:innen bewirtschaftet.

Fischteiche verbessern das Leben

© Fastenaktion12.01.2024

Ein neues Konzept für nachhaltige Fischteiche im Kongo verbessert die Ernährung und schafft zusätzliche Einkommen für Dorfgemeinschaften.

© Fastenaktion

Erfolgreiche Arbeit trotz vergessener Krisen

01.05.2024

Wir arbeiten in Ländern, die von Konflikten und Terror erschüttert werden. Dennoch gelingt es uns in unseren Projekten, den Hunger zu lindern.

© Justin Makangara, Fairpicture

Die Auswirkungen der Krisen

01.05.2024

Fastenaktion leistet trotz der Krisen wirksame Arbeit im Kongo, doch die Situation ist für die Menschen in unseren Projekten sehr belastend.

Das Landesprogramm DR Kongo auf einen Blick

  • Agrarökologie
  • Nahrungsmittelproduktion
  • Advocacy und Lobbying
  • Stärkung der Zivilgesellschaft
Das UNO Symbol für das 2. Sustainable Development Goal - Kein Hunger. Symbolisiert durch eine gelbe Schüssel, aus der Dampf kommt
Das UNO Symbol für das 16. Sustainable Development Goal - Peace, Justice and Strong Institutions. Symbolisiert durch eine blaue Friedenstaube, die auf einem Richterhammer sitzt
Das UNO Symbol für das 17. Sustainable Development Goal - Partnership for the Goals. Symbolisiert durch fünf miteinander verbundene Kreise, die sich in der Mitte treffen
  • Bevölkerungsgruppen in ländlichen Gebieten, die von Lebensmittelknappheit bedroht sind.
  • 5 000 Frauen und 1 500 Männer
  • 950 000 CHF (2022)

Aja Diggelmann

Programmverantwortliche DR Kongo

+41 41 227 59 83

Mail

Germain Nyembo

Koordination

Huguette Minani

Koordination

DR KongoBevölkerungBruttonationalprodukt pro KopfAlphabetisierungKindersterblichkeitLebenserwartung
102.26 Mio.649 US$80 %7.9 %62 Jahre
8.81 Mio.92 371 US$>99 %0.4 %83 Jahre
Schweiz
DR KongoSchweiz
Bevölkerung102.26 Mio.8.81 Mio.
Bruttonationalprodukt pro Kopf649 US$92 371 US$
Alphabetisierung80 %>99 %
Kindersterblichkeit7.9 %0.4 %
Lebenserwartung62 Jahre83 Jahre

Lesen Sie unsere Projektbeispiele aus DR Kongo

Ernährung sichern und Frauen fördern

Das Projekt unterstützt die ländliche Bevölkerung in der abgelegenen Provinz Kasai/DR Kongo indem es die Ernährung verbessert und die Rechte von Frauen und Mädchen fördert.

Zum Projekt

Entwicklung durch verantwortungsbewussten Rohstoffabbau

Das Projekt im Kongo setzt sich mit der betroffenen Bevölkerung für mehr Mitsprache und einen verantwortungsvollen Rohstoffabbau ein.

Zum Projekt

Jetzt spenden für eine sichere Ernährung

Fastenaktion Landesprogramm

Kenia

Solidarisch Hunger und Armut überwinden

Vom Wirtschaftswachstum in Kenia profitiert vor allem die Elite. Fastenaktion setzt sich dafür ein, dass auch die benachteiligte ländliche Bevölkerung zu ihrem Recht kommt. 

Verschuldung und Konflikte verhindern Entwicklung

Die fortschreitende Zerstörung der natürlichen Lebensgrundlagen in Kenia als Folge von Übernutzung und Klimakrise trägt zur Verschuldung grosser Teile der ländlichen Bevölkerung bei. Der zunehmende Mangel an Wasser, fruchtbarem Ackerland und Weideflächen verursacht gewaltsame Konflikte zwischen nomadischen Viehzüchtergruppen und der bäuerlichen Bevölkerung. 

Konflikte lösen, gemeinsames Sparen und agrarökologische Anbaumethoden 

Gemeinsame Aktivitäten in organisierten Solidaritätsgruppen stärken das gegenseitige Vertrauen. Die Gruppen legen einerseits Ersparnisse an, um sich in Notlagen gegenseitig günstige Darlehen zu geben. Andererseits lernen Familien, agrarökologische Anbaumethoden anzuwenden, welche die Bodenqualität verbessern, Wasser sparen und eine vielfältige ganzjährige Ernährung fördern. Ein wichtiger Teil der Arbeit bleibt das friedliche Lösen bei Konflikten um Land und Wasser. 

Das UNO Symbol für das 2. Sustainable Development Goal - Kein Hunger. Symbolisiert durch eine gelbe Schüssel, aus der Dampf kommt
Das UNO Symbol für das 10. Sustainable Development Goal - Reduced Inequalities. Symbolisiert durch ein Gleichheitszeichen mit Pfeilen, die in vier Richtungen nach außen zeigen
Das UNO Symbol für das 16. Sustainable Development Goal - Peace, Justice and Strong Institutions. Symbolisiert durch eine blaue Friedenstaube, die auf einem Richterhammer sitzt
Karte Kenia

Das erreichen wir mit Ihrer Spende für Kenia

Gegenseitige Unterstützung

Solidaritätsgruppe in Lamaiwe bei einer Spar- und Kreditsitzung
Ziel 2024

Insgesamt 150 neue Solidaritätsgruppen werden gegründet. Ihre Mitglieder vergeben sich gegenseitig günstige Kredite für Grundbedürfnisse und Ernährungssicherheit.

Mit Ihrer Unterstützung organisieren wir Aktivitäten von Solidaritätsgruppen, die das gegenseitige Vertrauen und den Zusammenhalt stärken.

Eine nachhaltige Landwirtschaft

John Mutua bei der Arbeit in seinem Garten im Bezirk Makueni, Kenia.
Ziel 2024

80 Prozent der Mitglieder der Solidaritätsgruppen wenden agrarökologische Anbaumethoden an und verbessern ihre Ernährungssituation.

Mit Ihrer Unterstützung produzieren die Teilnehmer:innen der Solidaritätsgruppen ausreichend und gesunde Nahrungsmittel durch agrarökologische Methoden. 

Eine konfliktfreie Gemeinschaft

Die Solidaritätsgruppe arbeitet auf der Farm von Regina Mulai in Mundovera, Kenia.
Ziel 2024

Die lokalen Friedenskomitees intervenieren bei insgesamt 700 Konflikten auf verschiedenen Ebenen. Die Präventionsmassnahmen der Projekte reduzieren gewaltsame Konflikte.

Mit Ihrer Unterstützung lernen die Teilnehmenden der Solidaritätsgruppen, wie sie Konflikte um Land und Wasser auf friedliche Weise effizient lösen können. 

Lesen Sie aktuelle Beiträge aus Kenia

Mehr Rechte für Indigene in Kenia

© Vétérinaires sans Fontières Suisse20.01.2024

Judy Kipkenda ist Teil einer indigenen Gemeinschaft in Kenia. Kürzlich war sie im Namen von Fastenaktion am Uno-Panel zum Recht auf Nahrung.

© Fastenaktion

Sensibilisierung für die Rechte von Bäuerinnen und Bauern

24.09.2024

Fastenaktion leitet das Projekt RAISE, das sich für die Verwirklichung bäuerlicher Rechte einsetzt. Letztes Jahr hat das Projekt viel erreicht.

Die Bäuerin Melisa Khavala steht auf dem Feld und lächelt in die Kamera.© Eyris Communication

Weniger Armut in Kenia

15.11.2023

Die Projekte von Fastenaktion in Kenia wirken und reduzieren die Armut. Zu diesem Schluss kommt eine externe Beurteilung des Landesprogramms.

Das Landesprogramm Kenia auf einen Blick

  • Agrarökologie
  • Empowerment
  • Ernährungssouveränität
  • Friedensförderung
Das UNO Symbol für das 2. Sustainable Development Goal - Kein Hunger. Symbolisiert durch eine gelbe Schüssel, aus der Dampf kommt
Das UNO Symbol für das 10. Sustainable Development Goal - Reduced Inequalities. Symbolisiert durch ein Gleichheitszeichen mit Pfeilen, die in vier Richtungen nach außen zeigen
Das UNO Symbol für das 16. Sustainable Development Goal - Peace, Justice and Strong Institutions. Symbolisiert durch eine blaue Friedenstaube, die auf einem Richterhammer sitzt
  • Mitglieder von Solidaritätsgruppen und Friedenskomitees
  • Kleinbäuerinnen und -bauern
  • 19 726 Frauen und 9 300 Männer (2021)
  • 800 000 CHF (2022)

Christa Suter

Programmverantwortliche Kenia

+41 41 227 59 65

Mail

Stellamaris Mulaeh

Koordination

KeniaBevölkerungBruttonationalprodukt pro KopfAlphabetisierungKindersterblichkeitLebenserwartung
55.1 Mio.2 278 US$82.6 %4.1 %70 Jahre
8.81 Mio.92 371 US$>99 %0.4 %83 Jahre
Schweiz
KeniaSchweiz
Bevölkerung55.1 Mio.8.81 Mio.
Bruttonationalprodukt pro Kopf2 278 US$92 371 US$
Alphabetisierung82.6 %>99 %
Kindersterblichkeit4.1 %0.4 %
Lebenserwartung70 Jahre83 Jahre

Lesen Sie unsere Projektbeispiele aus Kenia

Neue Perspektiven dank Solidaritätsgruppen

Mit Solidaritätsgruppen und Ausbildung in Agrarökologie bringt das Projekt in Kenya den Bauernfamilien neue Perspektiven – und eine bessere Ernährung.

Zum Projekt

Jetzt spenden für eine sichere Ernährung

Fastenaktion Landesprogramm

Philippinen

Mit Wissen gewappnet gegen Hunger und Wirbelstürme

Der Reichtum auf den Philippinen ist ungleich verteilt und die Ärmsten leiden am meisten unter den Wirbelstürmen, die wegen der Klimakrise immer stärker übers Land fegen. Allzu oft verlieren Menschen Haus und Einkommen.

Klimawandel verschärft die Armut

Die Kriminalisierung von Menschenrechtsverteidiger:innen, Umweltaktivist:innen und von Teilen der Kirche wird von der Regierung systematisch vorangetrieben. Die Partnerorganisationen von Fastenaktion fürchten, dass die demokratischen Institutionen des Landes weiter ausgehöhlt werden. Der Rohstoffabbau wird in Gebieten indigener Gemeinschaften, die bereits seit Generationen dort leben, weiter vorangetrieben. Die häufiger werdenden Wirbelstürme fordern zahlreiche Opfer und zerstören Infrastrukturen.

Für eine vielfältige Ernährung und mehr Rechte

Die Projekte von Fastenaktion informieren die Öffentlichkeit über Verletzungen der Menschenrechte rund um den Rohstoffabbau. Sie beraten Personen, deren Rechte missachtet werden. Bäuerinnen und Bauern in ländlichen Gebieten lernen, wie sie ihre Ernte verbessern können. Menschen an den Küsten werden geschult, wie sie mit dem Anbau von Mangroven die Küste schützen können. Darüber hinaus werden Fischer, Bäuerinnen und Bauern darin unterstützt, ihren Anliegen bei den Behörden Gehör zu verschaffen. 

Das UNO Symbol für das 2. Sustainable Development Goal - Kein Hunger. Symbolisiert durch eine gelbe Schüssel, aus der Dampf kommt
Das UNO Symbol für das 16. Sustainable Development Goal - Peace, Justice and Strong Institutions. Symbolisiert durch eine blaue Friedenstaube, die auf einem Richterhammer sitzt
Das UNO Symbol für das 17. Sustainable Development Goal - Partnership for the Goals. Symbolisiert durch fünf miteinander verbundene Kreise, die sich in der Mitte treffen
Eine Landeskarte von die Philippinenmit den Projektregionen wo Fastenaktion tätig ist

Das erreichen wir mit Ihrer Spende für die Philippinen

Genügend Nahrungsmittel

Bauer in den Philippinen bei der Ernte der Kaffeebohnen.
Ziel 2024

Insgesamt 3000 Frauen und Männer lernen, wie sie Landwirtschaft und Fischerei der Klimaveränderung anpassen und genügend Nahrungsmittel produzieren können.

Sie helfen den Fischer- und Bauernfamilien, die Herausforderungen des Klimawandels mit nachhaltigen Methoden zu überwinden, um ihre Produktion zu steigern.

Einsatz für das Recht auf Ressourcen

CERD, Kinder zeigen ihren Frang, Fische, Fischerboot
Ziel 2024

Partnerorganisationen führen jährlich 100 Aktionen durch, um auf das Recht auf Land, Wasser und Saatgut aufmerksam zu machen. 

Sie unterstützen die Fischer- und Bauernfamilien, sich bei den Behörden Gehör zu verschaffen. 

Hilfe bei Traumata

Casiguran mit drei ihrer Söhne.
Ziel 2024

Insgesamt 500 Männer und Frauen kennen die Methoden der psychosozialen Begleitung und können Menschen unterstützen, die unter Trauma von Gewalt oder Verlust leiden. 

Sie helfen der Bevölkerung, die psychischen Folgen zu überwinden, die durch herrschende Gewalt oder Verluste bei Wirbelstürmen ausgelöst werden. 

Lesen Sie aktuelle Beiträge aus den Philippinen

Die Fischerin Marilou Galdones erlebt mehr Gleichberechtigung, seitdem sie im Fastenaktion-Projekt aktiv ist.

Mehr Gleichberechtigung auf den Philippinen

© Fastenaktion15.12.2023

Die Philippinen-Projekte von Fastenaktion verbessern spürbar das Leben der schwächsten Menschen. Dies bestätigt eine externe Beurteilung.

Die Partnerorganisation kaufte einen Nudeltrockner für die Produktion.© Fastenaktion / Cerd

Die innovative Nudelproduktion

13.04.2023

Auf den Philippinen haben die Menschen eine gesunde Alternative zu Instantnudeln entwickelt, die zusätzliches Einkommen schafft.

Nahrung, Wasser und psychologische Hilfe

09.11.2022

Wirbelstürme werden stärker und häufiger. Was dies für die Philippinen und Guatemala bedeutet, erzählen die Verantwortlichen der beiden Landesprogramme von…

Das Landesprogramm Philippinen auf einen Blick

  • Nachhaltige Landwirtschaft
  • Advocacy & Lobbying
  • Menschenrechte
  • Stärkung der Zivilgesellschaft
Das UNO Symbol für das 2. Sustainable Development Goal - Kein Hunger. Symbolisiert durch eine gelbe Schüssel, aus der Dampf kommt
Das UNO Symbol für das 16. Sustainable Development Goal - Peace, Justice and Strong Institutions. Symbolisiert durch eine blaue Friedenstaube, die auf einem Richterhammer sitzt
Das UNO Symbol für das 17. Sustainable Development Goal - Partnership for the Goals. Symbolisiert durch fünf miteinander verbundene Kreise, die sich in der Mitte treffen
  • Indigene Bauern und Bäuerinnen, Fischer, Mitglieder von kirchlichen Basisgemeinden und deren Familien
  • 17 600 Personen – 9 300 davon Frauen und 8 300 Männer
  • 800 000 CHF (2022)
Helena Jeppesen ist Verantwortliche des Landesprogramms Philippinen und Asien allgemein sowie für die Kooperation Inland.

Helena Jeppesen

Programmverantwortliche Philippinen

+41 41 227 59 88

Mail

Bembet Madrid

DEVSOUTH Consultancy

Koordination

PhilippinenBevölkerungBruttonationalprodukt pro KopfAlphabetisierungKindersterblichkeitLebenserwartung
117.34 Mio.3 623 US$96.3 %2.5 %71 Jahre
8.81 Mio.92 371 US$>99 %0.4 %83 Jahre
Schweiz
PhilippinenSchweiz
Bevölkerung117.34 Mio.8.81 Mio.
Bruttonationalprodukt pro Kopf3 623 US$92 371 US$
Alphabetisierung96.3 %>99 %
Kindersterblichkeit2.5 %0.4 %
Lebenserwartung71 Jahre83 Jahre

Lesen Sie unsere Projektbeispiele aus den Philippinen

Die indigene Bevölkerung informieren und stärken

Im Umfeld der Gold- und Kupfermine Tampakan im Süden der Philippinen wird die indigene Bevölkerung unterstützt mit Rechtsberatung und Aktivitäten zur Verbesserung ihrer Ernährung.

Zum Projekt
CERD, Kinder zeigen ihren Frang, Fische, Fischerboot

Fischereifamilien schützen ihre Lebensgrundlagen

Die Bevölkerung an der philippinischen Küste wappnet sich gegen die Hurrikans, forstet die Mangrovenwälder auf und erhöht ihr Einkommen.

Zum Projekt

Jetzt spenden für eine sichere Ernährung

Fastenaktion Landesprogramm

Indien

Mit eigener Kraft aus Verschuldung und Abhängigkeit

Dank der Rückbesinnung auf die eigenen kulturellen und religiösen Traditionen sind die diskriminierten Minderheiten der Adivasi und Dalits auf dem Weg, sich aus Hunger und Unterdrückung zu befreien.

Verschuldung schafft Abhängigkeit

Unzählige Adivasi und Dalits leben in Indien am Rand der Gesellschaft, Um zu überleben, nehmen viele externe Kredite bei Grossgrundbesitzer:innen und Geldverleiher:innen auf, die sie in Schuldknechtschaft oder in Migration treiben. Mit Unterstützung von Fastenaktion gründen Adivasi und Dalits Dorforganisationen und bauen gemeinsame Sparkassen auf, um sich gegenseitig aushelfen zu können und Wucherzinsen zu vermeiden. 

Befreiung von Schulden und langfristig gesicherte Lebensgrundlagen

Die Rückbesinnung auf ihre kulturellen und spirituell-religiösen Traditionen verleiht den Gemeinschaften Kraft. Damit einher geht das Bewusstsein, wie wichtig der Zugang zu eigenem Land ist. Denn auf eigenen Feldern können die Familien mit traditionellen Anbaumethoden, ergänzt durch agrarökologische Ansätze, ihre Selbstversorgung sichern. In ihrem Selbstbewusstsein gestärkt, treten Adivasi und Dalits auch bei Lokalwahlen an. 

Das UNO Symbol für das 2. Sustainable Development Goal - Kein Hunger. Symbolisiert durch eine gelbe Schüssel, aus der Dampf kommt
Das UNO Symbol für das 10. Sustainable Development Goal - Reduced Inequalities. Symbolisiert durch ein Gleichheitszeichen mit Pfeilen, die in vier Richtungen nach außen zeigen
Das UNO Symbol für das 16. Sustainable Development Goal - Peace, Justice and Strong Institutions. Symbolisiert durch eine blaue Friedenstaube, die auf einem Richterhammer sitzt
Eine Landeskarte von Indien mit den Projektregionen wo Fastenaktion tätig ist

Das erreichen wir mit Ihrer Spende für Indien

Die Selbstversorgung sichern

Gemeinschaftliches Brauen von Kräutermischungen.
Ziel 2024

2 000 Familien erhalten jährlich Zugang zu ihrem eigenen, zuvor verlorenen Land, das sie mit traditionellen und agrarökologischen Anbaumethoden bewirtschaften können.

Sie helfen Familien, Zugang zu ihren eigenen Feldern zu bekommen. Dies sichert langfristig ihre Lebensgrundlage und Existenz.

Unabhängigkeit erreichen

Besuch einer Spargruppe.
Ziel 2024

2 000 Männer und 2 000 Frauen gründen jährlich neue Dorforganisationen und Getreidespargruppen. Dies fördert ihre Selbständigkeit und 1 000 Familien können sich von ihren Schulden befreien.

Sie ermöglichen es Adivasi und Dalits, in Notsituationen auf Darlehen aus der Dorfgemeinschaft zuzugreifen und die Aufnahme von externen Darlehen zu Wucherzinsen zu vermeiden.

Recht auf Gleichheit

Mitgliederinnen der Adivasi-Gemeinschaft.
Ziel 2024

2 000 Mädchen werden jedes Jahr neu eingeschult. Mit gestärktem Selbstvertrauen, treten 50 Frauen jährlich zu den Wahlen in die lokalen Gemeinderäte an.

Sie tragen dazu bei, das Selbstbewusstsein von Frauen zu stärken. Die Frauen können ihre Interessen auf politischer Ebene selbst vertreten. Mädchen nehmen ihr Recht auf Bildung wahr.

Lesen Sie aktuelle Beiträge aus Indien

Sandrine gemeinsam mit Koordinatorinnen unserer Partnerorganisationen in der Region Tamil Nadu.

«Man sieht die Veränderung der Menschen von blossem Auge»

© Fastenaktion31.10.2023

Sandrine Cottier ist verantwortlich für die Programmentwicklung bei Fastenaktion. Kürzlich war sie auf Projektreise in Indien und teilt ihre Eindrücke.

© Benno Steffen / Fastenaktion

Reisausfuhrverbot trifft die Ärmsten hart

17.08.2023

Indien ist der größte Reisexporteur der Welt. Das Ausfuhrverbot bedroht die Ernährungssicherheit in unseren Projektländern wie etwa in Nepal.

© Fastenaktion

Landrechte schaffen Ernährungssicherheit

01.02.2023

S. L. Venkatesh ist Koordinator einer Partnerorganisation und erzählt, wie sich dank der Projekte von Fastenaktion die Situation im Süden Indiens verbessert.

Das Landesprogramm Indien auf einen Blick

  • Spar- und Kreditsysteme
  • Indigene Völker
  • Menschenrechte
  • Entschuldung
Das UNO Symbol für das 2. Sustainable Development Goal - Kein Hunger. Symbolisiert durch eine gelbe Schüssel, aus der Dampf kommt
Das UNO Symbol für das 10. Sustainable Development Goal - Reduced Inequalities. Symbolisiert durch ein Gleichheitszeichen mit Pfeilen, die in vier Richtungen nach außen zeigen
Das UNO Symbol für das 16. Sustainable Development Goal - Peace, Justice and Strong Institutions. Symbolisiert durch eine blaue Friedenstaube, die auf einem Richterhammer sitzt
  • Die Adivasi und Dalit Bevölkerung, die aufgrund des Kastensystems besonders betroffen sind
  • 16 000 schulpflichtige Mädchen (2 000 jährlich x 8)
  • 105 000 Frauen und 100 000 Männer (Ziel: Strategieperiode 17 – 24)
  • 850 000 CHF (2022)
Tobias Buser, Programmverantwortlicher Indien und Madagaskar

Tobias Buser

Programmverantwortlicher Indien und Madagaskar

+41 41 227 59 52

Mail

IndienBevölkerungBruttonationaleinkommen pro KopfAlphabetisierungKindersterblichkeitLebenserwartung
1.43 Mrd.2 379 US$74.4 %3.1 %68 Jahre
8.81 Mio.92 371 US$99.6 %0.4 %83 Jahre
Schweiz
IndienSchweiz
Bevölkerung1.43 Mrd.8.81 Mio.
Bruttonationaleinkommen pro Kopf2 379 US$92 371 US$
Alphabetisierung74.4 %99.6 %
Kindersterblichkeit3.1 %0.4 %
Lebenserwartung68 Jahre83 Jahre

Lesen Sie unsere Projektbeispiele aus Indien

Adivasi wehren sich gegen Staudämme

Die indische Diözese in Jashpur arbeitet mit Advasi-Gemeinschaften, damit diese ihre Rechte - zum Beispiel auf eigenes Land - kennen und zu verteidigen wissen.

Zum Projekt
Frau Dorfgruppe Präsentation Lebensmittel Indigene

Adivasi verteidigen ihre Lebensgrundlagen

Das Projekt arbeitet mit rund 5000 Personen in 40 kleinen indischen Dörfern und unterstützt sie dabei, Landtitel - die ihnen zustehen - zu beantragen.

Zum Projekt

Jetzt spenden für eine sichere Ernährung

Brasilien

Information

Ende 2020 hat Fastenaktion nach einer dreijährigen Abschlussphase sein Landesprogramm in Brasilien beendet. Die Arbeit der Partnerorganisationen mit den Menschen in den Dörfern und im Amazonasgebiet geht mit anderen Finanzpartnern weiter.

Weiter der Fastenaktion unterstützt wird jedoch die entwicklungspolitische Arbeit im Rahmen der Internationalen Programme Rohstoffe und Menschenrechte sowie Energie- und Klimagerechtigkeit.

Brasilien OPAN, Staudamm Brasilien

Warum im Paradies Hunger entsteht

24.03.2022

Eine Welt ohne Hunger ist möglich, wenn alle Zugang zu Wasser haben. Helfen Sie indigenen Gemeinschaften, ihren Fluss vor geplanten Übernutzung zu schützen und so ihr Recht auf Nahrung zu…

Bergbau: Neues Gesetz unterstützt betroffene Gemeinden

27.07.2023

Das Gesetz ermöglicht eine soziale und transparente Kontrolle über die Steuereinnahmen aus dem Bergbau. Eine Premiere in diesem Land, die noch weitere Nachahm…

© Ingrid Barros

Steuertricks durch Bergbauunternehmen

19.07.2022

Im brasilianischen Amazonasgebiet betreibt das multinationale Unternehmen Vale die grösste Eisenerzmine der Welt. Jeden Tag transportieren mehr als 10.000 Wagg…

BrasilienBevölkerungLebenserwartungAlphabetisierungKindersterblichkeitBruttoinlandsprodukt pro Kopf
216.27 Mio.76 Jahre94.3 %1.4 %8 995 US$
8.81 Mio.83 Jahre99.6 %0.43 %92 371 US$
Brasilien
Bevölkerung216.27 Mio.8.81 Mio.
Lebenserwartung76 Jahre83 Jahre
Alphabetisierung94.3 %99.6 %
Kindersterblichkeit1.4 %0.43 %
Bruttoinlandsprodukt pro Kopf8 995 US$92 371 US$

Projekte in Brasilien

Brasilien OPAN, Juruena, EKG

Mehr Unterstützung dank moderner Kommunikation

Dank moderner Kommunikation können indigene Gemeinschaften in Brasilien sich zunehmend selbst gegen die Bedrohung ihres Lebensraums wehren.

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Alle Unterlagen zu Brasilien finden Sie

hier

Südafrika

Information

Ende 2020 hat Fastenaktion nach einer dreijährigen Abschlussphase das Landesprogramm in Südafrika beendet. Die Arbeit der Partnerorganisationen mit den Menschen in den Dörfern geht mit anderen Finanzpartnern weiter.

Weiter der Fastenaktion unterstützt wird jedoch die entwicklungspolitische Arbeit im Rahmen der Internationalen Programme Rohstoffe und Menschenrechte sowie Ernährungsgerechtigkeit

Südafrikanische Bäuerin am UNO-Menschenrechtsrat

15.09.2022

Lungisa Huna ist Vertreterin der Rural Women’s Assembly, dem grössten Netzwerks von Kleinbäuerinnen und Landarbeiterinnen im südlichen Afrika. Das Netzwerk stellte Ende August am Mensch…

© Fastenaktion

Sensibilisierung für die Rechte von Bäuerinnen und Bauern

24.09.2024

Fastenaktion leitet das Projekt RAISE, das sich für die Verwirklichung bäuerlicher Rechte einsetzt. Letztes Jahr hat das Projekt viel erreicht.

© Reto Steffen / Fastenaktion

Agrarökologie unterstützt Recht auf Nahrung

11.07.2023

Eine Studie von Fastenaktion zeigt die Wirkung von agrarökologischen Ansätzen in Südafrika auf: Das Recht auf Nahrung wird gefördert.

SüdafrikaLebenserwartungKindersterblichkeitAlphabetisierungBIP pro KopfLandesfläche
65 Jahre3.5 %95 %6 694 US$1.22 Mio. km²
83 Jahre0.4 %99.6 %92 371 US$41 285 km²
Südafrika
Lebenserwartung65 Jahre83 Jahre
Kindersterblichkeit3.5 %0.4 %
Alphabetisierung95 %99.6 %
BIP pro Kopf6 694 US$92 371 US$
Landesfläche1.22 Mio. km²41 285 km²

Projekte in Südafrika

Mitbestimmung von Frauen bei Minenprojekten

Frauen in Afrika lernen, ihre Rechte wahrzunehmen und sich zu wehren gegen den umweltschädlichen Rohstoffabbau.

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Bäuerinnen im südlichen Afrika vernetzen sich

RWA vernetzt Frauen aus dem südlichen Afrika, damit ihre Anliegen besser gehört werden – im Interesse einer zukunftsfähigen Landwirtschaft.

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Mehr Gerechtigkeit im Bergbau in Afrika

Dank der Zusammenarbeit mit Anwältinnen und Anwälten kann auch die ärmere Bevölkerung in Südafrika ihre Rechte gegenüber Landbesitzern und Minen wahrnehmen.

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Schweiz

Auf dem Weg zu einem nachhaltigen Lebensstil

Fastenaktion fördert in der Schweiz eine Dynamik des Wandels, welche soziale und ökologische Gerechtigkeit miteinander verknüpft. Inspiriert wird diese Bewegung durch die Enzyklika Laudato si‘, die für eine befreiende Bescheidenheit eintritt.

Die Förderung eines sozialen, wirtschaftlichen, politischen und individuellen Wandels steht im Zentrum der Strategie von Fastenaktion. Gemäss den Zielen für eine nachhaltige Entwicklung der UNO muss die Verantwortung für diesen Wandel zwischen Nord und Süd geteilt werden. In der Schweiz engagiert sich Fastenaktion mit seinen Partnern daher für alternative Lebensstile und gegen ungerechte politische Strukturen. Wir setzen uns ein für fairen Handel und für inneren und äusseren Wandel.

2019 gründete Fastenaktion mit HEKS die Zukunftswerkstatt Wandel. Sie experimentiert mit Initiativen, welche das traditionelle Weltbild infrage stellen, das von einem unbegrenzten Wachstum ausgeht. Diese Initiativen werden mit ganz verschiedenen Gruppen und Organisationen umgesetzt: von Kirchen über die Zivilgesellschaft bis hin zu Jugendbewegungen. Es geht darum, neue Lebensformen auszuprobieren. Es geht um eine ökologische Umkehr, wie sie Papst Franziskus in Laudato si‘ beschrieben hat.

Unterstützung für Organisationen der katholischen Kirche der Schweiz

Im Rahmen des Programms in der Schweiz unterstützt Fastenaktion zehn kirchliche Partnerorganisationen. Sie beschäftigen sich mit Sozialethik, Menschenrechten, Nachhaltigkeit und internationaler Solidarität. Einige Partner erhalten von Fastenaktion Unterstützung bei ihrer Informations- und Sensibilisierungsarbeit.

Ziele

  • 200 Männer und Frauen reduzieren nach der Teilnahme an den KlimaGesprächen ihren ökologischen Fussabdruck massgeblich.
  • Kinder und Jugendliche in kirchlichen Verbänden und Ministrant/innen werden sensibilisiert für die Themen der weltweiten Ungerechtigkeit und Solidarität.
  • Das Netzwerk der Schweizer Partner von Fastenaktion setzt sich für internationale Solidarität und nachhaltige Entwicklung ein.
  • In Pfarreien und Institutionen der katholischen Kirche der Schweiz werden ökologische Ansätze gefördert.

Fastenaktion feiert 60 Jahre Jubiläum

10.09.2021

60 Jahre Jubiläum der Fastenaktion: Festakt mit Podiumsdiskussion und Bekanntgabe von neuem Namen.

Vom kniffligen Umgang mit Macht

08.09.2024

Das Aktionsforum beschäftigte sich mit dem Umgang mit Macht. In verschiedenen Formaten wurden Erfahrungen aus unserer praktischen Arbeit ausgetauscht.

© Eyris Communication

Massive Kürzungen bei der Entwicklungszusammenarbeit

18.06.2024

Der Ständerat will die Mittel für die langfristige Entwicklungszusammenarbeit massiv kürzen - zu Lasten der ärmsten Menschen in unseren Projekten.

Beispiel Burkina FasoLebenserwartungKindersterblichkeitAlphabetisierungBevölkerung
56 Jahre10.2 %23.6 %17 Mio.
83 Jahre0.43 %99.6 %7.96 %
Beispiel Burkina Faso
Lebenserwartung56 Jahre83 Jahre
Kindersterblichkeit10.2 %0.43 %
Alphabetisierung23.6 %99.6 %
Bevölkerung17 Mio.7.96 %

Kampagnen und Projekte in der Schweiz

RAISE: Die Rechte von Bäuerinnen und Bauern stärken

Das Projekt «Raise» hat zum Ziel, dass die Rechte der Bäuerinnen und Bauern in zehn Ländern und auf globaler Ebene verwirklicht werden. Dadurch wird ihnen ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht und ihr Recht auf Nahrung gestärkt.

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Mehr Nachhaltigkeit im Lagerleben

Faires Lager sensibilisiert Kinder und Jugendliche in der Schweiz für globale Zusammenhänge und motiviert sie, bewusst und nachhaltig zu handeln.

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Klimagespräche 2020, Foto: Fastenaktion

Seinen Lebensstil auf Klimakurs bringen

Die KlimaGespräche unterstützen interessierte Männer, Frauen und Jugendliche in der Schweiz, ihr Verhalten zu ändern und das eigene Leben klimafreundlich zu gestalten.

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Würdige Arbeitsbedingungen für unsere Produkte

Swiss Fair Trade vereint Unternehmen, welche Fair Trade-Produkte anbieten, um den fairen Handel in der Schweiz und weltweit zu fördern.

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Arbeitsbedingungen: High Tech – No Rights?

Die Kampagne thematisiert immer wieder die prekären Arbeitsbedingungen in der Elektronikindustrie - im Moment geht es um die Elektromobilität.

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Tourismus, der den Armen nützt

In armen Ländern profitiert die arme Bevölkerung nur selten vom Tourismus. Eine Fachstelle sich in der Schweiz setzt sich für konkrete Änderungen ein.

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Sichere und faire Produktion von Kleidern

Arbeitsbedingungen in der gesamten Lieferkette von Kleidern sollen sich - in Zusammenarbeit mit Arbeiterinnen und Arbeitern - verbessern.

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Leitung Sensibilisierung und Kooperationen

Dorothée Thévenaz Gygax

+41 21 617 88 93
Mail

Fastenaktion Landesprogramm

Guatemala

Die indigene Bevölkerung ist organisiert und handelt selbstbewusst

Landenteignung, extreme Wetterlagen und erschwerte Anbaubedingungen für Gemüse und Früchte. Die Probleme der ländlichen indigenen Bevölkerung sind brennend, doch der Staat hilft nicht.

Indigene Gemeinschaften werden von der Regierung unterdrückt

Die Bevölkerung in Guatemala leidet: Der Staat schützt korrupte Personen. Menschen und Organisationen, welche die Umwelt und die Menschenrechte verteidigen, geraten weiter unter Druck. Trockenheit, Wirbelstürme und Vulkanausbrüche erschweren den Anbau von Gemüse, Mais oder Kaffee. Die vom Staat geförderten Bergbauprojekte und Monokulturen von Ölpalmen oder Zuckerrohr haben zudem zur Folge, dass die Bevölkerung von ihrem Land vertrieben wird.

Selbstbewusst Rechte einfordern

Die Projekte von Fastenaktion stärken die Kultur der indigenen Bevölkerung. Mit neu erworbenem Selbstbewusstsein fordern sie die ihnen zustehenden Landtitel, Schulen und Gesundheitszentren. Gleichzeitig beleben sie ihre traditionellen Anbaumethoden und ergänzen sie mit agrarökologischen Ansätzen.

Das erreichen wir mit Ihrer Spende für Guatemala

Agrarökologische Anbaumethoden

Ernährung in Guatemala sichern

Insgesamt arbeiten 4 350 Familien mit agrarökologischen Methoden, die die Böden ihrer Felder verbessern, ihre Produktion steigern und damit ihre Lebensgrundlagen verbessern.

Sie helfen weiteren Familien Agrarökologischen Methoden einzusetzen und damit die Produktion zu erhöhen. Durch die Vermarktung ihrer Produkte steigern sie ihr Einkommen.

Schutz der Wasserquellen

Ein Guatemalteke holt Wasser aus einer geschützten Wasserquelle - Wasser in Guatemala sichern

Insgesamt 250 Gemeinschaften haben genügend Wasser während der Trockenperiode dank besserem Schutz der Quellen und durch Wiederaufforstung.

Sie ermöglichen, mehr Gemeinden Zugang zu geschützten Wasserquellen und erlauben ihnen, Felder während der Trockenzeit zu bepflanzen.

Ein Recht auf Identität

Guatemala AMMID

13 000 Personen haben – basierend auf der indigenen Kultur– ihre Identität gestärkt und fordern ihre Rechte ein.

Sie stärken die politische Bildung der Gemeinschaften. Die indigenen Führungskräfte können sich damit für ihre individuellen und kollektiven Rechte einsetzen.

Lesen Sie aktuelle Beiträge aus Guatemala

Drei Frauen und ein Junge in Guatemala.

Die Demokratie hat gesiegt – vorerst

© Luis Echeverria24.08.2023

Die turbulenten Präsidentschaftswahlen in Guatemala gewinnt überraschend Bernardo Arévalo. Was die Zukunft bringt, wird sich zeigen.

© Fastenaktion

Das Wetter wird immer unberechenbarer

02.03.2024

Guatemala ist stark vom Klimawandel betroffen - extreme Wetterereignisse nehmen zu. Wir unterstützen Agrarökologie, um die Ernährung zu sichern.

© Fastenaktion

Futter für die Tiere selbst anbauen

20.12.2022

José Barrera und Norberta Contreras arbeiten in Guatemala mit nachhaltigen Anbaumethoden. Im Interview sprechen sie über die Vorteile und Fortschritte.

Das Landesprogramm Guatemala auf einen Blick

  • Indigene Völker
  • Stärkung der Zivilgesellschaft
  • Empowerment
  • Advocacy und Lobbying
  • Indigene Kleinbauernfamilien, die in Armut leben und kein bzw. weniger als 1 Hektar Land besitzen
  • 5 900 Familien (6-7 Mitglieder)
  • 17 800 Frauen und 17 900 Männer
  • 875 000 CHF (2022)

Philippa Mund

Programmverantwortliche Guatemala

+41 41 227 59 35

Mail

Olga Inés Pérez

Koordinatorin Guatemala

GuatemalaBIP pro KopfLandesflächeLebenserwartungKindersterblichkeitAlphabetisierung
5005 US$108 889 km²73 Jahre2.3 %83.3 %
92 371 US$41 285 km²83 Jahre0.4 %99.6 %
Schweiz
GuatemalaSchweiz
BIP pro Kopf5005 US$92 371 US$
Landesfläche108 889 km²41 285 km²
Lebenserwartung73 Jahre83 Jahre
Kindersterblichkeit2.3 %0.4 %
Alphabetisierung83.3 %99.6 %

Lesen Sie unsere Projektbeispiele aus Guatemala

Indigene Jugendliche übernehmen Verantwortung

Durch die Förderung von jungen Indigenen in Guatemala sieht die Zukunft ihrer Dörfer besser aus. Denn sie sind fähig, sich für die Anliegen und Traditionen der Bevölkerung einzusetzen.

Zum Projekt

Politische Mitsprache und Wertschätzung

Die Mehrheit der Maya in Guatemala wird weiter ausgegrenzt. Deshalb setzen sich die Mitglieder von Komon Mayab‘ gemeinsam für Ihre Rechte ein.

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