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Die Identität der Chepang wird gestärkt

Eine ausgewogene Ernährung und mehr Anerkennung

Eine bessere und abwechslungsreichere Ernährung dank agrarökologischer Methoden für die Angehörigen von Minderheiten: Dies sind die Ziele des Projekts der Fastenaktion in den unzugänglichen Hügelzonen am Fusse des Himalayas.

Diskriminierung und einseitige Ernährung

In den steilen Hügeln Zentralnepals leben die benachteiligten indigenen Gruppen Chepang und Tamang. Speziell die Chepang werden von vielen verachtet, weil sie andere Traditionen pflegen und viele von ihnen Naturreligionen praktizieren. Zudem haben sich die Chepang in der Hoffnung, dem Kastensystem zu entkommen, evangelischen Freikirchen angeschlossen, was von der hinduistischen Mehrheit misstrauisch beobachtet wird.

Die Chepang ernähren sich seit jeher von den Pflanzen und Tieren der tropischen Bergwälder und einer Vielzahl traditioneller Nahrungsmittel, die sie auf kleinen Feldern anbauen. Diese nachhaltige Subsistenzwirtschaft gerät zusehends unter Druck durch Einflüsse von aussen. Weisser Reis erscheint fortschrittlicher und löst zusehends gesunde Hirse und Knollenfrüchte ab. Kaum eine Familie kann, wegen dem Zukauf solcher Produkte, mehr von ihren Feldern leben. Auch fehlen staatliche Leistungen wie Schulbildung oder Gesundheitswesen oft gänzlich oder sind von zweifelhafter Qualität.

Gezielte Aktivitäten, erfreuliche Resultate

Über die letzten Jahre hat die Fastenaktion Partnerorganisation Little Flower Society mit 400 Haushalten zusammengearbeitet und sich für eine Stärkung der Kultur der Minderheiten sowie eine verbesserte Schulbildung und Ernährung eingesetzt. Dieses Engagement hat sich ausbezahlt: Der Schulbesuch der Kinder hat deutlich zugenommen – auch weil kinderfreundliche Materialien und interessantere Lernmethoden eingeführt wurden. Die Eltern engagieren sich in Schulkomitees und treffen sich regelmässig mit den Lehrpersonen. Zudem wurden die kulturellen Praktiken der Chepang in einem Buch festgehalten, um Vorurteile von Aussenstehenden abzubauen und die Würde und das Selbstvertrauen der Chepang zu stärken.

Nepal LITTLE FLOWER SOCIETY

Die Bevölkerung der Chepang in Nepal sind in vieler Hinsicht benachteiligt, ihre Kinder gehen nur selten zur Schule. Das Projekt klärt über die Traditionen der Chepang auf, es animiert Eltern und Kinder, die Schule zu besuchen und es fördert den agrarökoligschen Anbau von vielfältigen Nahrungsmitteln für eine gesunde Ernährung. 

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Modellpaare setzen den Wandel in Gang

Die Partnerorganisation konnte neun Paare als Animatorinnen und Animatoren gewinnen. Das Projektteam trifft sich regelmässig mit ihnen, um Erfahrungen auszutauschen und ihnen neue Kenntnisse zu vermitteln. Es ermuntert diese Männer und Frauen, Vorbildfunktionen für andere Familien bezüglich Gesundheitspflege, Sauberkeit oder Haushaltsführung wahrzunehmen und erlerntes Wissen und Praktiken weiterzugeben. Das hat sich ausbezahlt und so haben bisher 345 Haushalte einen eigenen Küchengarten mit drei bis fünf Sorten Gemüsen angelegt. Im letzten Jahr zogen die Paare zudem 600 Setzlinge wie Avocado-, Mango-, Birnen- und Aprikosenbäume und verteilten sie in an ihre Nachbarn, damit diese längerfristig ihre Ernährung verbessern und neue Einkommensmöglichkeiten erhalten.

So können Sie unsere Arbeit in Nepal unterstützen:

Nepal LITTLE FLOWER SOCIETY

Mit 150 Franken für eine gesunde Ernährung

Sie unterstützen die traditionelle Ernährung, kombiniert mit agrarökologischen Methoden. Dies ermöglicht den Familien eine vielfältige und gesunde Ernährung.

Nepal LITTLE FLOWER SOCIETY

Mit 80 Franken für Schulbildung 

Sie ermöglichen Schulbesuche von Kindern. Attraktive Lehrmittel und Lernmethoden unterstützen die Bildung der Kinder und verbessern ihre Zukunftsaussichten. 

NepalLITTLEFLOWERSOCIETY2010FO0322

Mit 50 Franken für den Erhalt von Traditionen

Sie fördern die Aufklärung und das Verständnis gegenüber Traditionen der Chepang und wirken damit dem Misstrauen entgegen, das bisher zu ihrem Ausschluss führte.

 

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Unterstützen Sie die Menschen in Nepal

Aktuelle Informationen zu Nepal

Ein Netzwerk-Treffen zu Frauengesundheit In Chakarghatta/Sarlahi. Foto: Fastenaktion / WRRP

Nepal: «Die Sicherheit der Menschen hat höchste Priorität»

21.05.2021

Ansteckungen, Todesfälle, Quarantäne: Die Covidkrise in Nepal hat sich verschlimmert. Deshalb hat die Sicherheit der Menschen in den Projekten Priorität.

© Jibiko Media

Erfolgreicher Wiederaufbau nach Erdbeben

21.08.2024

Nach einem Erdbeben in Nepal organisierten wir Nothilfe. Die Arbeiten sind abgeschlossen und 120 Familien haben wieder ein sicheres Zuhause.

© Fastenaktion

Dalits ringen um mehr Anerkennung

20.08.2024

Eine Solidaritätsgruppe in Nepal kämpft gegen die Diskriminierung von Dalits. Nach ersten Erfolgen ist sie nun mit Rückschlägen konfrontiert.

Sonja Lüthi

«Ihr Engagement für unsere Südpartner ist sehr wertvoll! Bei der Projekt- und Programmauswahl unterstütze ich Sie gerne.»

Sonja Caamaño Lüthi
Verantwortliche Projektservice

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Frauen schützen ihre Familien vor Hunger und Not

Mit lokalen Mitteln dem Klimawandel trotzen

Im Norden Senegals spürt man den Klimawandel stark und er verschlimmert die bereits schwierige Lage. Ressourcen wie Weiden, fruchtbare Felder und Regenwasser werden immer knapper, Hunger ist die Folge. In enger Zusammenarbeit mit der Bevölkerung und mit lokal vorhandenen Mitteln erreicht das Projekt Bamtaare spürbare Verbesserungen.

Klimawandel und Bevölkerungsdruck schaffen zunehmend Probleme

Die Region Fouta an der Grenze zu Mauretanien ist eine karge Gegend. In der Folge des Klimawandels nimmt die Trockenheit zu und es gibt immer schlechtere Ernten. Auch der Bevölkerungsdruck trägt dazu bei, dass die Böden ausgelaugt sind, die Weiden werden knapp. Das zwingt die Viehzüchter, mit ihren Rinderherden auf der Suche nach Futter weiter weg zu ziehen und ihre Familien in den Dörfern zurückzulassen. In dieser Zeit sind die Frauen auf sich gestellt. In Notlagen haben sie keine finanziellen Mittel, zum Beispiel um ein Kind zum Arzt zu bringen, oder Nahrungsmittel zu kaufen.

Mit lokal vorhandenen Mitteln die Situation verbessern

Die Fastenaktion-Partnerorganisation Bamtaare («Entwicklung»), arbeitet seit vielen Jahren eng mit der Bevölkerung zusammen. Sie gehen von den lokal vorhandenen Mitteln aus: Die Frauen organisieren Solidaritätsgruppen, in deren Kassen sie anonym und freiwillig Geld einlegen. Dieses gemeinsame Vermögen wird dann für Gruppeneinkäufe und zinslose Kredite in Notlagen genutzt. Die Gruppen legen auch Gemeinschaftsfelder an, um während der jährlichen Knappheitsperiode günstiges Getreide zu haben. Die rund hundert aktiven Gruppen führen nicht nur zu sozialer Sicherheit, sondern geben den Frauen eine Stimme und fördern ihren Geschäftssinn. Aufgrund der grossen Nachfrage plant Bamtaare nun, die Arbeit auf umliegende Dörfer auszuweiten und 50 neue Gruppen zu organisieren.

Senegal: Bamtaare

Im Norden Senegals spürt man den Klimawandel bereits stark. Aus eigener Kraft und mit lokalen Mitteln schaffen die Solidaritätsgruppen soziale Sicherheit und geben den Frauen eine Stimme. 

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Verschuldung aufgrund von Hochzeiten und Festen verhindern

Häufig sind es die Ausgaben bei Hochzeiten und andern Festen, welche die Familien in Schulden stürzen. Es gibt einen enormen sozialen Druck, dafür möglichst viel Geld auszugeben. Deshalb sprechen die Mitarbeitenden von Bamtaare dieses Problem mit den Familien und Dorfverantwortlichen an. Nach langen Diskussionen entscheidet die Bevölkerung eines Dorfes jeweils, was ein vernünftiger Betrag ist, um sowohl der Tradition wie den eigenen Budgets gerecht zu werden. Dieser Betrag wird in einer Vereinbarung festgelegt und verhindert künftig das gegenseitige Überbieten und noch grössere Schulden.

So können Sie unsere Arbeit in Senegal unterstützen:

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Mit 50 Franken für Solidaritätsgruppen

Sie unterstützen die Begleitung von Solidaritätsgruppen, welche die Frauen selbständig organisieren. In die gemeinsame Kasse legen sie anonym und freiwillig Geld ein. Dieses gemeinsame Vermögen wird dann für Gruppeneinkäufe und zinslose Kredite in Notlagen genutzt.

Senegal: Bamtaare

Mit 80 Franken für Gemeinschaftsfelder

Sie ermöglichen  Gemeinschaftsfelder, dank derer die Ernten höher ausfallen. So haben die Familien auch während der jährlichen Knappheitsperiode Getreide zur Verfügung. 

Mit vier Strategien gegen Hunger: Versammlung um eine zugedeckte Kalebasse. (Bild: Jean-Claude Gadmer)

Mit 150 Franken für die Ausweitung der erfolgreichen Selbsthilfe

Sie unterstützen 100 aktive Gruppen, welche nicht nur zu sozialer Sicherheit, sondern  den Frauen eine Stimme geben und ihren Geschäftssinn fördern. Aufgrund der grossen Nachfrage plant Bamtaare nun, die Arbeit auf umliegende Dörfer auszuweiten und 50 neue Gruppen zu organisieren.

 

 

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Unterstützen Sie die Menschen in Senegal

Aktuelle Informationen zum Senegal

Senegal: Zusammenhalt und Solidarität zu jeder Zeit

06.05.2020

Im Senegal sind die Solidaritätsgruppen - Kalebassen genannt - sehr erfolgreich. Zahlreiche Dörfer profitieren während der Corona-Krise von ihrem Wissen.

© Fastenaktion

Solidaritätsgruppen fördern den Frieden

24.09.2024

Zwei Studien zeigen, dass Solidaritätsgruppen im Senegal friedensfördernd wirken, indem sie die soziale Stabilität der Gemeinschaften erhöhen.

© Ababacar Gueye

«Ich möchte zeigen, wie vielschichtig der Senegal ist»

10.07.2024

Die Studentin Sofia Poku reiste letztes Jahr in den Senegal und besuchte unsere Projekte. Ihre eindrücklichen Beobachtungen hat sie in Zeichnungen festgehalten…

Sonja Lüthi

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Mit Solidaritätsgruppen und dem Anbau von Mangroven die Krise überwinden

Fischereigemeinschaften helfen sich selbst

Die Fischerträge in Senegal werden kleiner, den von der Fischerei lebenden Familien fehlt es zunehmend an Nahrung und an Einkommen. Auch der Klimawandel setzt ihnen zu. Aus diesem Grund machen sich viele junge Fischer auf nach Europa. Der Dachverband Fenagie bietet den Fischereigemeinschaften verschiedene Methoden, mit denen sie die Krise vor Ort überwinden können.

Klimawandel an der Atlantikküste in Senegal

Auf den Rhythmus des Meeres ist kein Verlass mehr: Einige Fischbestände verschwinden, andere ändern ihr Verhalten. So blieben im Winter 2019/2020 die Sardinen erstmals in Nordafrika, wo es ihnen sonst zu kalt ist, was sich katastrophal auswirkte für die senegalesischen Sardinenfischer. Auch die Jungbestände der Muscheln, Meeresfrüchte und anderer Fische entwickeln sich anders als früher. In Küstennähe werden die Böden salzhaltiger, gefördert durch das Absterben und Abholzen der Mangrovenwälder. So können sich die Fischereifamilien immer weniger auf ihr zweites Standbein verlassen, die kleinbäuerliche Landwirtschaft. Das Problem der Überfischung wird in Senegal ebenfalls immer grösser – vor allem verursacht durch ausländische Fischereiflotten, die sich nicht an die Verträge halten und zu nahe an der Küste fischen.

Autonomie und Widerstandskraft der Gemeinschaften stärken

Fenagie, der senegalesische Dachverband von Fischereifamilien und Betrieben der Fischereiprodukte geht die Probleme ganzheitlich an. Als erstes stärkt er die Resilienz – die wirtschaftliche Stabilität und Autonomie – der vom Festland aus oft schwer erreichbaren Fischereigemeinschaften. Unter anderem werden in der nächsten Projektphase 15 neue Solidaritätsgruppen gegründet. Weiter gibt es Ausbildungen, wie man – zum Beispiel mit Trocknen von Fischen – das Einkommen nachhaltig steigern kann. In der aktuellen Projektphase werden auch rund 8 Hektaren Mangrovenwald wieder aufgeforstet, um die Versalzung der Böden zu stoppen und jungen Meerestieren wieder vermehrt Schutz zu bieten.

Senegal FENAGIE

Die Bewohnerinnen und Bewohner der oft schwer zugänglichen Fischerdörfer im Senegal werden ganzheitlich gestärkt. Sie gründen Solidaritätsgruppen, mit denen sie sich bei finanziellen Engpässen gegenseitig aushelfen können. Der Verband Fenagie bietet zudem Ausbildungen anm welche die Ernährungssicherheit erhöhen. 

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Solidaritätsgruppen machen Familien und Dörfer krisenfest

Der Arbeitsansatz der Solidaritätsgruppen ist bei den vom Fischfang lebenden Familien besonders erfolgreich: Anders als in der Landwirtschaft, wo sich die Knappheitsperiode regelmässig vor der neuen Ernte einstellt, kann das Einkommen der Familien jederzeit einbrechen. Die Nachfrage bei Fenagie nach Begleitung für die Gründung neuer Solidaritäts- und Spargruppen ist enorm. Das Prinzip ist einfach: Alle Mitglieder bezahlen regelmässig kleine Beträge ein und wer Geld braucht für Notfälle, zum Beispiel eine medizinische Behandlung, erhält zinslose Darlehen aus der selbstverwalteten Kasse. Es kommt daher immer wieder vor, dass sich Gruppen selbstständig gründen. 2019 verfügten die 850 Gruppen von Fenagie über gemeinsame Ersparnisse von umgerechnet 55’000 Franken und konnten Darlehen für 15’000 Franken vergeben. Ein weiteres wichtiges Element der Solidaritätsgruppen sind Gruppeneinkäufe. Diese tragen dazu bei, dass die lebensnotwendigen Güter trotz der Distanz zum Festland erschwinglich bleiben.

So können Sie unsere Arbeit in Senegal unterstützen:

Senegal FENAGIE

Mit 50 Franken für Solidaritätsgruppen

Sie unterstützen die Gründung von Solidaritäts- und Spargruppen, womit sich die Bevölkerung vor Schulden, hohen Zinsen und Hunger schützen kann. 

 

 
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Mit 80 Franken für Ausbildungen

Sie ermöglichen Ausbildungen, welche das Einkommen nachhaltig steigern. Dabei lernen die Familien zum Beispiel das Trocknen von Fischen, welches ihnen bei Nahrungsknappheit das Leben retten kann.

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Mit 150 Franken für Aufforstung von Mangroven

Sie fördern die Aufforstung der Mangrovenwäldern. Diese helfen, die Versalzung der Böden zu stoppen und bieten Meerestieren Schutz.

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Aktuelle Informationen zum Senegal

Senegal: Zusammenhalt und Solidarität zu jeder Zeit

06.05.2020

Im Senegal sind die Solidaritätsgruppen - Kalebassen genannt - sehr erfolgreich. Zahlreiche Dörfer profitieren während der Corona-Krise von ihrem Wissen.

© Fastenaktion

Solidaritätsgruppen fördern den Frieden

24.09.2024

Zwei Studien zeigen, dass Solidaritätsgruppen im Senegal friedensfördernd wirken, indem sie die soziale Stabilität der Gemeinschaften erhöhen.

© Ababacar Gueye

«Ich möchte zeigen, wie vielschichtig der Senegal ist»

10.07.2024

Die Studentin Sofia Poku reiste letztes Jahr in den Senegal und besuchte unsere Projekte. Ihre eindrücklichen Beobachtungen hat sie in Zeichnungen festgehalten…

Sonja Lüthi

«Ihr Engagement für unsere Südpartner ist sehr wertvoll! Bei der Projekt- und Programmauswahl unterstütze ich Sie gerne.»

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Widerstand leisten gegen Zerstörung und Vertreibung

Mitbestimmung von Frauen bei Minenprojekten

Industrieller Rohstoffabbau hat oft katastrophale Folgen für die Lebensgrundlagen der Menschen in armen Regionen. Unter dem Verlust von natürlichen Ressourcen wie Land und Wasser leiden insbesondere Frauen, welche traditionell für die Ernährung der Familie zuständig sind. Hier setzt das Projekt von WoMin an: Es informiert die Bevölkerung über ihre Rechte, unterstützt Frauen, die Widerstand leisten und sucht Alternativen zum destruktiven Rohstoffabbau.

Frauen werden nicht gefragt

Seit zwei Jahrzehnten werden in den ressourcenreichen afrikanischen Ländern zunehmend Rohstoffe abgebaut – auch in vorher abgelegenen ländlichen Gebieten. Neben den Minen werden breite Strassen und gross angelegte Kraftwerke gebaut. Dadurch werden die Lebensgrundlagen der Menschen vor Ort zerstört und ihre Umwelt vergiftet, es kommt zu Vertreibungen und Umsiedlungen. Ohne Landtitel, von Verhandlungen mit der Regierung, den Rohstoffunternehmen und sogar mit ihren eigenen Gemeinden ausgeschlossen, leiden besonders Frauen unter den negativen Folgen des Rohstoffabbaus.

Frauen unterstützen und Alternativen fördern

WoMin wurde gegründet, um diese oft katastrophalen Auswirkungen auf Frauen in Afrika sichtbar zu machen. Inzwischen ist es eine Allianz von rund hundert Organisationen und Basisbewegungen in elf afrikanischen Ländern. WoMin arbeitet insbesondere mit Frauengruppen, vom Rohstoffabbau betroffenen Gemeinden, Umweltorganisationen und Bildungsinstituten. Der Sitz der Organisation ist in Johannesburg/Südafrika. 

Drei Hauptziele

WoMin hat die drei folgenden Hauptziele: 

  • die Auswirkungen des Rohstoffabbaus auf arme Bauern und Bäuerinnen sowie Frauen allgemein sichtbar zu machen
  • Frauen zu unterstützen, die sich gegen die negativen Auswirkungen des Rohstoffabbaus wehren
  • umweltgerechte und solidarische Alternativen zum destruktiven Rohstoffabbau zu fördern
Suedafrika WOMIN

Das Projekt stärkt Frauen im Umfeld von Rohstoffabbau, ihre Rechte wahrzunehmen, bei den Konsultationen mitzureden und zu Abbauprojekten auch mal Nein zu sagen. Es unterstützt die Frauen bei der Suche nach alternativen Einkommen.

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Das Recht, nein zu sagen

Im Rahmen des vorliegenden Projektes werden Gemeinschaften in Madagaskar und Südafrika im Umfeld von grossen Minenprojekten unterstützt. Die Bevölkerung – insbesondere die Frauen – wird über das Projekt informiert, ihre Organisationen werden gestärkt und Führungspersonen ausgebildet. Zur Arbeit vor Ort gehören auch Schulungen über die Rechte als Bürgerinnen und Bürger und wie man bei lokalen und nationalen Regierungen seine Anliegen wirkungsvoll vertreten kann.

Dabei fordert WoMin die Mitbestimmung der Anwohnerinnen und Anwohner grosser Minen- und Infrastrukturprojekte und ihr Recht, diese grundsätzlich ablehnen zu können. Auch in internationalen Netzwerken setzt sich WoMin für dieses «Right to say NO» ein.

So können Sie unsere Arbeit in Afrika unterstützen:

Südafrika Womin

Mit 50 Franken für Alternativen

Sie unterstützen die Zusammenarbeit von Bevölkerung und Umweltinstitutionen, um umweltgerechte Alternativen zum destruktiven Rohstoffabbau zu finden. 

 

 
Suedafrika WOMIN

Mit 80 Franken für Schulungen

Sie ermöglichen der Bevölkerung den Zugang zu Ausbildungen. Sie lernen dabei, ihre Rechte wahrzunehmen und ihre Anliegen bei den Regierungen zu vertreten.

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Mit 150 Franken für Mitbestimmung

Sie fördern die Mitbestimmung von Frauen und das „Right to say NO“. Dies ermutigt sie, ihre Rechte wahrzunehmen, wie zum Beispiel grosse Minenprojekte abzulehnen. 

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Aktuelle Informationen zu Südafrika

110 Bischöfe fordern Menschenrechte und Umweltstandards

© Meinrad Schaade06.07.2020

Mehr als 110 Bischöfe aus aller Welt fordern heute mit einer Erklärung die Regierungen auf, Unternehmen zur Einhaltung von Menschenrechten und Umweltstandards zu verpflichten.

© Fastenaktion

Sensibilisierung für die Rechte von Bäuerinnen und Bauern

24.09.2024

Fastenaktion leitet das Projekt RAISE, das sich für die Verwirklichung bäuerlicher Rechte einsetzt. Letztes Jahr hat das Projekt viel erreicht.

© Reto Steffen / Fastenaktion

Agrarökologie unterstützt Recht auf Nahrung

11.07.2023

Eine Studie von Fastenaktion zeigt die Wirkung von agrarökologischen Ansätzen in Südafrika auf: Das Recht auf Nahrung wird gefördert.

Sonja Lüthi

«Ihr Engagement für unsere Südpartner ist sehr wertvoll! Bei der Projekt- und Programmauswahl unterstütze ich Sie gerne.»

Sonja Lüthi
Verantwortliche Projektservice

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Erfolgreiche Arbeit gegen Übernutzung der Umwelt und Verarmung

Aufforstung schützt vor Hurrikans und Dürren

Politisches Chaos und jährlich wiederkehrende Katastrophen wie Hurrikans und Erdbeben prägen Haiti. Die Bevölkerung gehört zur ärmsten der Welt und ist auf sich selbst gestellt. Das Projekt von Piod in Désarmes setzt erfolgreich auf Wiederaufforstung, Ausbildung und Solidaritätsgruppen, um den Teufelskreis von Verarmung und Übernutzung der Umwelt zu durchbrechen.

Der Boden kann die Menschen nicht mehr ernähren

Auf einem Quadratkilometer in Haiti leben doppelt so viele Menschen wie in der Schweiz. Dies führt dazu, dass auch an sehr steilen Hängen noch Landwirtschaft und Viehzucht betrieben wird. Als Folge davon erodieren die Böden rasch und können kein Wasser mehr speichern. Für viele Menschen ist die Produktion von Holzkohle die einzige Möglichkeit an Bargeld zu kommen, um damit Schulgebühren oder medizinische Behandlungen zu bezahlen. So werden auch noch die letzten Bäume in den Hügeln gefällt und das Problem verschärft sich weiter.

Mit Aufforstung, Ausbildung und Solidaritätsgruppen gegen die Armut

Die Organisation Piod begann vor rund zwölf Jahren die steilen Hänge am Morne August in Désarmes aufzuforsten. Zunächst mit eigenen Mitteln und der freiwilligen Mitarbeit der Bevölkerung, später mit Unterstützung der Fastenaktion. Bereits sind über 20 Hektaren Wald wieder aufgeforstet, die weitere Erosion wurde mit Trockenmauern stabilisiert. Ausbildungen in landwirtschaftlichen Techniken befähigen die Bäuerinnen und Bauern, den kargen Boden zu schützen und gleichzeitig mehr Nahrung zu produzieren. Dank der Solidaritätsgruppen, in denen rund 1000 Frauen und Männer organisiert sind, können Familien ihre finanzielle Lage verbessern: In Notfällen können sie sich gegenseitig mit Krediten aushelfen.

Haiti PIOD

Das Fällen der grossen Bäume führt zu Erosion. Agrarforstwirtschaft hilft: Die Bäume speichern Wasser, verhindern Überschwemmungen und sorgen so für bessere Ernten. Auch Solidaritätsgruppen und Ausbildungen helfen mit, das Einkommen der Familien zu erhöhen.

Ich unterstütze das Engagement der Fastenaktion für Wiederaufforstung in Haiti

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Bevölkerung und Regierung schützen Wald und Boden

Im Dialog mit Piod und der Lokalregierung hat die Bevölkerung bestimmt, auf welchen Flächen der Region welche Nutzung sinnvoll ist und wo der Boden weitere Schutzmassnahmen braucht. Dies ist die Grundlage der Arbeit für die nächsten Jahre. In einem ersten Schritt wurden weitere vier Hektaren Land mit 7000 verschiedenen Baumsetzlingen aufgeforstet. Der Dialog mit den lokalen Behörden wird weitergeführt mit der Absicht, die aufgeforsteten Gebiete unter staatlichen Schutz zu stellen. Und weil die Bevölkerung viel Mitsprache hat, übernehmen die Männer, Frauen und auch Kinder nun auch selbst Verantwortung für den Wald: Sie stellen sicher, dass die Ziegen keine jungen Bäume mehr abfressen und verhindern, dass jemand die Bäume zu Kohle verarbeitet.

So können Sie unsere Arbeit in Haiti unterstützen:

Haiti UPTKMA

Mit 50 Franken für Solidaritätsgruppen

Sie unterstützen die Gründung von Solidaritätsgruppen, bei welchen sich Familien gegenseitig mit Krediten unterstützen. Dadurch ersparen sie sich die Schuldenfalle und können ihre finanzielle Lage verbessern.

 
Haiti, Piod

Mit 80 Franken für den Dialog mit den Behörden

Sie ermöglichen den Dialog zwischen Bevölkerung und der Lokalregierung. Dies gewährleistet die Mitsprache aller Beteiligten und aufgeforstete Wälder werden unter staatlichen Schutz gestellt.

Haiti PIOD

Mit 150 Franken für landwirtschaftliche Ausbildungen

Sie fördern Bäuerinnen und Bauern mit Ausbildungen in landwirtschaftlichen Techniken. Diese lernen, ihre Böden vor Erosion zu schützen, mehr Nahrung zu produzieren und Wälder aufzuforsten.

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Aktuelles aus Haiti

Menschenrechte in der Klimakrise

© Fastenaktion / Benno Steffen12.04.2022

Je länger die Klimakrise andauert und je weiter sie sich verschärft, desto deutlicher werden die Schäden für die Menschheit. Es trifft am stärksten Menschen im globalen Süden, die scho…

© Augustin Jeanty Junior

Fastenaktion organisiert Nothilfe

08.06.2024

Aufgrund der Dauerkrise in Haiti leistet Fastenaktion gezielte Nothilfe vor Ort, um die Ernährung der Menschen in unseren Projekten zu sichern.

© Reginald Junior Louissaint

Die Ursachen der Dauerkrise

08.06.2024

Die Ursachen für die scheinbar endlose Krise in Haiti sind vielfältig: Naturkatastrophen, Korruption, und eine tragische Kolonialgeschichte.

Sonja Lüthi

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Sonja Lüthi
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Bäuerinnen und Bauern setzen sich für eine bessere Ernährung ein

Mit Agrarökologie gegen Überschwemmung und Dürren

Der gebirgige Teil der grossen Gemeinde Petit Goave ist abgelegen, die landwirtschaftlichen Erträge nehmen weiter ab. Mit diversen Massnahmen arbeitet Concert-Action mit den Bäuerinnen und Bauern daran, die Ernährung entscheidend zu verbessern und sich künftig besser zu organisieren.

Abgelegen und Wirbelstürmen schutzlos ausgesetzt

Das Projektgebiet im Südwesten von Haiti ist nur über eine unbefestigte Strasse erreichbar. Hier leben die meisten Familien mehr schlecht als recht von der Landwirtschaft. Weil das Land sehr steil ist und die traditionelle Landwirtschaft den Boden zu wenig schützt, geht durch die Erosion ständig fruchtbare Erde verloren. Dies lässt die landwirtschaftlichen Erträge sinken. Weil zudem viele Bäume für Brennholz und Holzkohle abgeholzt wurden, vergrössert sich die Anfälligkeit für Unwetter: Sie fehlen als Windbrecher und der erodierte Boden verliert die Fähigkeit, Regenwasser zu speichern. Die Folgen haben sich Ende 2016 beim Hurrikan Matthew gezeigt, der beträchtliche Schäden anrichtete.

Hecken und Bäume verhindern weitere Erosion

Concert-Action, die Partnerorganisation der Fastenaktion, hat sich gemeinsam mit 900 Bäuerinnen und Bauern zum Ziel gesetzt, die Erosion zu stoppen und die Ernteerträge zu erhöhen. Mit Lebendhecken werden erst die steilen Hänge stabilisiert, mit Kompost die Böden verbessert und durch den Anbau von Gemüse und Passionsfrüchten die Ernährung vielfältiger gestaltet. Die Aufzucht von Kaninchen und Ziegen trägt zu einer besseren Eiweissversorgung bei und bringt zusätzliches Einkommen durch den Verkauf. Flächen, die so stark ausgelaugt sind, dass Landwirtschaft darauf nicht mehr möglich ist, sollen aufgeforstet werden. Dafür gibt das Projekt den Familien rund 300’000 Baumsetzlinge ab, welche ihnen eines Tages sowohl Brennmaterial wie Früchte liefern können.

Haiti OBRED

Die Bäuerinnen und Bauern stoppen die Erosion und erhöhen ihr Ernten, Mit Hecken werden die steilen Hänge stabilisiert, mit Kompost die Böden verbessert und der Anbau von Gemüse verbessert die Ernährung. Gleichzeitig werden die Familien darin bestärkt, sich für die Entwicklung ihrer Dörfer zu engagieren. 

Ich unterstütze das Engagement der Fastenaktion für Ernährungssicherheit in Haiti

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Langfristiges Ziel: Verantwortung für die Region

Um die Ausbildung zu vereinfachen und das gegenseitige Lernen zu fördern, arbeitet Concert-Action mit einem Bauerngruppenansatz: Die beteiligten Familien organisieren sich in Gruppen. Sie werden gemeinsam ausgebildet und tauschen sich regelmässig aus. Die Gruppen in Petit Goave sind in zwei Verbänden organisiert, welche sich wiederum mit Bauernorganisationen aus anderen Gebieten vernetzen. Der Aufbau und die Stärkung dieser Strukturen ermöglicht, dass nach Ende des Projekts die Bevölkerung selbst die Verantwortung für die Entwicklung ihrer Region übernehmen kann.

So können Sie unsere Arbeit in Haiti unterstützen:

Haiti GRADAID

Mit 50 Franken für eine bessere Ernte

Sie fördern nahrhafte Böden durch ökologischen Kompost, Heckenbepflanzung für Stabilisierung und Vielfalt an Früchte und Gemüse. Dies verbessert zum einen die Gesundheit, zum andern das Einkommen der Bevölkerung.

 
Haiti PIOD

Mit 80 Franken für Aufforstung

Sie unterstützen das Pflanzen von etlichen Setzlingen auf Flächen, die für die Landwirtschaft zu ausgelaugt sind. Die Bäume dienen zukünftig als Früchtelieferanten und Brennmaterial, was wiederum das Einkommen der Familien erhöht. 

Haiti PIOD

Mit 150 Franken für Ausbildungen

Sie ermöglichen Familien, Ausbildungen zu absolvieren und sich mit Organisationen aus anderen Gebieten auszutauschen. Dadurch gewinnt die Bevölkerung an Verantwortung auf die Entwicklung ihrer Region. 

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Unterstützen Sie die Menschen in Haiti

Aktuelles aus Haiti

Haiti: Partnerorganisationen der Fastenaktion informieren über Corona und verteilen Material zur Desinfektion.

Haiti: Zuerst braucht es Information über Corona

01.05.2020

Klimawandel und Korruption bringen viel Leid über Haiti. Über den Corona-Virus wird nur ungenügend informiert. Fastenaktion informiert und gibt Hygienematerial ab.

© Augustin Jeanty Junior

Fastenaktion organisiert Nothilfe

08.06.2024

Aufgrund der Dauerkrise in Haiti leistet Fastenaktion gezielte Nothilfe vor Ort, um die Ernährung der Menschen in unseren Projekten zu sichern.

© Reginald Junior Louissaint

Die Ursachen der Dauerkrise

08.06.2024

Die Ursachen für die scheinbar endlose Krise in Haiti sind vielfältig: Naturkatastrophen, Korruption, und eine tragische Kolonialgeschichte.

Sonja Lüthi

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Getreidesparkassen und mehr Selbstvertrauen schaffen bessere Lebensbedingungen

Adivasi wehren sich gegen Staudämme

Adivasi ist die selbst gewählte Bezeichnung der indigenen Bevölkerung Indiens. Seit Jahrhunderten leben ihre Gemeinschaften auf dem indischen Subkontinent im und vom Wald. Die Adivasi betreiben traditionell Wanderfeldbau, jagen und sammeln Waldprodukte. Die Diözese Jashpur arbeitet mit Advasi-Gemeinschaften zur Verteidigung ihrer Rechte und ihres Landes zusammen.

Bedroht von Hunger und Vertreibung

In der Diözese Jashpur im Bundesstaat Chhattisgarh machen die Adivasi rund 80% der Bevölkerung aus. Das Gebiet ist hügelig, dicht bewaldet und reich an Wasserläufen, doch schwer zugänglich. Hier besitzen die Adivasi eigenes Land und leben vom Anbau von Getreide und Hülsenfrüchten, sowie vom Sammeln von Waldprodukten. Dabei sind sie von den Monsunregen abhängig. Meist reichen ihre Nahrungsmittel nicht für das ganze Jahr. Deshalb müssen viele Familien sich als billige Arbeitskräfte verdingen oder Kredite zu horrenden Zinsen aufnehmen. Das Gebiet ist auch reich an Bodenschätzen, was Bergbaufirmen anzieht. Aktuell sind die Adivasi daher zusätzlich von Enteignung und Vertreibung bedroht.

Unabhängigkeit dank Getreidesparkassen

Die Diözese Jashpur unterstützt die Adivasi in 180 Dörfern dabei, sich gemeinschaftlich zu organisieren und mittels Getreidesparkassen Vorräte anzulegen. Dadurch können sie sich in Zeiten des Mangels und bei Notfällen mit Krediten gegenseitig helfen, ohne in die Fänge der Geldverleiher zu geraten. Ein weiteres wichtiges Ziel ist die Stärkung des Selbstbewusstseins der Bevölkerung und gemeinsame Aktivitäten, unter anderem, damit sie ihr traditionelles Land auf dem Rechtsweg selbst verteidigen können.

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Viele Adivasi leben aufgrund von Ausbeutung durch Grossgrundbesitzer und Geldverleiher mit hohen Schulden. Durch Solidarität in Spargruppen, traditionelle und natürliche Anbaumethoden sowie vielseitigem Saatgut schaffen sie es, schuldenfrei zu werden und sich von der Abhängigkeit zu lösen. Sie lernen ihre Rechte kennen und durchzusetzen.

Ich unterstütze das Engagement der Fastenaktion für stark benachteiligte Adivasi in Indien

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Die Adivasi verteidigen ihre Rechte

Der Fifth Schedule der Indischen Verfassung verleiht den Adivasi in ihren Kerngebieten weitreichende Minderheitenrechte. So haben sie das Recht ihr Land autonom zu verwalten, es darf nicht von Nichtadivasi gekauft werden. Doch diese Gesetze werden häufig nicht respektiert. Bergbaufirmen haben nicht nur Landkonzessionen erhalten um Gold, Bauxit und Edelsteine abzubauen: Sie brauchen dafür auch Strom und planen aktuell zwei Staudämme an den Flüssen Ib und Lawa. Deshalb leiten die Adivasi nun – wie im Gesetz vorgesehen und unterstützt von den Mitarbeitenden der Diözese – die Beschlüsse ihrer Gemeindeversammlungen offiziell an die lokalen Behörden weiter. Dadurch werden sie verbindlich und können von der Regierung nicht mehr einfach ignoriert werden. Gleichzeitig haben die von den Staudämmen Betroffenen eine Klage vor Gericht eingereicht. Die Adivasi treffen sich regelmässig, um Informationen über die Megaprojekte auszutauschen und ihren Forderungen bei den zuständigen Stellen Nachdruck zu verleihen.

So können Sie unsere Arbeit in Indien unterstützen:

Indien ARASMIN

Mit 50 Franken für eine selbstbewusste Bevölkerung

Sie unterstützen die Adivasi darin, ihre Traditionen selbstbewusst zu leben und ihr Land zu verteidigen. So können sie sich gegen rechtswidrige Enteignung und Vertreibung schützen. 

 
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Mit 80 Franken für Getreidesparkassen

Sie unterstützen die Gründung von Getreidesparkassen. Damit schützen sich die Adivasi vor hohen Zinsen für Kredite und weiteren Schulden bei Nahrungsknappheit.

Indien MVK

Mit 150 Franken für die Durchsetzung von Rechten

Sie ermöglichen Beschlüsse und rechtliche Vorgehen, wenn die Regierung sich nicht an die Gesetze hält. Sie stärken die Adivasi, sich rechtsmässig zu wehren, Forderungen zu stellen und Klagen einzureichen. 

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Unterstützen Sie die Menschen in Indien

Aktuelle Informationen zu Indien

Landwirtschaft zur Selbstversorgung erweist sich in der Coronakrise als hilfreich.

Indien: «Die Selbstversorgung kommt uns nun zugute»

21.05.2021

Die Situation in Indien ist prekär, die neue Corona-Variante hochansteckend. Doch unsere Projekte arbeiten weiter.

Sandrine gemeinsam mit Koordinatorinnen unserer Partnerorganisationen in der Region Tamil Nadu.© Fastenaktion

«Man sieht die Veränderung der Menschen von blossem Auge»

31.10.2023

Sandrine Cottier ist verantwortlich für die Programmentwicklung bei Fastenaktion. Kürzlich war sie auf Projektreise in Indien und teilt ihre Eindrücke.

© Benno Steffen / Fastenaktion

Reisausfuhrverbot trifft die Ärmsten hart

17.08.2023

Indien ist der größte Reisexporteur der Welt. Das Ausfuhrverbot bedroht die Ernährungssicherheit in unseren Projektländern wie etwa in Nepal.

Sonja Lüthi

«Ihr Engagement für unsere Südpartner ist sehr wertvoll! Bei der Projekt- und Programmauswahl unterstütze ich Sie gerne.»

Sonja Lüthi
Verantwortliche Projektservice

+41 41 227 59 32
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Genug zu essen dank Waldprodukten, Gemüsegärten und Ziegenzucht

Der Regenwald als Ernährungs- und Lebensgrundlage

Zahlreiche Familien in den Bergregionen im Norden von Laos haben nicht genug Lebensmittel und Einkommen, um ihre Grundbedürfnisse zu decken. Die Fastenaktion-Partnerorganisation Camkid regt deshalb die indigenen Gemeinschaften an, den Regenwald nachhaltiger zu nutzen und Gemüsegärten anzulegen.

Armut, Hunger und Drogenprobleme

Die Region Bokeo im Norden von Laos erlebt eine rasche Entwicklung. Doch diese kommt vor allem Familien zugute, die Land besitzen und Zugang zum Markt haben. Das Leben der ethnischen Minderheiten hingegen – rund 70 Prozent der Bevölkerung – hat sich wenig verbessert. Unter der Armut leiden vor allem die Frauen: Sie arbeiten hart und haben keine Mitsprache. Der Ertrag der traditionellen Landwirtschaft reicht nicht für das Überleben der Familien. Die Waldprodukte werden weniger, weil der Wald zunehmend abgeholzt wird. Viele sind deshalb unterernährt. Es fehlt der Bevölkerung zudem an Informationen, um sich für ihre Rechte einzusetzen. Da auch Drogen von Myanmar über Bokeo nach Thailand transportiert werden, ist der Drogenkonsum und die damit verbundene Gewalt ein grosses soziales Problem.

Garten- und Kochkurse gegen Mangelernährung

Die Projektmitarbeitenden von Camkid arbeiten in 13 kleinen Dörfern mit rund 5000 Einwohnerinnen und Einwohnern. Als erstes werden die Ernährung und das Einkommen mit Waldprodukten verbessert. In jedem Dorf wird ein Komitee zur Verwaltung des Regenwaldes gewählt, das in Zusammenarbeit mit den Behörden eine Karte mit Waldschutzgebieten anlegt. Für die Bevölkerung gibt es Ausbildung, welche Pflanzen sich zum Essen oder gegen Krankheiten eignen und wie man sie schonend ernten und verkaufen kann. Anhand von Garten- und Kochkursen lernen Frauen und Männer zudem, sich vielfältig und gesunder zu ernähren. Camkid führte auch die Ziegenzucht ein, um die Einkommen der Familien zu erhöhen.

Laos CAMKID

Der Schutz des Regenwalds im Norden von Laos ermöglicht der Bevölkerung, auch in Zukunft vom Reichtum des Waldes zu profitieren. Sie engagieren sich – gemeinsam mit Behörden und Regierung – für den Schutz des Waldes, der von Abholzung und Übernutzung bedroht ist. 

Ich unterstütze das Engagement der Fastenaktion für den Regenwald und die Menschen in Laos

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Vielfältige Waldprodukte – ein kultureller Reichtum

Eine Untersuchung ergab vor kurzem, dass Waldprodukte bei der Ernährung der Familien in abgelegenen Regionen eine grosse Rolle spielen. Über 450 essbare Waldprodukte wurden erfasst. Es sind Sprossen und Blattgemüse, Früchte, Beeren, Wurzeln, Knollen, Pilze, Honig sowie kleine Wasser- und Wildtiere. Sie können bis zu 50 Prozent der Ernährung ausmachen. Ausserdem trägt der Verkauf der Produkte massgeblich zum finanziellen Einkommen bei. Camkid macht den Familien den Wert des Waldes und seiner Produkte wieder bewusst. Damit trägt das Projekt dazu bei, dass die Bevölkerung stolz auf ihre Wälder ist und deshalb auch bereit, sie vor Abholzung zu schützen.

So können Sie unsere Projekte in Laos unterstützen:

Laos CAMKID

Mit 50 Franken für die Verwaltung des Regenwaldes

Sie fördern das Komitee zur Verwaltung des Regenwaldes. Dieses stärkt das Bewusstsein der Bevölkerung für die Wichtigkeit der Walkdprodukte, legt Waldschutzgebiete an und arbeitet mit den Behörden zusammen.  

 
Laos CAMKID

Mit 80 Franken für Waldschutz und Ernährungssicherheit

Sie unterstützen den Schutz des Waldes, der dadurch eine natürliche und gesunde Nahrungsquelle für die Bevölkerung bleibt. Dies verbessert die Lebensbedingungen der ethnischen Minderheiten langfristig.

Laos CAMKID

Mit 150 Franken für Ausbildungen

Sie ermöglichen Ausbildungen im Bereich Waldprodukte. Die Bevölkerung lernt alles über essbare sowie heilende Pflanzen, deren Ernte und Verkauf. Dies verbessert nicht nur ihre eigene Gesundheit, sondern auch ihr Einkommen.

Wählen Sie hier die Summe, die Sie spenden möchten.

Unterstützen Sie die Menschen in Brasilien

Aktuelle Informationen zu Laos

Laos: Keine Corona-Tote – doch das Einkommen fehlt

19.07.2020

In Laos gab es bisher keine Corona-Toten. Die Menschen in den Projekten leiden jedoch stark unter dem Einbruch ihrer Einkommen.

© Adri Berger/Running Reel

Verbesserte Ernährung für ein Leben in Würde

03.07.2024

Dank unserer Partnerorganisation können Familien in Laos ihre Nahrungsmittel selbst produzieren und sich ausreichend und gesund ernähren.

© Fastenaktion / Wim Reybroeck

Frauen mitentscheiden lassen!

13.12.2022

Die Gender-Learning Group der Allianz Sufosec lancierte ihren ersten Lernaustausch im November 2021 mit einem von Fastenaktion organisierten Webinar. In den Dis…

Sonja Lüthi

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Sonja Lüthi
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Erfolgreich gegen die Mine Tampakan und für eine bessere Ernährung

Die indigene Bevölkerung informieren und stärken

236 km² umfasst die geplante Gold- und Kupfermine Tampakan im Süden der Philippinen, auf Mindanao. Sie droht, mehrere Tausend Menschen zu vertreiben. Deshalb bietet die Diözese Marbel Unterstützung für die betroffene Bevölkerung – sowohl Rechtsberatung wie Aktivitäten zur Verbesserung der Ernährung.

Probleme bei der Planung der grössten Gold- und Kupfermine Südostasiens

Fast die Hälfte des geplanten Minengebiets besteht aus fruchtbarem Landwirtschaftsland, die wichtigste Wasserquelle der Region befindet sich ebenfalls darin. Besonders bedroht von der Vertreibung sind rund 4000 Mitglieder des indigenen Volkes der B’laan. Ihre Kultur und ihre Identität sind existentiell mit ihrem Land und dem Wald verbunden. Bereits jetzt in der Vorbereitungsphase kommt es zu schwerwiegenden Menschenrechtsverletzungen: Die Bewohnerinnen und Bewohner des Gebietes wurden weder informiert noch konnten sie ihre Zustimmung zur Mine geben. Führungspersonen der B’laan, die sich gegen das Bergbauprojekt stellten, wurden eingeschüchtert, zur Einwilligung gezwungen oder sogar getötet.

Die Kirche unterstützt von Vertreibung bedrohte Menschen

Das Projekt der Diözese Marbel will mit Unterstützung der Fastenaktion die Rechte der B’laan sowie die Umwelt schützen. Es stärkt deshalb die Lobbyarbeit der ansässigen Bevölkerung gegen die Mine und berät die indigenen Gemeinschaften bei der Verteidigung und Sicherung ihres Landes. Opfer von Menschenrechtsverletzungen werden über ihre Rechte aufgeklärt. Juristische Dienstleistungen werden angeboten, damit die Bevölkerung Rechtsverletzungen anzeigen kann. Ausserdem wird die Öffentlichkeit in den Philippinen informiert über die Rechte der Indigenen und die Bedeutung einer intakten Umwelt. Alle Aktionen werden sorgfältig mit den Betroffenen und den Führungspersonen der B’laan vorbereitet und koordiniert.

Philippinen SAC MARBEL

Im Umfeld der geplanten Gold- und Kupfermine Tampakan im Süden der Philippinen unterstützt das Projekt die lokale indigene Bevölkerung – sowohl mit Rechtsberatung wie Aktivitäten zur Verbesserung ihrer Ernährung.

Ich unterstütze das Engagement der Fastenaktion für die indigene Bevölkerung auf Mindanao/Philippinen

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Die Ernährungssituation verbessern

Covid-19 und der damit verbundene lange Lockdown zeigten auf, wie fragil die Ernährungssituation in der Region ist: Die Vorräte der Familien waren rasch aufgebraucht. Doch bereits vorher hatte das Social Action Center der Diözese Marbel eine Lernfarm eingerichtet. Hier können Bäuerinnen und Bauern lernen, wie sie Fischteiche sowie Gemüse- und Kräutergärten anlegen oder Reis ohne chemischen Dünger und Pestizide produzieren. Diese Aktivitäten erhöhen die Lebensmittelproduktion der Familien und sichern ihre Ernährung das ganze Jahr. Ein erster Erfolg: Die Bäuerinnen und Bauern sammelten 85 verschiedene Reissorten und pflanzten sie auf der Farm – die beste Form, vielfältiges lokales Saatgut zu erhalten.

So können Sie unsere Arbeit in den Philippinen unterstützen:

Philippinen SAC MARBEL

Mit 50 Franken für Lobbyarbeit

Sie unterstützen die Lobbyarbeit der Bevölkerung gegenüber den Minenbesitzern, damit sie dem Schutz ihrer Gesundheit und der Umwelt selbst Gehör verschaffen können. 

 

 
Philippinen SAC MARBEL

Mit 80 Franken für juristische Dienstleistungen

Sie ermöglichen Rechtsberatung zu den Rechte der Indigenen. Dadurch wird die Bevölkerung gestärkt: Familien und Dörfer können Rechtsverletzungen anzeigen und ihre Rechte werden besser respektiert von der Mine. 

Philippinen SAC MARBEL

Mit 150 Franken für Ernährungssicherheit 

Sie fördern Lernfarmen, wo Bäuerinnen und Bauern ökologische Anbaumethoden erlernen. Fischteiche, Gemüsegärten oder biologischer Dünger sichern eine vielfältige und gesunde Ernährung der Familien. 

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Unterstützen Sie die Menschen in den Philippinen

Aktuelle Informationen aus den Philippinen

Philippinen: Agrarökologie, um der Corona-Krise zu begegnen

07.04.2020

Delia Badillo und ihr Mann Teodulo haben einen eigenen Hof. Gerade in Zeiten von Corona ist die Selbstversorgung mit agrarökologischen Methoden zentral.

Die Fischerin Marilou Galdones erlebt mehr Gleichberechtigung, seitdem sie im Fastenaktion-Projekt aktiv ist.© Fastenaktion

Mehr Gleichberechtigung auf den Philippinen

15.12.2023

Die Philippinen-Projekte von Fastenaktion verbessern spürbar das Leben der schwächsten Menschen. Dies bestätigt eine externe Beurteilung.

Die Partnerorganisation kaufte einen Nudeltrockner für die Produktion.© Fastenaktion / Cerd

Die innovative Nudelproduktion

13.04.2023

Auf den Philippinen haben die Menschen eine gesunde Alternative zu Instantnudeln entwickelt, die zusätzliches Einkommen schafft.

Sonja Lüthi

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Sonja Lüthi
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Ängste überwinden, selbstbewusst werden, sich engagieren

Indigene Jugendliche übernehmen Verantwortung

Guatemala ist mit rund 18 Millionen das bevölkerungsreichste Land Mittelamerikas. Kinder und Jugendliche machen rund 60 Prozent davon aus. Doch die indigene Mehrheit der Bevölkerung wird weiterhin ausgegrenzt. Mit seiner ganzheitlichen Ausbildung setzt sich Qajb’al Q’ij dafür ein, dass junge Männer und Frauen Selbstvertrauen gewinnen und Führungsaufgaben übernehmen.

Fehlende Aussichten für junge Männer und Frauen

Etwa 80 Prozent der indigenen Bevölkerung in Guatemala leben unter der Armutsgrenze. Ihre traditionellen Bräuche und ihre eigenständigen Sprachen finden kaum Anerkennung. Die vom Staat geförderten Bergbauprojekte und Monokulturen von Ölpalmen oder Zuckerrohr haben zur Folge, dass indigene Familien von ihrem Land vertrieben werden. Megaprojekte wie der Bau von Wasserkraftwerken bedrohen den Lebensraum der indigenen Gemeinschaften zusätzlich. Viele indigene Jugendliche sehen keine Zukunft für sich, konsumieren Drogen, schliessen sich gewalttätigen Banden an oder sehen schliesslich keinen anderen Ausweg, als die gefährliche Auswanderung in die USA. 

Selbstbewusst und engagiert für ihre Gemeinschaften

Bei der Ausbildung des Vereins Qajb’al Q’ij für Bildung, Kultur und Entwicklung geht es darum junge Menschen, welche bereit sind, Führungsaufgaben zu übernehmen, menschlich, politisch und spirituell zu fördern und sie auszubilden. Je 440 junge Frauen und Männer sollen lernen ihre Ängste zu überwinden, die eine Folge der jahrhundertelangen Unterdrückung der indigenen Bevölkerung und ihrer Kultur sind. Das Projekt fördert die Mitsprache der Jugendlichen und stärkt ihre Identität. Sie lernen ihre politischen Rechte kennen. Zudem setzen sie sich mit ökologischen Sichtweisen auseinander, die auf der indigenen Spiritualität der Maya fussen. Mitarbeitende von Qajb’al Qij’ besuchen die ausgebildeten Führungspersönlichkeiten regelmässig in ihren Herkunftsdörfern und sprechen mit ihnen über ihre Schwierigkeiten und Erfolge.

Guatemala, Tulate, Dep. Retalhuleu

Viele indigene Jugendliche sehen keine Zukunft für sich, konsumieren Drogen oder wandern in die USA aus. Die Ausbildung von Qajb’al Q’ij bietet eine Alternative für junge Menschen, die bereit sind, Führungsaufgaben zu übernehmen. Qajb’al Q’ij begleitet sie danach bei ihrem Einsatz in den oft abgelegenen Dörfern. 

Ich unterstütze das Engagement der Fastenaktion für die Ausbildung von Jugendlichen in Guatemala

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Bisherige Höhepunkte der Arbeit

Mit der Unterstützung der Fastenaktion wurden bisher 537 Frauen und 417 Männer ausgebildet. Das wichtigste Resultat ist das wiedergewonnene Selbstbewusstsein der jungen Frauen und Männer, ihre Wertschätzung für die eigene Kultur und das Wissen um ihre politischen Rechte und Pflichten.

Die Bischöfe von El Quiché, San Marcos und Huehuetenango, haben um eine Zusammenarbeit gebeten, weil sie Teile des Ausbildungsprogramms auch für ihre Seelsorge übernehmen möchten. Auch die Lateinamerikakonferenz der Jesuiten schätzt die Arbeit von Qajb’al Qij’ und plant in den kommenden Jahren mit ihnen gemeinsame Aktivitäten in den fünf Regionen Lateinamerikas durchzuführen.

So können Sie unsere Arbeit in Guatemala unterstützen:

Guatemala CALAS

Mit 50 Franken für mehr Selbstvertrauen

Sie unterstützen die Durchführung von Workshops. Ziel ist es, dass die Frauen und Männer lernen, ihre Kultur wertzuschätzen, ihre Rechte wahrzunehmen und Vertrauen in sich selbst und ihre Gemeinschaft zu gewinnen. 

 

 
Bevölkerung in La Puya Maya

Mit 80 Franken für den ökologischen Dialog

Sie ermöglichen die Kommunikation mit der indigenen Bevölkerung zum Thema Ökologie. Dies hilft ihnen, diese mit den Mayatraditionen im Einklang mit der Natur zu verbinden und über Schwierigkeiten sowie Erfolge zu sprechen. 

Guatemala, Tulate, Dep. Retalhuleu

Mit 150 Franken für Ausbildungen

Sie fördern Ausbildungen im Bereich Bildung, Kultur und Entwicklung. Junge Menschen lernen, Führungsaufgaben zu übernehmen und somit die Zukunft positiv zu verändern. 

Wählen Sie hier die Summe, die Sie spenden möchten.

Unterstützen Sie die Menschen in Guatemala

Aktuelle Informationen zu Guatemala

Nothilfe Guatemala 2020

Koordinierte und langfristige Hilfe für die Bevölkerung

14.02.2021

Wirbelstürme Guatemala: Die Schweizer HIlfe gelangte rasch zu den Betroffenen - dank Partnerorganisation T'zuul Taq'a und vorbereiteten Katastrophenteams.

© Fastenaktion

Das Wetter wird immer unberechenbarer

02.03.2024

Guatemala ist stark vom Klimawandel betroffen - extreme Wetterereignisse nehmen zu. Wir unterstützen Agrarökologie, um die Ernährung zu sichern.

Drei Frauen und ein Junge in Guatemala.© Luis Echeverria

Die Demokratie hat gesiegt – vorerst

24.08.2023

Die turbulenten Präsidentschaftswahlen in Guatemala gewinnt überraschend Bernardo Arévalo. Was die Zukunft bringt, wird sich zeigen.

Sonja Lüthi

«Ihr Engagement für unsere Südpartner ist sehr wertvoll! Bei der Projekt- und Programmauswahl unterstütze ich Sie gerne.»

Sonja Lüthi
Verantwortliche Projektservice

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Politische Arbeit für bäuerliches Saatgut, alternative Landwirtschaft und Klimagerechtigkeit

Bäuerinnen im südlichen Afrika vernetzen sich

Frauen haben in vielen Ländern Afrikas wenig zu sagen. Die Bäuerinnenorganisation Rural Women Assembly (RWA) vernetzt deshalb Frauen aus neun Ländern des südlichen Afrika, damit ihre Stimme und ihre Anliegen besser gehört werden – im Interesse einer vielfältigen zukunftsfähigen Landwirtschaft, die alle ernährt.

Industrielle Landwirtschaft zerstört Lebensgrundlagen

Multinationale Konzerne und private Investoren nehmen heute massgeblich Einfluss auf die Landwirtschaft im südlichen Afrika. Sie setzen auf Hochleistungssaatgut, Dünger, Pestizide und grosse Plantagen. Methoden, die langfristig die Lebensgrundlagen der kleinbäuerlichen Betriebe zerstören. Frauen sind von diesen Entwicklungen besonders betroffen. Obschon sie 60-80 Prozent zur Nahrungsmittelproduktion beitragen und vielerorts die «Hüterinnen» des Saatguts sind, haben sie in den patriarchalen afrikanischen Gesellschaften wenig Mitsprache, sowohl im Haushalt wie auf politischer Ebene.

Für eine vielfältige Landwirtschaft, welche alle ernährt

Um eine nachhaltige Veränderung in Gang zu bringen, ist es dringend notwendig, dass sich afrikanische Bäuerinnen besser organisieren. Sie müssen Mitsprache in allen gesellschaftlichen und ökonomischen Bereichen fordern und diese auch wahrnehmen. Um sie dabei zu unterstützen, vereint das Netzwerk Rural Women Assembly (RWA) Bäuerinnenorganisationen aus neun Ländern des südlichen Afrikas mit über 85’000 Mitgliedern. RWA ist eine Austauschplattform zu landwirtschaftspolitischen Fragen und setzt sich ein für den Schutz des bäuerlichen Saatguts sowie für alternative ökologische Landwirtschaftsmodelle, Biodiversität und Klimagerechtigkeit.

Gesunde Menschen in Südafrika dank ökologischem Garten- und Heilpflanzenanbau, sowie Ernährungsberatung und Hygiene.

Multinationale Konzerne zerstören langfristig die Lebensgrundlagen von Kleinbäuerinnen und -bauern. Der solidarische Austausch zwischen afrikanischen Bäuerinnen unterstützt sie dabei, in ihren jeweiligen Ländern ihre Rechte einzufordern.

Ich unterstütze das Engagement der Fastenaktion mit den Bäuerinnen im südlichen Afrika

Für das Recht auf Nahrung spenden

Politische Arbeit braucht Austausch und Vernetzung

RWA arbeitet auf mehreren Ebenen: Ausgangspunkt ist der Austausch von Bäuerinnen an nationalen und regionalen Treffen. Sie sprechen über ihren Alltag, über agrarökologische Anbaumethoden, über die Gewinnung von traditionellem Saatgut und wie sie mit den Folgen des Klimawandels umgehen. Dabei kommen zentrale Probleme zur Sprache, zum Beispiel der ungenügende Zugang von Frauen zu Land, zu Wasser oder zu lokalen Märkten. Die konkreten Forderungen, die sie daraus ableiten, bringen die Frauen schliesslich auf politischer Ebene ein. Sie arbeiten dafür mit ihren Behörden und Regierungen zusammen. Um mehr Druck zu machen, bringen sie ihre Anliegen auch vor die Afrikanische Union und in die entsprechenden UNO-Kommissionen ein. Dazu organisieren sie nationale oder regionale Kampagnen – zum Beispiel gegen Saatgutgesetze, welche ihnen den Tausch von Samen verbieten. Um ihre Arbeit bekannter zu machen, geben sie auch Broschüren zu biologischem Pflanzenschutz, traditionellen Heilkräutern und Rezeptsammlungen mit Lebensgeschichten der beteiligten Bäuerinnen heraus.

So können Sie den Austausch der Bäuerinnen und das Recht auf Nahrung unterstützen:

Suedafrika RWA

Mit 50 Franken für starke Netzwerke

Sie unterstützen den nationalen Austausch von Bäuerinnen über landwirtschaftspolitische Fragen. So können sie gemeinsam Probleme lösen zu ökologischen Landwirtschaftsmodellen, Biodiversität und Klimagerechtigkeit.

 

 
Rural Women Assembly - das Bäuerinnen-Netzwerk setzt sich im südlichen Afrika lautstark für seine Anliegen ein.

Mit 80 Franken für politische Zusammenarbeit

Sie fördern den Austausch von Bäuerinnen und der Regierung. Dadurch werden die Anliegen und Forderungen der Bevölkerung wahrgenommen, von der Afrikanischen Union bis hin zur UNO-Komissionen.

 
Südafrika WOMIN, IP Rohstoffe und Menschenrechte

Mit 150 Franken für Kampagnen

Sie ermöglichen die Organisation von regionalen sowie nationalen Kampagnen. Somit wird die Arbeit der Bäuerinnen bekannter und Themen wie ungerechte Saatgutgesetze oder biologischer Pflanzenschutz weit verbreitet. 

 

Wählen Sie hier die Summe, die Sie spenden möchten.

Unterstützen Sie die Arbeit für das Recht auf eine gesicherte Ernährung - weltweit.

Aktuelle Informationen zum Thema Ernährungsgerechtigkeit

Schweizer Scheindialoge für die Welternährung

08.07.2021

Im Vorfeld des Welternährungsgipfels im September 2021 in New York: Schweizer NGO und Hilfswerke über ihre Dialoge mit dem Bundesamt für Landwirtschaft.

© Fastenaktion

Sensibilisierung für die Rechte von Bäuerinnen und Bauern

24.09.2024

Fastenaktion leitet das Projekt RAISE, das sich für die Verwirklichung bäuerlicher Rechte einsetzt. Letztes Jahr hat das Projekt viel erreicht.

© Reto Steffen / Fastenaktion

Agrarökologie unterstützt Recht auf Nahrung

11.07.2023

Eine Studie von Fastenaktion zeigt die Wirkung von agrarökologischen Ansätzen in Südafrika auf: Das Recht auf Nahrung wird gefördert.

Sonja Lüthi

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Sonja Lüthi
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Mit Beratung und internationaler Lobbyarbeit die Rechte der Bevölkerung schützen

Mehr Gerechtigkeit im Bergbau in Afrika

Die südafrikanische Organisation der Juristinnen und Juristen für Menschenrechte (LHR) setzt sich für den Schutz und die Verbesserung der Rechte armer und marginalisierter Menschen ein. Sie unterstützt insbesondere Migranten und Migrantinnen, Landarbeiterfamilien und Gemeinden, die von den Auswirkungen des Bergbaus betroffen sind.

Das Recht auf Mitsprache wird missachtet

Die Geschichte des Bergbaus in Afrika zeigt, dass die einheimische Bevölkerung kaum je von den Minen profitiert, während sie unter den verheerenden Folgen des Rohstoffabbaus leidet. Die Menschen klagen über Vertreibungen, Wasser- und Umweltverschmutzung, Gewalt gegenüber Frauen oder gesundheitliche Beeinträchtigungen. Frauen, die traditionell für die Ernährung und das Wohl der Familie sorgen, sind besonders stark betroffen. Die südafrikanischen Gesetze und internationale Abkommen schützen die Rechte der betroffenen Bevölkerungsgruppen theoretisch recht gut. Die Realität sieht jedoch anders aus: Die Gesetze werden häufig von grossen Unternehmen, Bergbaufirmen und der Regierung selbst nicht respektiert. Die Bevölkerung verfügt weder über die notwendigen Informationen zur Rechtslage noch wird sie in Verhandlungen und Konsultationen über Bergbauprojekte auf ihrem Land einbezogen.

Lokale Unterstützung und Beratung

Im Rahmen des vorliegenden Projektes arbeiten Fastenaktion und LHR zusammen für mehr Gerechtigkeit im Bergbau. Als erstes engagieren sich die Anwältinnen und Anwälte von LHR mit der Bevölkerung von rund 80 Gemeinden, um mit juristischer Beratung das enorme Machtgefälle zwischen armer Bevölkerung und einflussreichen Bergbaufirmen auszugleichen. LHR vermittelt Informationen zum Minengesetz und zu Umweltrechten und gibt Rechtsbeistand. Dank LHR konnten Gemeinden zum Beispiel höhere, anständige Entschädigungen erhalten, Bewilligungen für Minen aufgrund von Umweltschäden anfechten sowie ihr Recht auf Wasser verteidigen.

SuedafrikaLHR2006wuu017

Die Anwältinnen und Anwälte von Lawyers of Human Rights beraten von Rohstoffabbau betroffene Gemeinden, deren Rechte übergangen wurden und begleiten sie vor Gericht. Darüber hinaus setzen sich sich national und international dafür ein, dass die bestehenden Gesetze von Rohstofffirmen und Regierungen eingehalten werden. 

Ich unterstütze das Engagement der Fastenaktion für mehr Gerechtigkeit im Bergbau

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Erfolgreiche internationale Lobbyarbeit

Gleichzeitig ist LHR Mitglied der Arbeitsgruppe zu Extraktivindustrie, Umwelt und Menschenrechtsverletzungen der Afrikanischen Kommission der Menschenrechte sowie der Internationalen Föderation für die Menschenrechte (FIDH). Wie Fastenaktion engagiert sich LHR auch auf UNO-Ebene in den Verhandlungen für ein verbindliches Abkommen zu Menschenrechten und multinationalen Unternehmen. Dank ihrer guten internationalen Kontakte fördert LHR die Menschenrechte im Bergbau im ganzen Afrika.

So können Sie unsere Arbeit mit Menschen, deren Rechte verletzt werden, unterstützen:

Elias Mandikela und die Gemeinde Mooinooi werden von den LHR beraten. Foto: Fastenaktion/François Mercier

Mit 50 Franken für juristische Beratung

Sie ermöglichen Rechtsberatung für die benachteiligte Bevölkerung in Südafrika. Mit anwaltlicher Hilfe können sie so Ungerechtigkeiten aufdecken, Klagen einreichen und zu ihrem Recht kommen.

 

 
Suedafrika WOMIN

Mit 80 Franken für mehr Gerechtigkeit

Sie reduzieren mit ihrer Unterstützung das Machtgefälles zwischen lBergbaufirmen und der lokalen Bevölkerung. So hat diese eine Chance, ihre Rechte zu verteidigen und Verbrechen wie Umweltverschmutzung oder Gewalt anzufechten.

Suedafrika LHR

Mit 150 Franken für Lobbyarbeit

Sie fördern Verhandlungen für verbindliche Abkommen von Menschenrechten und multinationalen Unternehmen. Bergbauunternehmen in ganz Afrika werden unter die Lupe genommen und geprüft. 

 

Wählen Sie hier die Summe, die Sie spenden möchten.

Unterstützen Sie die Menschen, deren Rechte durch Rohstoffabbau verletzt werden.

Aktuelle Informationen zum Internationalen Programm Rohstoffe und Menschenrechte

Die Menschenrechte wahren

18.06.2021

Zehn Jahre nach der Verabschiedung der Uno-Leitlinien zu Wirtschaft und Menschenrechten ist in der Schweiz fast nichts geschehen. Fastenaktion setzt sein Engagement dafür fort.

© Fastenaktion

Sensibilisierung für die Rechte von Bäuerinnen und Bauern

24.09.2024

Fastenaktion leitet das Projekt RAISE, das sich für die Verwirklichung bäuerlicher Rechte einsetzt. Letztes Jahr hat das Projekt viel erreicht.

© Reto Steffen / Fastenaktion

Agrarökologie unterstützt Recht auf Nahrung

11.07.2023

Eine Studie von Fastenaktion zeigt die Wirkung von agrarökologischen Ansätzen in Südafrika auf: Das Recht auf Nahrung wird gefördert.

Sonja Lüthi

«Ihr Engagement für unsere Südpartner ist sehr wertvoll! Bei der Projekt- und Programmauswahl unterstütze ich Sie gerne.»

Sonja Lüthi
Verantwortliche Projektservice

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Lateinamerikanisches Netzwerk gibt bedrohten Gemeinden eine Stimme

Kirchen gegen zerstörerischen Rohstoffabbau

Iglesias y Minería ist ein junges Netzwerk von engagierten Kirchenleuten, die sich zusammen mit betroffenen Gemeinden gegen den zerstörerischen Bergbau in verschiedenen Ländern Lateinamerikas – unter anderem Kolumbien, Brasilien und Peru – wehren.

Minen bedrohen Lebensgrundlagen

In zahlreichen Ländern Lateinamerikas hat der Abbau von Rohstoffen negative Auswirkungen: Der Bergbau zerstört die Lebensgrundlagen von Indigenen, Bauern und Bäuerinnen. Sie verlieren fruchtbares Land und Wasserquellen, werden vertrieben und verarmen, während die Profite in die Unternehmen und an Regierungen fliessen. Menschenrechte wie das Recht auf Wasser oder auf gesunde Lebensbedingungen werden verletzt. Betroffene, die es wagen, sich für ihre Rechte einzusetzen, werden nicht selten eingeschüchtert, Repressalien ausgesetzt oder gar mit dem Tod bedroht.

Der betroffenen Bevölkerung national und international eine Stimme geben

Das Projekt vernetzt Kirchenorganisationen in Lateinamerika, die sich gegen die oft zerstörerischen Auswirkungen des Rohstoffabbaus einsetzen. Dies gibt den Betroffenen Sicherheit und Kraft. Auch trägt der Austausch von Wissen und Erfahrungen dazu bei, dass Frauen und Männer sich erfolgreicher für ihre Umwelt und Gemeinde wehren können. Erstes Ziel der Arbeit ist die Vernetzung der Vertreter und Vertreterinnen der Kirchen vor Ort. Doch ebenso wichtig ist es, Einfluss auf die institutionelle Kirche zu nehmen: Die Rolle der katholischen Kirche ist es, bezüglich des destruktiven Rohstoffabbaus, an der Seite der Armen zu sein. Das Netzwerk ermöglicht den lokalen Aktivistinnen und Aktivisten zudem, ihre Erfahrungen aus verschiedenen Ländern auszutauschen und voneinander zu lernen.

Bei einem Treffen mit Iglesias y Mineria, einer Partnerorganisation der Fastenaktion in Kolumbien, erklärt ein Mitarbeiter, wo in Lateinamerika es überall Konflikte rund um Minen gibt. (Bild: Doro Winkler/ Fastenaktion)

Der Rohstoffabbau zerstört Lebensgrundlagen. Dank Vernetzungen von Kirchenorganisationen kann seinen negativen Auswirkungen entgegengewirkt werden. 

Ich unterstütze das Engagement der Fastenaktion für den gemeinsamen Austausch in Lateinamerika

Jetzt spenden!

Bisherige Resultate und Ausblick

Iglesias y Minería leistet seit 2013 eine wichtige und sichtbare Arbeit innerhalb der katholischen Kirche. So ermöglichte das Netzwerk bereits mehrere Treffen von Opfern des Bergbaus mit Vertretern des Vatikans in Rom. Damit brachten sie das Thema Rohstoffabbau und die damit verbundenen Umweltzerstörungen und Verletzungen ihrer Rechte in die innerkirchliche Diskussion ein.

Inzwischen hat das Netzwerk mehr als 20 Mitgliedorganisationen aus verschiedenen lateinamerikanischen Ländern, Nordamerika und Europa – darunter Fastenaktion. Bisher war es nur lose organisiert. Deshalb wird der nächste Schritt sein, gemeinsam eine Strategie zu entwickeln und die Organisation zu stärken.

So können Sie unsere Arbeit mit Menschen, deren Rechte verletzt werden, unterstützen:

Kolumbien ALLGEMEIN

Mit 50 Franken für Wissensaustausch

Sie unterstützen den Austausch von Wissen und Erfahrung. Dadurch werden Betroffene gestärkt und können sich besser für ihre Umwelt und ihre Gemeinde einsetzen.

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Kolumbien ALLGEMEIN

Mit 80 Franken für gute Vernetzung

Sie erlauben Aktivistinnen und Aktivisten, Erfahrungen auszutauschen und daran zu wachsen. Durch die Vernetzung der Kirchen vor Ort können sie Einfluss auf die Kirche weltweit nehmen. 

International IPR 2019

Mit 150 Franken für eine starke Organisation

Sie fördern die weitere Entwicklung von Iglesias y Mineria. Die Organisation wird organisatorisch gestärkt, kann ihr Netzwerk weiter ausbauen und erfolgreicher gegen Rechtsverletzungen im Rohstoffabbau vorgehen. 

 

Wählen Sie hier die Summe, die Sie spenden möchten.

Unterstützen Sie die Menschen, deren Rechte durch Rohstoffabbau verletzt werden.

Aktuelle Informationen zum Thema Rohstoffe und Menschenrechte

Die Menschenrechte wahren

18.06.2021

Zehn Jahre nach der Verabschiedung der Uno-Leitlinien zu Wirtschaft und Menschenrechten ist in der Schweiz fast nichts geschehen. Fastenaktion setzt sein Engagement dafür fort.

© Fastenaktion

Erfolgreiche Arbeit trotz vergessener Krisen

01.05.2024

Wir arbeiten in Ländern, die von Konflikten und Terror erschüttert werden. Dennoch gelingt es uns in unseren Projekten, den Hunger zu lindern.

© Meinrad Schade

Die Wurzeln der Krisen

01.05.2024

Der Kongo ist seit Jahrzehnten Schauplatz verschiedener Krisen. Die Hintergründe sind komplex und reichen weit in die Vergangenheit zurück.

Sonja Lüthi

«Ihr Engagement für unsere Südpartner ist sehr wertvoll! Bei der Projekt- und Programmauswahl unterstütze ich Sie gerne.»

Sonja Lüthi
Verantwortliche Projektservice

+41 41 227 59 32
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Unterwegs zu einem sozialen und gerechten Energiewandel

Erneuerbare Energien für alle

Der Klimawandel und die Umsetzung des Pariser Klimaabkommens beschäftigen uns alle – weltweit. Die kolumbianische Organisation Censat arbeitet seit langem zum Thema Energie und Klimagerechtigkeit und fördert erneuerbare und alternative Energieformen.

Energie für benachteiligte Gemeinschaften

Als Organisation mit guten Beziehungen zu lokalen Gemeinschaften ist es Censat, der Partnerorganisation der Fastenaktion, wichtig, auch benachteiligten Menschen in der Energie- und Klimadebatte eine Stimme zu verleihen. Denn oft sind es die abgeschieden lebenden Gemeinschaften, die einerseits besonders drastisch von klimatischen Veränderungen betroffen sind und andererseits nur begrenzten Zugang zu sauberer Energie haben. Deshalb setzt sich Censat auf lokaler, nationaler und internationaler Ebene für sie ein. Mit dem vorliegenden Projekt möchte Censat auf den bestehenden Erfahrungen und Grundlagen aufbauen und insbesondere ihre anwaltschaftliche Arbeit für bessere rechtliche Rahmenbedingungen verbessern, um die gemeinschaftlich initiierten Energieprojekte fördern.

Lobbyarbeit für erneuerbare Energien

Konkret verfolgen die Mitarbeitenden von Censat drei strategische Linien: Als erstes gibt es Lobbyarbeit auf nationaler Ebene in Kolumbien. Dafür analysiert Censat unter anderem Gesetzesinitiativen wie das Gesetz zu erneuerbaren Energien der Regierung und bringt Verbesserungsvorschläge ein. Als zweites stärkt Censat Vertreterinnen und Vertreter der Zivilgesellschaft in ihrem Engagement für eine alternative Energieversorgung. Sie organisiert zum Beispiel den Austausch von Organisationen und Einzelpersonen, welche sich für eine gerechte Verteilung der Energie einsetzen. Ziel ist es, in Kolumbien ein breites Verständnis dafür zu schaffen, wie ein sozialer und gerechter Energiewandel aussehen kann. International strebt Censat einen vertieften Austausch an mit Nichtregierungsorganisationen in Lateinamerika zum Thema «Alternative Energien». Sie hoffen, dadurch auch die Zivilgesellschaft zu stärken.

Censat in Kolumbien: Solarpanele werden auf dem Wasserreservoir montiert.

Neben dem politischen Engagement auf nationaler und internationaler Ebene plant und baut Censat zusammen mit der Bevölkerung kleine Energieanlagen. Hier wurden in einem Dorf zwei grosse Solarpanele auf dem Wasserreservoir des Dorfes montiert. Die Energie wird gespeichert und vor allem für das elektrisches Licht genutzt. 

Ich unterstütze das Engagement der Fastenaktion für erneuerbare Energie in Kolumbien.

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Lokale Energieprojekte errichten und Erfahrungen weitergeben

Als drittes fördert Censat kleine alternative Energieprojekte, um konkrete Erfahrungen zu sammeln. Trotz Einschränkungen durch Corona-Vorschriften gelang es 2020 in den Gemeinden Antioquia, Santander und Caquetá 19 Personen mit erneuerbaren Energietechniken vertraut zu machen. Zu Übungs- und Demonstrationszwecken wurden dabei zwei Solar- und drei Biogasanlagen, drei Solartrockner für Früchte und Gemüse sowie acht energieeffiziente Kochherde gebaut. Dazu wurden leicht verständliche Handbücher rund um die verwendeten Technologien und die Wartung der Anlagen erstellt. Derzeit wird die Wirkung dieser Energieanlagen und Kochherde auf die Nutzerinnen und Nutzer sorgfältig ausgewertet. Diese und weitere Erfahrungen werden zudem auf der Website der Organisation aufbereitet und ausgewählte Elemente für das internationale Publikum auf Englisch übersetzt.

So können Sie unsere Arbeit zu Energie und Klimagerechtigkeit unterstützen:

International IPR 2021

Mit 50 Franken für Lobbyarbeit

Sie unterstützen Lobbyarbeit auf nationaler Ebene: Censat prüft Gesetzesinitiativen zu erneuerbaren Energien und macht Verbesserungsvorschläge zugunsten der benachteiligten Bevölkerung. 

 
International IPR 2021

Mit 80 Franken für mehr Engagement

Sie fördern das zivilgesellschaftliche Engagement für eine alternative Energieversorgung in Kolumbien. Dadurch wird das Verständnis gestärkt für einen sozialen und gerechten Energiewandel – bei Organisationen ebenso wie bei Einzelpersonen. 

International IPR 2021

Mit 150 Franken für alternative Energieprojekte

Sie ermöglichen erneuerbare Energietechniken wie Solaranlagen oder energieeffiziente Kochöfen. Der ständige Austausch der Nutzerinnen und Nutzer sowie eine sorgfältig aufgebaute Webseite verbreiten die Anwendung der neuen Techniken.

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Unterstützen Sie die Menschen in Kolumbien

Aktuelle Informationen zu Klimagerechtigkeit weltweit

Kolumbien: Proteste, Armut und Hunger

28.06.2021

Die Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie haben die Menschen in Armut und Hunger gestürzt. Bei Demonstrationen reagiert die Polizei mit Gewalt. Nun rufen Religionsvertreter zum Dialog auf

© Fastenaktion

Wer zahlt für eine lebenswerte Zukunft?

25.06.2024

Wir setzen uns für gerechten Klimaschutz ein, der die ärmsten Menschen berücksichtigt. Zuletzt waren wir bei den UN-Klimaverhandlungen in Bonn.

© flickr / ECCOthinktank

Ein kleiner Schritt mit grosser Signalwirkung

19.12.2023

Die Weltklimakonferenz in Dubai ist vorbei. In diesem Kommentar werfen wir einen Blick auf die Ergebnisse und zeigen auf, wie es weitergeht.

Sonja Lüthi

«Ihr Engagement für unsere Südpartner ist sehr wertvoll! Bei der Projekt- und Programmauswahl unterstütze ich Sie gerne.»

Sonja Lüthi
Verantwortliche Projektservice

+41 41 227 59 32
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Aufbau einer demokratischen und gerechten Gesellschaft in Huila

Soziales Netzwerk stärkt Landwirtschaft und Umwelt

Seit Jahrzehnten leidet die kolumbianische Bevölkerung unter internen Konflikten, grossen Ungleichheiten und Menschenrechtsverletzungen. Fastenaktion unterstützt Familien in ländlichen Gebieten, ihre Lebensgrundlagen zu sichern, stärkt demokratische Prozesse und setzt sich für die Menschenrechte ein, zum Beispiel in Zusammenarbeit mit der Plataforma Sur.

Eingeschränkter Lebensraum für Bäuerinnen und Bauern

Das Leben in Huila, im Westen von Kolumbien, ist hart – vor allem für die indigene Bevölkerung, die von der Landwirtschaft lebt. Zum einen werden die Kaffeeplantagen stark ausgeweitet. Dazu kommen Bergbau- und Energieprojekte, die ebenfalls Land beanspruchen, das bisher von kleinen Landwirtschaftsbetrieben zur Selbstversorgung genutzt wurde. Sowohl Plantagen wie Bergbau brauchen viel Wasser und der Zugang zu Trinkwasser ist zunehmend erschwert. Der Einsatz von Chemikalien auf den Plantagen, die Privatisierung von Saatgut und der fehlende Zugang zum Markt verschlechtern die Lebensbedingungen der Bauernfamilien zusätzlich. Führungspersonen, die wagen, sich zu wehren, erhalten häufig Todesdrohungen.

Ziel: Politische Mitsprache und Schutz der Umwelt

Die Plataforma Sur ist ein Netzwerk aus rund 30 Landwirtschafts-, Umwelt-, Frauen- und Jugendorganisationen aus neun grossen Gemeinden. Sie haben sich zusammengeschlossenum mit der Agenda Huila 2028 ihre Ziele – Schutz der Umwelt und Mitsprache in der lokalen und nationalen Politik – gemeinsam zu verfolgen. Unter anderem entwerfen sie in mehreren Gemeinden Landnutzungspläne, welche sie bei den Behörden einreichen. Sie diskutieren über die Gleichberechtigung zwischen Frauen und Männern, die im Alltag noch viel zu wünschen übriglässt. Und sie gründen Spargruppen, um für Kredite nicht auf die Banken angewiesen zu sein. Die Plataforma nimmt direkt an politischen Prozessen teil, unter anderem an Gemeinderatssitzungen und im Ausschuss des Departements Huila zum Klimawandel und seinen Folgen.

Kolumbien PLATAFORMA SUR

Nach mehr als 50 Jahren Bürgerkrieg brauchen die Menschen in Kolumbien Zeit, um Vertrauen zu fassen und demokratische Prozesse wieder einzuführen. Die Mitarbeitenden von Plataforma Sur unterstützen sie in vielen verschiedenen Aktivitäten – hin zu einer friedlichen Zukunft. 

Ich unterstütze das Engagement der Fastenaktion für politisches Mitspracherecht der Bevölkerung in Kolumbien

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Ausbildung führt zu einem guten Leben

Jedes Jahr gibt es ein grosses Treffen, in dem die Arbeit des Netzwerks gemeinsam geplant wird. Direkt beteiligt bei Plataforma sind rund 100 Männer und 100 Frauen, doch sie vertreten mit ihren Organisationen rund 10‘000 Personen. Ausbildung ist ein zentrales Instrument, um zu einem besseren Leben – zum Buen vivir – zu gelangen. Es gibt zahlreiche Workshops zum Recht auf Nahrung, zur ländlichen Wirtschaft und Raumplanung, zur Gleichstellung der Geschlechter oder zur sozialen Sicherheit, die allen offenstehen. Die Mitarbeitenden der Plataforma selbst bilden sich ebenfalls weiter in der Gestaltung von Kommunikationsmitteln, um als Netzwerk bei der Bevölkerung besser bekannt und stärker zu werden.

So können Sie unsere Arbeit in Kolumbien unterstützen:

Kolumbien_Plataforma_Sur

Mit 50 Franken für Weiterbildungen

Sie fördern die Weiterbildung der Mitarbeitenden des Projektes im Bereich Kommunikation. Durch die erhöhte Reichweite und das gestärkte Netzwerk können sie mehr Menschen erreichen und beraten. 

 

 
Kolumbien PLATAFORMASUR

Mit 80 Franken für politisches Mitspracherecht

Sie unterstützen den Dialog zwischen der Bevölkerung und den Behörden. Themen wie Gleichberechtigung oder Umweltschutz werden dadurch gemeinsam diskutiert und angegangen. 

Kolumbien PLATAFORMASUR

Mit 150 Franken für Ausbildungen

Sie ermöglichen Ausbildungen in diversen Bereichen, wie Recht auf Nahrung, Geschlechtergleichstellung oder Raumplanung. Dadurch können sich die Männer und Frauen ihre Zukunft selbst gestalten. 

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Aktuelle Informationen zu Kolumbien

Kolumbien: Proteste, Armut und Hunger

28.06.2021

Die Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie haben die Menschen in Armut und Hunger gestürzt. Bei Demonstrationen reagiert die Polizei mit Gewalt. Nun rufen Religionsvertreter zum Dialog auf

© Fastenaktion

Erfolgreicher Weg aus Hunger und Elend

18.08.2024

In Kolumbien hat sich über Jahrzehnte eine problematische Landwirtschaft etabliert. Eine Partnerorganisation von Fastenaktion gibt Gegensteuer.

Mehr Transparenz und Kontrolle über importiertes Gold

12.10.2023

Die Schweizer Raffinerie ARGOR-HERAEUS importiert Gold aus Kolumbien. Eine Studie von Fastenaktion enthüllt die Folgen für Mensch und Umwelt.

Sonja Lüthi

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Sonja Lüthi
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Die indigene Bevölkerung setzt sich vereint für ihre Rechte ein

Politische Mitsprache und Wertschätzung für die Mayakultur

Guatemala ist mit rund 18 Millionen das bevölkerungsreichste Land Mittelamerikas. Doch die indigene Mehrheit der Bevölkerung hat bis heute kaum Einfluss. Sie wird diskriminiert und ausgegrenzt. Deshalb setzen die Organisationen von Komon Mayab‘ sich gemeinsam für die von der Verfassung garantierten Rechte ein.

Wer sich für Menschenrechte einsetzt, gilt als kriminell

Etwa 80 Prozent der indigenen Bevölkerung in Guatemala leben unter der Armutsgrenze. Ihre traditionellen Bräuche und ihre eigenständigen Sprachen finden kaum Anerkennung. Die vom Staat geförderten Bergbauprojekte und Monokulturen von Ölpalmen oder Zuckerrohr haben zur Folge, dass indigene Bäuerinnen und Bauern von ihrem Land vertrieben werden. Megaprojekte wie der Bau von Wasserkraftwerken bedrohen den Lebensraum der indigenen Gemeinschaften zusätzlich. Doch wenn Betroffene wagen sich zu wehren, reagiert die Regierung mit massiver Polizeigewalt. Wer die Menschenrechte verteidigt, wird zunehmend als kriminell verfolgt.

Eine Gesellschaft, in der alle Menschen die gleichen Rechte haben

Komon Mayab‘, das der Fastenaktion unterstützte Kollektiv der Maya, besteht aus mehreren Organisationen, welche Erfahrung darin haben, die kollektiven und individuellen Rechte der Indigenen einzufordern. Sie nehmen Einfluss gegen die Ausbeutung von Rohstoffen und fordern ein zweisprachiges Schulsystem. Ausserdem beraten sie die indigene Bevölkerung, wie sie an Konsultationen zu Minenprojekten teilnehmen und selbst Lobbyarbeit machen können. Schliesslich geht es ihnen darum, die politische Situation in Guatemala so zu verändern, dass das Land zu einer echten Demokratie wird, in der alle Frauen und Männer die gleichen Rechte haben. Gemeinsam verfügen die beteiligten Organisationen über eine nationale Ausstrahlung.

Guatemala AMMID

In Komon Mayab‘ haben sich landesweit verschiedene Mayagruppen zusammengeschlossen. Gemeinsam gelingt es ihnen, Einfluss zu nehmen auf die guatemaltekischen Behörden und die Regierung. Ziel ist, dass ihre Rechte anerkannt und ihre Forderungen – zum Beispiel nach einem mehrsprachigen Unterricht in der Primarschule – erfüllt werden.  

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Gemeinsam für das gute Leben – Buen vivir

Seit mehreren Jahren arbeitet Komon Mayab’ mit den Gemeinschaften um Sacatepéquez, Chimaltenango und Sololá, die von dem Bau eines Staudamms betroffen sind. Riesige Stützpfeiler sollen errichtet, Stromleitungen über heilige Stätten gezogen und Menschen aus ihren Häuser und von ihren Feldern vertrieben werden. Der Strom würde nicht den lokalen Gemeinschaften zu Gute kommen, sondern nach Kolumbien exportiert werden. Deshalb leistet die Bevölkerung Widerstand. Aktuell konnte der Bau gestoppt werden. Die Gemeinschaften setzen sich ein für ein anderes Modell des Wirtschaftens, in dem nicht nur Profit zählt, sondern auch die Rücksichtnahme auf die Natur. Denn für sie ist das Buen vivir zentral – ein Leben in Harmonie mit allem, was lebt.

So können Sie unsere Arbeit in Guatemala unterstützen:

Guatemala AMMID

Mit 50 Franken für mehr Mitsprache

Sie ermöglichen die Mitsprache von indigenen Maya in bei Grossprojekten. So können sie verlangen, dass ihre kollektive und individuelle Rechte respektiert werden und die Harmonie mit der Natur erhalten bleibt.

Guatemala KOMON AJQIJAB

Mit 80 Franken für Beratung

Sie unterstützen die Beratung für Indigene. So können diese selbst Lobbyarbeit betreiben und an Projekten teilnehmen, die ihren Gemeinschaften zugute kommen.

Guatemala KOMONAIQIJAB

Mit 150 Franken für gleiche Rechte

Gemeinsam lernen die Mayagruppen ihre Rechte kennen und gewinnen an Selbstvertrauen. Sie werden fähig, diese Rechte einzufordern, was die Lebensbedingungen aller Maya in Guatemala verbessert.

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Aktuelle Informationen zu Guatemala

Nothilfe Guatemala 2020

Koordinierte und langfristige Hilfe für die Bevölkerung

14.02.2021

Wirbelstürme Guatemala: Die Schweizer HIlfe gelangte rasch zu den Betroffenen - dank Partnerorganisation T'zuul Taq'a und vorbereiteten Katastrophenteams.

© Fastenaktion

Das Wetter wird immer unberechenbarer

02.03.2024

Guatemala ist stark vom Klimawandel betroffen - extreme Wetterereignisse nehmen zu. Wir unterstützen Agrarökologie, um die Ernährung zu sichern.

Drei Frauen und ein Junge in Guatemala.© Luis Echeverria

Die Demokratie hat gesiegt – vorerst

24.08.2023

Die turbulenten Präsidentschaftswahlen in Guatemala gewinnt überraschend Bernardo Arévalo. Was die Zukunft bringt, wird sich zeigen.

Sonja Lüthi

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Sonja Lüthi
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550 Familien verbessern mit konkreten Massnahmen ihre Lebensbedingungen

Mehr Lebensqualität in ländlichen Gebieten

Im Süden von Tolima ist die Bevölkerung mit zahlreichen Problemen konfrontiert. Ihre Rechte werden nicht anerkannt. Die Mitarbeitenden der Organisation Grupo Semillas unterstützen 550 Familien und rund 50 indigene und afrokolumbianische bäuerliche Organisationen und Gruppen dabei, ihre Lebensqualität zu verbessern.

Vielschichtige Probleme

Aufgrund rechtlicher Einschränkungen, ist es für die Bäuerinnen und Bauern schwierig, ihre Produkte wie Fleisch, Milch oder Eier oder einheimisches Saatgut auf dem Markt zu verkaufen. Der Bevölkerung fehlt es am Zugang zu Energie: Die Preise der Elektrizitätswerke sind hoch, Gas zum Kochen ist teuer und sie sind darauf angewiesen, Holz zu sammeln. Es gibt immer wieder grosse Konflikte um die Wassernutzung. Wenn es um die Entwicklung der Gemeinden geht, ist die Bevölkerung oft ausgeschlossen, sie wird nicht nach ihrer Meinung gefragt. Der Friedensprozess geht nach dem jahrzehntelangen Bürgerkrieg nur stockend voran, weiterhin gibt es in der Region bewaffnete Gruppen, welche die Bevölkerung bedrohen und einschüchtern. Viele junge Menschen wandern aus Mangel an Perspektiven in die Städte ab.

Eine breite Palette von Aktivitäten

Das Projekt animiert Bäuerinnen und Bauern auf ihrem Land eine Vielfalt von Lebensmitteln anzubauen, um damit die Ernährung ihrer Familien zu sichern. Gemeinsam wird überlegt, mit welchen konkreten Massnahmen sie ihre Produktion weiter erhöhen und ihre Überschüsse besser vermarkten können. Wichtig ist zum Beispiel, dass sie weiterhin ihr selbst gezüchtetes Saatgut handeln können. Selbstverwaltete Spargruppen werden organisiert, um das Familieneinkommen zu verbessern. Die Familien überlegen auch, wie sie selbst vor den bewaffneten Gruppen schützen können Bei all diesen Aktivitäten wird der Beteiligung der Frauen besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

Kolumbien GRUPO SEMILLAS

Eine gesicherte – aber auch abwechslungsreiche und gesunde – Ernährung ist das oberste Ziel des Projekts von Grupo Semillas. Mercy Vera, die Leiterin einer Gruppe zeigt stolz die Produkte ihres Hofs, auch Saatgut gehört dazu. Foto: Fastenaktion/Jesus Abad Colorado Lopez. 

Ich unterstütze das Engagement der Fastenaktion für bessere Lebensbedingungen in Kolumbien

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Ausbildung und Austausch stehen im Mittelpunkt

Eine der wichtigsten Massnahme von Grupo Semillas besteht in Ausbildung. Sie organisieren vielfältige Kurse und Aktivitäten, die von der Verarbeitung und Vermarktung von landwirtschaftlichen Produkten bis hin zu Themen wie der Funktionsweise einer Kontrollstelle reichen. Sie informieren auch über die Rechte von Frauen oder Bauernfamilien, vermitteln Gesetze oder Verordnungen, sowie Möglichkeiten, wie man Konflikte gewaltfrei lösen oder sich vor Katastrophen schützen kann. Dadurch sind die Gemeinden und Gruppen gestärkt und können Ihre Rechte wahrnehmen. Sehr wichtig ist die Netzwerkarbeit und der Dialog mit lokalen Behörden und Ämtern, denn es braucht den Zusammenschluss mit andern Betroffenen, um Einfluss zu nehmen auf die Gemeindepolitik oder die Wasser- und Energieversorgung. Die Mitarbeitenden von Grupo Semillas besuchen die Familien auch regelmässig, um sie zu individuell zu beraten.

So können Sie unsere Arbeit in Kolumbien unterstützen:

Kolumbien GRUPO SEMILLAS

Mit 50 Franken für mehr Ertrag

Sie unterstützen den Austausch von Bäuerinnen und Bauern zu neuen Anbaumethoden, vielfältigen Nahrungsmitteln und der Vermarktung. Dies ermöglicht den Familien ein gutes Einkommen und eine gesunde Ernährung. 

 

 
22_Kolumbien_DIOCESISG_Escuela de Ciudadanía - Octubre 2020 - Garzón Huila

Mit 80 Franken für einen fairen Dialog 

Sie ermöglichen den Dialog  der indigenen Bevölkerung mit den Behörden. So können diese Einfluss nehmen auf wichtige Anliegen, unter anderem die Wasser- und Stromversorgung. 

Kolumbien CENSAT

Mit 150 Franken für Ausbildungen

Sie ermöglichen Ausbildungen zu Frauenrechten, wichtigen Gesetzen und landwirtschaftliche Produktionsweisen. Dies führt unter anderem zu stärkeren Gemeinden, weniger Gewalt gegen Frauen und Behörden, die sich besser an die Gesetze halten.  

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Aktuelle Informationen zu Fastenaktion in Kolumbien

Kolumbien: Proteste, Armut und Hunger

28.06.2021

Die Massnahmen zur Eindämmung der Pandemie haben die Menschen in Armut und Hunger gestürzt. Bei Demonstrationen reagiert die Polizei mit Gewalt. Nun rufen Religionsvertreter zum Dialog auf

© Fastenaktion

Erfolgreicher Weg aus Hunger und Elend

18.08.2024

In Kolumbien hat sich über Jahrzehnte eine problematische Landwirtschaft etabliert. Eine Partnerorganisation von Fastenaktion gibt Gegensteuer.

Mehr Transparenz und Kontrolle über importiertes Gold

12.10.2023

Die Schweizer Raffinerie ARGOR-HERAEUS importiert Gold aus Kolumbien. Eine Studie von Fastenaktion enthüllt die Folgen für Mensch und Umwelt.

Sonja Lüthi

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Gemeinschaftsfelder, Fischteiche und verbessertes Saatgut

Ernährung sichern und Frauen fördern

In der abgelegenen Provinz Kasai Central fehlt es an allem – an genügend Nahrung und an Schulen, Gesundheitszentren und Strassen. Mädchen und Frauen sind in dieser Situation besonders benachteiligt. Fastenaktion unterstützt die ländliche Bevölkerung, ihre Ernährung zu verbessern und fördert die Rechte von Mädchen und Frauen.

Hunger, Gewalt und ein bedrohtes Ökosystem

Der Zustand der Strassen in der abgelegenen Region Kasai ist so schlecht, dass man das Projektgebiet nur zu Fuss oder mit dem Motorrad erreichen kann. Nach mehreren gewalttätigen Konflikten, auch in jüngster Zeit, ist die Ernährung der Bevölkerung immer noch prekär, selbst eiweisshaltige Bohnen und Linsen sind Mangelware. Der Klimawandel und die Abholzung belasten das Ökosystem zusätzlich. Die Bevölkerung verfügt kaum über Möglichkeiten zusätzlich Geld zu verdienen.

Aus eigener Kraft die Lebensbedingungen verbessern

In dieser schwierigen Situation setzt sich die Kooperative Coobidiep für Bildung, Gesundheit und Landwirtschaft ein. Sie führt mehrere Gesundheitszentren, eine Universität und etwa 100 Schulen – dies in Zusammenarbeit mit dem kongolesischen Staat. Das Zentrum für Landwirtschaft von Coobidiep ist ein langjähriger Partner der Fastenaktion. Dank Gemeinschaftsarbeit, verbessertem Saatgut und angepassten landwirtschaftlichen Techniken gelingt es dem Projekt, sowohl Qualität wie Quantität der Nahrungsmittel zu erhöhen. Zudem wird die biologische Landwirtschaft gefördert. Die Fischzucht in Teichen wird eingeführt, um die Vielfalt der Nahrung zu erhöhen. Ein jährlich durchgeführter Wettbewerb animiert junge Landwirte, diese anspruchsvollen Projekte in Angriff zu nehmen.

Kongo COOBIDIEP

Ausbildung, Frauenförderung und Ersatz für das während des Krieges im Kongo degenerierte Saatgut fördert eine vielfältige, gesunde und ausreichende Ernährung. 

Ich unterstütze das Engagement der Fastenaktion für Bildung, Gesundheit und nachhaltige Landwirtschaft im Kongo

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Frauen und Mädchen werden speziell gefördert

Coobidiep setzt sich im Rahmen des Projekts dafür ein, dass Mädchen eingeschult werden und Minderjährige nicht gegen ihren Willen verheiratet werden. An den Schulungen werden Frauen und Männer gleichermassen beteiligt. Dabei werden unter anderem die Rechte der Frauen thematisiert, die Aufteilung der Arbeitslast in den Haushalten oder die gewaltfreie Bearbeitung von Konflikten. Dies ist wichtig in einer Region, die vor kurzem einen grossen ethnischen Konflikt erlebt hat.

So können Sie unsere Arbeit im Kongo unterstützen:

Kongo COOBIDIEP

Mit 50 Franken für mehr qualitative Nahrungsmittel

Sie fördern die Landwirtschaft durch verbessertes Saatgut und neue Anbautechniken. Dies ermöglicht eine grössere Vielfalt an Lebensmitteln und fördert die Gesundheit der Bevölkerung.

 
Kongo COOBIDIEP

Mit 80 Franken für Frauenrechte

Sie ermöglichen die Einschulung und verhindern die Zwangsheirat von Mädchen. Die Förderung von Frauenrechten führt zu faireren Arbeitsverhältnissen und vermindert Konflikte und Gewalt.

Kongo COOBIDIEP

Mit 150 Franken für Bildung und Gesundheit

Sie unterstützen die Zusammenarbeit mit dem Staat, welches zu mehr Gesundheitszentren, Schulen und Universitäten führt. Dies fördert die Lebensbedingungen der Bevölkerung nachhaltig.

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Aktuelle Informationen zur Demokratischen Republik Kongo

Die Minen bringen viel Staub mit sich: Strassenszene in Kolwezi.

Kongo: Covid-19 bedroht die Menschenrechte

08.06.2020

Im Kongo bedroht das Coronavirus die Menschenrechte in mancher Hinsicht - auch wenn bis zum 5. Juni nur 77 Todesfälle gezählt wurden.

© Fastenaktion

Erfolgreiche Arbeit trotz vergessener Krisen

01.05.2024

Wir arbeiten in Ländern, die von Konflikten und Terror erschüttert werden. Dennoch gelingt es uns in unseren Projekten, den Hunger zu lindern.

© Justin Makangara, Fairpicture

Die Auswirkungen der Krisen

01.05.2024

Fastenaktion leistet trotz der Krisen wirksame Arbeit im Kongo, doch die Situation ist für die Menschen in unseren Projekten sehr belastend.

Sonja Lüthi

«Ihr Engagement für unsere Südpartner ist sehr wertvoll! Bei der Projekt- und Programmauswahl unterstütze ich Sie gerne.»

Sonja Lüthi
Verantwortliche Projektservice

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Faires Lager

Mehr Nachhaltigkeit im Lagerleben

Achtloses Wegwerfen von Nahrungsmitteln, Abfallberge nach dem Sommerlager und Kinder, die am liebsten jeden Tag Chicken-Nuggets mit Pommes essen möchten: Das sind die Herausforderungen im Lageralltag, mit dem die Kinder- und Jugendverbände konfrontiert sind. Das Projekt Faires Lager verankert die Idee der Nachhaltigkeit in Kinder- und Jugendlagern.

Gemeinsam, ökologisch und sozial einen Schritt weiterkommen

Faires Lager sensibilisiert Kinder und Jugendliche für globale Zusammenhänge und motiviert sie, bewusst und nachhaltig zu handeln. Denn wenn alle so leben würden wie wir Schweizerinnen und Schweizer bräuchten wir die Ressourcen von mehr als drei Planeten. Durch das Projekt entwickeln Kinder und Jugendliche eigene kreative Lösungsansätze. Sie lernen selbstbestimmt und informiert über ihr Konsumverhalten zu entscheiden und begeistern sich für einen nachhaltigen, umweltschonenden Lebensstil. Sie nehmen sich selbst als wichtige Gesellschaftsmitglieder wahr, welche aktiv beitragen zu einem schonenden Umgang mit den weltweit vorhandenen Lebensgrundlagen.

Spass an der Nachhaltigkeit

Das wird nicht als graue Theorie vermittelt: Das Programm eines Fairen Lagers ist spannend und macht Spass. Jährlich werden rund 1000 Jugendliche in Leitungskursen durch Mitglieder des Ausbildungsteams für ihre Aufgabe vorbereitet. Das Projekt Faires Lager stellt ihnen ein Toolkit zur Verfügung – eine Werkzeugkiste mit allerhand Tipps und Tricks für die Praxis. Zudem gibt es saisonale Kochrezepte für die Lager. Das Projekt rät den Leitenden auch, im Vorfeld lokale Einkaufsmöglichkeiten abzuklären und Nahrungsreste kreativ zu verwerten. Aspekte der Nachhaltigkeit sollen bewusst ins Lagerprogramm eingeplant und im Lager thematisiert werden. Dazu findet jährlich ein nationaler Wettbewerb zu einem Teilaspekt von Nachhaltigkeit statt.

Faires Lager Wettbewerb 2021 - Was ist Saison?

«Ein Sommerlager soll auch für mich ein Ort sein, an dem ich Neues ausprobieren und mich weiterentwickeln kann. Und auch die Kinder etwas Neues kennen lernen. Zudem will ich nicht ein Lager anbieten für Kinder, wofür wiederum Kinder in anderen Ländern dafür arbeiten mussten oder Mensch und Natur ausgebeutet wurden. Das geht für mich einfach nicht unter einen Hut. Punkt.» Andreas, veganer Lagerkoch

Ich unterstütze die Fairen Lager – für eine klimafreundliche Zukunft. 

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NEU: Wettbewerb für Jugendlager 

Das Projekt Faires Lager zeichnet jedes Jahr Jugendlager aus, die sich im Rahmen eines Wettbewerbs für einen nachhaltigen Lagerhaushalt engagieren. Dieses Jahr werden Aktivitäten gesucht, welche dem Thema Regionalität und Saisonalität von Früchten und Gemüse nachgehen. Zu gewinnen gibt es tolle Preise! Hier erfahren Sie mehr.

Faires Lager ist ein Projekt der Fastenaktion, Jungwacht Blauring Schweiz, Katholische Kirche Stadt Luzern, Pfadibewegung Schweiz und youngCaritas.

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Unterstützen Sie das Projekt Faires Lager - für eine klimafreundliche Zukunft!
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Helena Jeppesen

Landesprogramm Philippinen und
Kooperationen Inland

+41 41 227 59 88
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KlimaGespräche

Seinen Lebensstil auf Klimakurs bringen

Die Menschen in den Projekten der Fastenaktion sind bereits jetzt stark von den Folgen des Klimawandels betroffen. Die KlimaGespräche, welche Fastenaktion in Zusammenarbeit mit HEKS anbietet, unterstützen interessierte Männer, Frauen und Jugendliche, ihr Verhalten zu ändern und das eigene Leben klimafreundlich zu gestalten.

Das Recht auf Nahrung ist zunehmend gefährdet

Die Ernährung Zehntausender Menschen in unseren Programmländern ist durch die Klimaerwärmung bedroht, obwohl sie am wenigsten dazu beitragen. Dürren und Überschwemmungen kommen öfters vor, Missernten häufen sich. Die grosse Klimakrise ist nur dann abwendbar, wenn wir alle entschieden unseren Beitrag leisten. Dazu gehört, dass wir auch als Individuen unseren Lebensstil ändern und genügsamer leben. Doch ist es nicht einfach, das eigene Leben auf einen klimafreundlichen Kurs zu bringen – sowohl aus psychologischen und sozialen wie auch aus praktischen Gründen.

Es geht um langfristige Verhaltensänderung

Diese Feststellung veranlasste eine britische Psychotherapeutin und einen Ingenieur dazu, die KlimaGespräche zu entwickeln. Die Methode wird inzwischen in vielen Ländern angewandt und durch Fastenaktion und HEKS in der Deutschschweiz verbreitet. Die Klimagespräche vereinen technische und psychologische Aspekte und setzen dabei auf die Dynamik und Unterstützung der Gruppe. Mit Erfolg: Untersuchungen zeigen, dass es Menschen dank der aktiven Teilnahme den KlimaGesprächen gelungen ist, ihr Verhalten zu ändern und somit ihren CO₂-Ausstoss innert vier bis fünf Jahren zu halbieren.

Die Klimagespräche setzen auf die Dynamik der Gruppe, um den Treibhausgas-Ausstoss zu reduzieren

Dank der KlimaGespräche kann das eigene Verhalten reflektiert und verändert werden: «Der Klimawandel setzt mir zu. Die KlimaGespräche haben mir geholfen zu erkennen, wo ich selbst stehe und wie ich Veränderungen persönlich anpacken kann“, sagte M.Wälti, eine Teilnehmerin eines Zyklus KlimaGespräche.

Ich unterstütze die Zukunftwerkstatt Wandel der Fastenaktion, weil sie sich für einen Wandel in der Schweiz einsetzt. 

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Der Austausch in der Gruppe ist zentral

Die KlimaGespräche basieren auf der Erkenntnis, dass wir zwar alle um die Folgen des Klimawandels wissen, uns jedoch verschiedene Faktoren davon abhalten, unser Verhalten zu ändern. An sechs Abenden werden die eigenen Gewohnheiten in Bezug auf Wohnen, Mobilität, Ernährung und Konsum analysiert und konkrete Ziele ins Auge gefasst. Gleichzeitig werden innere Prozesse beleuchtet, die eine langfristige Verhaltensänderung erschweren. Besonders wichtig in den KlimaGesprächen ist der Austausch in der Gruppe. So sagt eine Teilnehmerin: «Ich traf hier auf Leute, die die gleichen Probleme und Sorgen haben, und auf andere, die teilweise schon viel weiter sind. Beides hat mir geholfen, mit meinen Themen weiterzukommen».
Es werden auch KlimaGespräche für junge Erwachsene angeboten. Dies bringt Personen in ähnlichen Lebenssituationen zusammen, was die gegenseitige Unterstützung fördert.

So können Sie die Zukunftswerkstatt Wandel und die Klimagespräche unterstützen

Schweiz FO SEKO

MIt ihrer Teilnahme an einem KlimaGesprächs-Zyklus

Melden Sie sich hier für eines der aktuellen KlimaGespräche an – analysieren Sie mit weiteren Interessierten aus ihrer Region Ihren Energieverbrauch und planen Sie Ihre persönlichen Veränderungen. 

 

 
Bild Klimagespräche

MIt einer Spende

Mit eine finanziellen Unterstützung ermöglichen Sie die Arbeit der Zukunftswerkstatt Wandel der Fastenaktion und die erfolgreiche Durchführung der Klimagespräche.

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Unterstützen Sie die Menschen in Brasilien
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Seline Friedli
Sensibilisierung und KlimaGespräche

+41 41 227 59 48
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Mit Agrarökologie und Spargruppen den Hunger überwinden

Frauen passen sich dem Klimawandel an

In Nahouri machen sich die Folgen des Klimawandels stark bemerkbar: Die Ernten und somit die Einkommen werden kleiner. Deshalb planen die von Fastenaktion unterstützten Frauengruppen gemeinsam mehr Getreide zu produzieren und ihr Einkommen vielfältiger zu gestalten.

Hungerzeiten werden länger

Die Provinz Nahouri liegt im Süden von Burkina Faso. Hier gibt es immer weniger Regen und zwischen den Regenfällen öfters längere Pausen. Dies hat grosse Auswirkungen auf die Getreideernte, die im schlimmsten Fall völlig ausfallen kann. Auch Abholzung, Erosion und die Übernutzung der Böden verursachen schlechte Ernten. Diese Situation führt zu einer längeren Nahrungsknappheit vor der Erntezeit, wenn die Speicher bereits leer sind. Die Familien müssen sich verschulden um Lebensmittel kaufen zu können und kommen so in eine Schuldenspirale. Aufgrund mangelnder Kenntnisse bei der Verarbeitung und Lagerung ihrer Produkte, können die Frauen ihre Lebensmittel nicht immer zum besten Preis verkaufen.

«Gemeinsam erreichen wir mehr»

In der Vereinigung Lougouzena schlossen sich 50 Frauengruppen mit rund 1500 Mitgliedern zusammen, um gemeinsam ihre Lebensbedingungen zu verbessern. Zentral für die Veränderungen ist Weiterbildung. So lernten 1500 Personen Kompost herzustellen. 10’000 Liter biologischer Flüssigdünger tragen zusätzlich zur Verbesserung des Bodens bei. 25 Personen werden vertieft in Agrarökologie ausgebildet. Dazu gehört unter anderem die Nutzung von angepasstem Saatgut oder die Agroforstwirtschaft, bei der Obstbäume und Gemüse kombiniert angebaut werden. Damit die Ausgebildeten ihr Wissen in den Dörfern anschaulich weitergeben können, wurden vier Schulungsfelder angelegt.

Burkina Faso LOUGOUZENA

Die gemeinsamen Ersparnisse der Frauengruppen werden in einer Kalebasse – einer getrockneten Kürbisschale – gesammelt. Damit können sich die Gruppenmitglieder in Notfällen gegenseitig Kredite geben und vermeiden die horrenden Zinsen der Geldverleiher.

Ich unterstütze das Engagement der Fastenaktion für erfolgreiche Frauengruppen in Burkina Faso

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Zusätzliches Einkommen schaffen

Durch die Gründung von Solidaritätsgruppen wird verhindert, dass sich die Familien weiter verschulden. Gleichzeitig ist es wichtig das Einkommen zu erhöhen. Dies geschieht unter anderem mit 30 zusätzlichen Feldern, welche die Frauengruppen solidarisch bewirtschaften. Der Ertrag wird in gemeinsamen Speichern gelagert, um die Knappheitsperiode zu verkürzen. Ausserdem werden die Frauen dabei unterstützt, die Shea-Nüsse selbst zu verarbeiten, unter anderem zu Butter und Seife. Dies verbessert den Verkaufspreis und stärkt ihre Eigenverantwortung. Sie lernen gleichzeitig auch unternehmerische Grundlagen kennen, welche sie an andere Frauen weitergeben.

So können Sie unsere Arbeit in Burkina Faso unterstützen:

Burkina Faso LOUGOUZENA

Mit 50 Franken für Solidaritätsgruppen

Sie unterstützen die Gründung von Solidaritäts- und Spargruppen. Dadurch wird die Verschuldung von Familien verhindert und die Bewirtschaftung von gemeinsamen Feldern gefördert.

 
Burkina Faso AKOFED

Mit 80 Franken für Ausbildungen

Sie unterstützen eine Ausbildung in Agrarökologie, welche den Frauen ermöglicht,  ökologisch vielfältige Nahrungsmittel zu pflanzen. Dies dient sowohl der Nahrungssicherheit wie der Umwelt. 

Burkina Faso ADIF

Mit 150 Franken für Wissensvermittlung

Sie unterstützen Frauen dabei, ihr angeeignetes Wissen an andere weiterzugeben und fördern somit einen nachhaltigen Wissensfluss. Dies fördert nicht nur die Eigenverantwortung sondern auch ihr Selbstvertrauen. 

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Unterstützen Sie die Menschen in Brasilien

Aktuelle Informationen zu Burkina Faso

Burkina Faso: Angst lähmt die «aufrechten Menschen»

30.04.2020

In Burkina Faso - einem der ärmsten Länder der Welt - reagiert die Politik mit Ausgangsverboten. Das treibt die Bevölkerung noch weiter in die Armut.

© Richard Djielbeogo

Genug Nahrung für die Familie

27.11.2023

Adèle Neya hat dank der Unterstützung von Fastenaktion nicht nur Selbstvertrauen gewonnen, sondern auch grössere finanzielle Sicherheit.

Oumo und ihr Ehemann Amadou und halten ihre Hände und blicken in die Kamera.© Richard Djielbeogo

Unabhängigkeit verleiht Flügel

23.11.2023

Ein Fastenaktion-Projekt in Burkina Faso verhilft Frauen zu mehr Unabhängigkeit – und verbessert so ihren Zugang zu Nahrungsmitteln.

Sonja Lüthi

«Ihr Engagement für unsere Südpartner ist sehr wertvoll! Bei der Projekt- und Programmauswahl unterstütze ich Sie gerne.»

Sonja Lüthi
Verantwortliche Projektservice

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Das Netzwerk Juruena Vivo verteidigt die Interessen der Indigenen im Amazonas

Mehr Unterstützung dank moderner Kommunikation

Schluss mit Kohle und Erdöl, jetzt ist erneuerbare Energie angesagt. Doch auch Staudämme zerstören das ökologische Gleichgewicht im Amazonas. Dank moderner Kommunikation können indigene Gemeinschaften im Juruena Bassin sich zunehmend selbst gegen die Bedrohung ihres Lebensraums wehren.

Staudämme bedrohen indigene Gemeinschaften

In Brasilien wird die Wasserkraft stark ausgebaut, um die Klimaziele zu erreichen. Doch auch Staudämme haben negative Folgen für das Klima und die Anwohnerinnen und Anwohner der Flüsse. Hunderte grössere und kleinere Dämme wurden bereits gebaut, unzählige weitere sind geplant – auch im Projektgebiet von Fastenaktion in Mato Grosso. Dazu kommt, dass die aktuelle Regierung in Brasilien die von der Verfassung garantierten Landrechte für indigene Gemeinschaften mit Gesetzesänderungen untergräbt. Sie fühlen sich zunehmend bedroht in ihrer Lebensweise. Umso wichtiger ist es, dass sie ihre Sicht der Dinge selbst darlegen können.

Nachrichten direkt aus dem Regenwald

Die Fastenaktion-Partnerorganisation Opan arbeitet eng mit den Mitgliedern des Netzwerks Juruena Vivo zusammen. In einem partizipativen Prozess wurden indigene Frauen und Männer gewählt, welche das Netzwerk nach aussen vertreten sollen. Diese werden von Opan geschult, bevor sie mit ihrer Vernetzungsarbeit beginnen. 2020 erhalten vier junge Indigene eine auf sie zugeschnittene Ausbildung in integrierter Kommunikation. Sie lernen die Pressearbeit ebenso kennen wie den Umgang mit den sozialen Medien, Fotos und Videos. Damit ihre Kommunikation auch möglich ist, werden bei drei Gemeinschaften bessere Internetverbindungen eingerichtet.

Die indigene Bevölkerung und das ökologische Gleichgewicht des Amazonas sind durch Staudämme und falsche Informationen bedroht. Dank moderner, integrierter Kommunikation können die lokalen Gemeinschaften direkt über die tatsächlichen Geschehnisse vor Ort berichten.

Ich unterstütze das Engagement der Fastenaktion für transparente Kommunikation in Brasilien

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Mit eigener Kommunikation gegen die Fake News der Regierung

Die Bevölkerung im Einzugsgebiet des Juruena-Bassins plant, die Entwicklung von Staudammprojekten künftig genau zu überwachen. Mit Hilfe von Presseartikeln und über soziale Medien wollen sie über allfällige Unstimmigkeiten und Probleme berichten. Daneben erzählen sie auch von ihren nachhaltigen und den Wald schonenden Produktionsmethoden. Selbst an nationalen und internationalen virtuellen Konferenzen können sie künftig ihre Interessen selbst vertreten. Gemeinsam wollen die Mitglieder des Juruena Vivo-Netzwerks erreichen, dass die Bedürfnisse lokaler Gemeinschaften bei Kraftwerksbauten in Brasilien besser wahrgenommen und berücksichtigt werden. Es ist ihnen auch wichtig, den Desinformationskampagnen der Regierung ihre eigene Stimme entgegenzusetzen.

So können Sie unsere Arbeit in Brasilien unterstützen!

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Mit 50 Franken für Internetverbindungen

Sie unterstützen die Installation von guten Internetverbindungen, durch welche sich die Bevölkerung informieren sowie ihren eigenen Anliegen Gehör verschaffen kann.

 

 
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Mit 80 Franken für Schulungen

Sie ermöglichen die Kommunikationsmöglichkeiten der indigenen Bevölkerung, die zu wenig angehört oder mit Fake News getäuscht wird.

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Mit 150 Franken für starke Netzwerke

Sie fördern die internationale Vernetzung der indigenen Bevölkerung. Dies erlaubt ihnen, ihre nachhaltige Produktionsmethoden sowie landesinterne Ungerechtigkeit und Unstimmigkeiten zu präsentieren.

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Unterstützen Sie die Menschen in Brasilien
Ökumenische Kampagne 2021 - Sujet Plakat

Die Themen Fleischkonsum und Klima polarisieren

05.04.2021

Die Ökumenische Kampagne «Klimagerechtigkeit – jetzt!» von führte zu überdurchschnittlich vielen Reaktionen, positiven und negativen.

Bergbau: Neues Gesetz unterstützt betroffene Gemeinden

27.07.2023

Das Gesetz ermöglicht eine soziale und transparente Kontrolle über die Steuereinnahmen aus dem Bergbau. Eine Premiere in diesem Land, die noch weitere Nachahm…

© Ingrid Barros

Steuertricks durch Bergbauunternehmen

19.07.2022

Im brasilianischen Amazonasgebiet betreibt das multinationale Unternehmen Vale die grösste Eisenerzmine der Welt. Jeden Tag transportieren mehr als 10.000 Wagg…

Sonja Lüthi

«Ihr Engagement für unsere Südpartner ist sehr wertvoll! Bei der Projekt- und Programmauswahl unterstütze ich Sie gerne.»

Sonja Lüthi
Verantwortliche Projektservice

+41 41 227 59 32
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Mangroven aufforsten, Fangmethoden ändern und sich vor Taifunen schützen

Fischereifamilien schützen ihre Lebensgrundlagen

Das Leben der Familien in der Bucht Bantayan war bedroht: Der Fischfang nahm dramatisch ab. Zum einen, weil grosse Fangboote in die Bucht vordrangen und sich der Fischbestand nicht mehr erholen konnte. Aber auch, weil sie selbst die Mangrovenwälder zerstörten und mit Dynamit fischten. Zusammen mit Bevölkerung und Gemeinden ist die Fastenaktion-Partnerorganisation Cerd dabei, die Lebensgrundlagen wiederherzustellen und das Einkommen von 450 Haushalten langfristig zu sichern.

Wenn das ökologische Gleichgewicht zerstört ist, geht es allen schlecht

Die Bucht von Bantayan im Norden der Insel Samar ist ein wichtiges Flussmündungsgebiet, das einer Vielzahl von Fischarten, Muscheln und Krebsen Heimat bietet. Trotzdem sind die Lebensgrundlagen der Kleinfischer und ihrer Familien in den Küstendörfern bedroht. Die Fischbestände in den Küstengebieten haben in den letzten Jahren drastisch abgenommen. Grund dafür sind Überfischung durch grosse Fangboote, die bis in die Küstengewässer vordringen, destruktive Fischfangmethoden und Abholzung der Mangroven, welche das Ökosystem der Küste aus dem Gleichgewicht bringen. Ausserdem bringen extreme Wetterereignisse wie Taifune regelmässig die Lebensgrundlage der Menschen in Gefahr.

Fischbestände und Mangrovenwälder langfristig erhalten

Die Organisation Cerd setzt sich dafür ein, dass die Fischereifamilien ihren Zugang und die Kontrolle über die natürlichen Ressourcen und damit über ihre Lebensgrundlage verbessern: Fischereiorganisationen sollen selbstbestimmt ihre Rechte einfordern können. Die natürlichen Ressourcen sollen geschützt und nachhaltig genutzt werden. Um diese Ziele zu erreichen, gründet Cerd Gruppen, die sich solidarisch für ihre Anliegen einsetzen und gemeinsame Investitionen tätigen, um auf diese Weise ihr Einkommen zu sichern. Im Rahmen dieser Gruppen werden Schulungen durchgeführt: Sie lernen, wie sie sich und ihre Arbeit gut planen und organisieren, sie werden eingeführt in lokale und nationale Gesetze und in nachhaltige Methoden der Fischerei.

CERD, Kinder zeigen ihren Frang, Fische, Fischerboot

Überfischung und extreme Wetterereignisse bedrohen die Lebensgrundlage der Bewohnerinnen und Bewohner an den philippinischen Küsten. Wissensvermittlung hilft: So werden die Fischerfamilien motiviert, ihre natürlichen Ressourcen zu schützen und können gegenüber Behörden und Staat ihre Rechte einfordern. 

Ich unterstütze das Engagement der Fastenaktion für die Fischereifamilien in den Philippinen

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Erfolgreiche Massnahmen werden auf die ganze Bucht ausgeweitet

Zusammen mit der Bevölkerung und den Behörden der Gemeinde Mondragon hat Cerd in den letzten Jahren viele Verbesserungen erreicht: Die Mangrovenwälder wurden aufgeforstet. Es gibt nun wieder Schutzzonen vor der Küste, welche von den Frauen bewirtschaftet werden. Die schädliche Fischerei mit Dynamit wurde gemeinsam abgeschafft. Die Gemeinde weiss, wie sie sich wehren kann, wenn Fangboote von aussen den gesetzlich festgelegten Abstand zur Küste nicht einhalten. Auch haben die Familien gelernt, wie sie sich und ihr Hab und Gut vor Taifunen schützen können. In der neuen Projektphase werden zwei weitere Gemeinden in das Projekt einbezogen, um die Fortschritte auf die ganze Bucht auszuweiten. Cerd unterstützt diese ganzheitliche Entwicklung in der Bucht Bantayan mit zahlreichen Aktivitäten.

So können Sie unsere Arbeit auf den Philippinen unterstützen:

Philippinen APECO

Mit 50 Franken gegen Katastrophen

Sie fördern die Wissensvermittlung für Katastrophenvorsorge und Wiederaufbau. Traumatisierte Menschen können ihre Erfahrungen – unterstützt von Fachleuten – in Gruppen verarbeiten. 

Philippinen APECO

Mit 80 Franken für Schulungen

Sie unterstützen das Erlernen von neuen Methoden in der Landwirtschaft und der Fischerei. Dies sichert langfristig die bedrohte Ernährung der Bewohnerinnen und Bewohner der Küsten.

    

 
Philippinen MASIPAG

Mit 150 Franken für mehr Gerechtigkeit

Sie ermöglichen, dass die Bevölkerung ihre Rechte auf Land, Wasser und eigenes Saatgut kennt. Nur so können sie sich wehren gegen die Missachtung der Menschenrechte durch die Regierung.

 

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Aktuelle Informationen zu den Philippinen

 

Philippinen: Agrarökologie, um der Corona-Krise zu begegnen

07.04.2020

Delia Badillo und ihr Mann Teodulo haben einen eigenen Hof. Gerade in Zeiten von Corona ist die Selbstversorgung mit agrarökologischen Methoden zentral.

Die Fischerin Marilou Galdones erlebt mehr Gleichberechtigung, seitdem sie im Fastenaktion-Projekt aktiv ist.© Fastenaktion

Mehr Gleichberechtigung auf den Philippinen

15.12.2023

Die Philippinen-Projekte von Fastenaktion verbessern spürbar das Leben der schwächsten Menschen. Dies bestätigt eine externe Beurteilung.

Die Partnerorganisation kaufte einen Nudeltrockner für die Produktion.© Fastenaktion / Cerd

Die innovative Nudelproduktion

13.04.2023

Auf den Philippinen haben die Menschen eine gesunde Alternative zu Instantnudeln entwickelt, die zusätzliches Einkommen schafft.

Sonja Lüthi

«Ihr Engagement für unsere Südpartner ist sehr wertvoll! Bei der Projekt- und Programmauswahl unterstütze ich Sie gerne.»

Sonja Lüthi
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Menstruationshütten werden abgeschafft

Bessere Gesundheit und mehr Mitsprache für Frauen

In der abgelegenen Gegend des Karnali arbeiten Frauen und Mädchen hart, um zu überleben. Niemand nimmt Rücksicht auf sie und ihre Gesundheit. Die Frauenorganisation Aawaaj setzt sich für sie ein: Die Frauen erhalten nun bessere Pflege vor und nach den Geburten. Dank Küchengärten verbessert sich die Gesundheit der Familien und allmählich verschwinden auch die Menstruationshütten.

Frauen leiden unter schwerer Arbeit und haben keine Mitsprache

Die Gemeinde Palata mit rund 16’000 Bewohnerinnen und Bewohnern liegt im gebirgigen Nordwesten Nepals. Vom Hauptort des Distrikts Karnali aus erreicht man das Gebiet in vier Tagesmärschen. In dieser abgelegenen Gegend sind der Nahrungsmangel und die Rechtlosigkeit von Frauen und Mädchen die grössten Probleme. Frauen und Mädchen sind mehrfach diskriminiert: Es ist üblich, dass sie während der Menstruation in einfache, ungeheizte Hütten verbannt werden, was ihre Gesundheit langfristig beeinträchtigt. Gleichzeitig arbeiten sie körperlich schwer an den steilen Hängen, selbst kurz vor und nach Geburten. Kinderheiraten sind noch immer stark verbreitet. Staatliche Dienstleistungen wie Schulen, Gesundheitszentren oder landwirtschaftliche Beratung erreichen die Gemeinde im Himalaya nur ungenügend.

Die Gesundheit von Mädchen und Frauen ist zentral

Die von Frauen geführte Nichtregierungsorganisation Aawaaj arbeitet seit 2014 in Palata. Ihre Mitarbeiterinnen haben seither viele Veränderungen in Gang gesetzt: Über die Hälfte der Geburten finden nun in Gesundheitszentren statt – vorher waren es bloss 5 von 100. Ein Drittel der Haushalte hat die Menstruationshütten abgeschafft. 6 von 10 Familien haben zur Verbesserung der Ernährungssituation Küchengärten angelegt, in denen sie verschiedene Gemüse ziehen. Aawaaj arbeitet mit den Behörden zusammen und ist lokal gut vernetzt. So kann die Organisation die Frauen dabei unterstützen, ihre Rechte auf Gesundheit und Mitsprache einzufordern. Bereits sind einzelne Frauen in die Aufsichtsgremien für Schulen und Gesundheitszentren gewählt worden.

NEPAL_ALLGEMEIN

In machen Gegenden von Nepal werden Frauen und Mädchen vernachlässigt und diskriminiert, was sich negativ auf ihre Gesundheit auswirkt. Mit Frauengruppen, der Förderung von mehr Mitsprache für Frauen sowie der Vermittlung von Wissen über Gesundheit, sorgt das Projekt für mehr Gerechtigkeit.

Ich unterstütze das Engagement der Fastenaktion für die Frauen in Nepal

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Kulturelle Veränderungen brauchen Zeit und Überzeugungsarbeit

Das bisher aufgebaute Vertrauen und die gemeinsam errungenen Verbesserungen sind eine gute Grundlage für weitere Fortschritte der Frauen in Palata. Aawaaj konzentriert sich dabei auf das völlige Abschaffen von Menstruationshütten und die verbesserte Geburtsvorbereitung. Es werden Frauengruppen gegründet, welche gemeinsam lernen, wie sie und ihre Familien gesünder leben können. Einige Frauen lernen, wie sie der Gemeinde Anträge präsentieren können, um für ihre kleinen Projekte zusätzliches Geld zu erhalten. Ausserdem diskutiert Aawaaj mit Familien und Behörden die Probleme rund um die Kinderheiraten. Es braucht viel Überzeugungsarbeit, bis die Familien bereit sind, das Wohl der Mädchen und jungen Frauen ins Zentrum zu stellen.

So können Sie unsere Arbeit in Nepal unterstützen:

nepal bild 1

Mit 50 Franken für Aufklärung

Sie unterstützen die Thematisierung von Kinderheiraten und der fehlenden Rechte für Frauen und Mädchen – dies sowohl mit den Betroffenen wie mit ihren Männern oder Vätern sowie den Behörden. Dadurch werden Verbesserungen in Gang gesetzt. 

 
Nepal LITTLE FLOWER SOCIETY

Mit 80 Franken für ökologische Anbautechniken

Sie fördern die lokale Landwirtschaft mit agrarökologischen Anbaumethoden und sichern somit langfristig eine vielfältige und gesunde Ernährung der Familien.   

 
Nepal WRRP

Mit 150 Franken für die Gesundheit von Frauen

Sie ermöglichen vorgeburtliche Untersuchungen und kostenlose Operationen von Frauen. Somit fördern Sie sowohl die Gesundheit der Mütter und Kinder, ihre Sterblichkeitsrate wird gesenkt.

 

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Unterstützen Sie die Menschen in Nepal

Aktuelle Informationen zu Nepal

 

Ein Netzwerk-Treffen zu Frauengesundheit In Chakarghatta/Sarlahi. Foto: Fastenaktion / WRRP

Nepal: «Die Sicherheit der Menschen hat höchste Priorität»

21.05.2021

Ansteckungen, Todesfälle, Quarantäne: Die Covidkrise in Nepal hat sich verschlimmert. Deshalb hat die Sicherheit der Menschen in den Projekten Priorität.

© Jibiko Media

Erfolgreicher Wiederaufbau nach Erdbeben

21.08.2024

Nach einem Erdbeben in Nepal organisierten wir Nothilfe. Die Arbeiten sind abgeschlossen und 120 Familien haben wieder ein sicheres Zuhause.

© Fastenaktion

Dalits ringen um mehr Anerkennung

20.08.2024

Eine Solidaritätsgruppe in Nepal kämpft gegen die Diskriminierung von Dalits. Nach ersten Erfolgen ist sie nun mit Rückschlägen konfrontiert.

Sonja Lüthi

«Ihr Engagement für unsere Südpartner ist sehr wertvoll! Bei der Projekt- und Programmauswahl unterstütze ich Sie gerne.»

Sonja Lüthi
Verantwortliche Projektservice

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Bauernfamilien verbessern ihr Leben aus eigener Kraft

Keine Schulden und weniger Hunger dank Spargruppen

Im Hochland von Madagaskar leben vier von fünf Personen unter der Armutsgrenze. Die meisten Leute müssen sich verschulden, die Zinsen sind enorm. Darum begleitet das Projekt Tsinjo Aina hier Spar- und Solidaritätsgruppen mit rund 29’000 Mitgliedern. Sie lernen, sich von den Schulden zu befreien und ihre Ernährung zu verbessern.

Jedes zweite Kind ist unterernährt

Wenn kein Essen im Haus ist oder jemand krank wird und Medikamente braucht, sind die armen Leute im Hochland von Madagaskar gezwungen, private Kredite bei reichen Händlern aufzunehmen. Diese müssen sie mit hohen Zinsen zurückzahlen – oft sind es mehr als 300 Prozent. Wenn sie dies nicht können, verlieren sie ihre Felder. Das ist verheerend, denn ein Drittel der Bevölkerung hat regelmässig Hunger und fast die Hälfte der Kinder zeigt Folgen von Unterernährung: Sie sind zu klein für ihr Alter und sehr anfällig für Krankheiten. Zudem hat nur rund die Hälfte der Bevölkerung Zugang zu sauberem Wasser.

Bäuerinnen und Bauern befreien sich von Schulden

Das Projekt im Hochland von Madagaskar animiert verschuldete Bäuerinnen und Bauern, Spargruppen zu gründen. Inzwischen sind es mehr als 1600. Dank gemeinsamen Geld- und Reisvorräten können sich die Mitglieder in Notlagen gegenseitig Darlehen geben. Sie müssen keine Wucherzinsen mehr bezahlen. Nach zwei Jahren haben die meisten von ihnen keine externen Schulden mehr. Mehrere Spargruppen bilden darüber hinaus solidarische Netzwerke. Gemeinsam gehen sie die dringlichsten Probleme in ihrem Dorf an: Sie reparieren Zugangsstrassen, sie bauen Brücken und kleine Schulräume oder sie setzen sich gemeinsam bei der Gemeinde für einen Brunnen mit Trinkwasser ein.

Dorfbewohner vor Haus

Die Familien in den Dörfern sind häufig hoch verschuldet und haben zu wenig zu essen. Dank Spargruppen können sich die Mitglieder gegenseitig mit zinslosen Darlehen unterstützen. Gemeinschaftsprojekte in den Dörfern – wie der Bau von Brunnen – und Ausbildungen für produktivere Anbaumethoden tragen zusätzlich zur Verbesserung der Lebensbedingungen bei.

Ich unterstütze das Engagement der Fastenaktion für Solidaritätsgruppen in Madagaskar

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Gemeinschaftsfelder und neue Anbaumethoden verhindern Hunger

Sich von den Schulden befreien ist ein wichtiger erster Schritt – doch damit ist die Ursache des Hungers nicht besiegt. Deshalb werden die Spargruppen von den Animatorinnen und Animatoren angeregt, zusätzliche Flächen mit Maniok, Mais oder Bohnen anzubauen. Von der Zusammenarbeit bei den Pflanz- und Erntearbeiten profitieren vor allem ältere Männer und Frauen, die alleine nicht mehr genug für sich anpflanzen können. Seit drei Jahren bietet das Projekt zudem eine Ausbildung für natürliche und produktivere Anbaumethoden an. 2019 haben so 1230 Personen gelernt, kostenlos Kompost und natürliche Schädlingsbekämpfungsmittel herzustellen. Ergänzt werden die Kurse mit Informationen über gesunde Ernährung.

So können Sie unsere Arbeit in Madagaskar unterstützen:

Madagaskar TARATRA

Mit 50 Franken für Solidaritäts- und Spargruppen

Sie unterstützen die Gründung von Spargruppen und somit wirksame Selbsthilfe. Eine gemeinsame Sparkasse und Nahrungsmittelvorräte geben den Bäuerinnen und Bauern und ihren Familien Sicherheit und schützen vor Verschuldung und Hunger. 

 
Madagaskar bild 3

Mit 80 Franken für Ausbildungen

Sie verhindern den Hunger durch Ausbildung in verbesserten Anbaumethoden auf agrarökologischer Basis und Information über eine vielseitige, gesunde Ernährung. Die Zusammenarbeit fördert die Solidarität unter den Dorfbevölkerung. 

 

 
Madagaskar ALLGEMEIN

Mit 150 Franken für Klimaworkshops

Sie ermöglichen die Wissensvermittlung zum Thema Klimawandel und klimafreundliche Verhaltensweisen. Daraus resultieren zum Beispiel Aufforstungsprojekte der Bevölkerung.

 

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Unterstützen Sie die Menschen in Madagaskar

Aktuelle Informationen zu Madagaskar

Nothilfe für den Süden von Madagaskar

23.06.2021

Die Hungerkrise im Süden von Madagaskar verschärft sich weiter - Fastenaktion leistet ausnahmsweise Nothilfe.

Die kenianische Bäuerin Faith Wanjiru arbeitet auf ihrem Feld mit agrarökologischen Methoden. Dieser Ansatz ist zentral, um dem Welthunger entgegenzuwirken.© Fastenaktion / Eyris Communication

«Eigentlich gäbe es genügend Essen für alle Menschen»

16.10.2023

Zum Welthungertag erklärt unsere Expertin für Ernährungssysteme, weshalb so viele Menschen unter Hunger leiden und welche Ansätze trotz allem Hoffnung schaf…

Etahery, Familienvater und Mitglied der Solidaritätsgruppe, hat das verfügbare Regenwasser genutzt, um ein wenig Reis, verschiedene Gemüsesorten und die Mischkulturen Maniok, Mais und Süsskartoffeln anzubauen.© Diary Ratsimanarihaja

Wasser, Quelle des Lebens

26.09.2023

Die Lage in Madagaskar verschärft sich aufgrund der Klimakrise immer weiter. Innovative Ansätze wie Agrarökologie sind notwendiger denn je.

Sonja Lüthi

«Ihr Engagement für unsere Südpartner ist sehr wertvoll! Bei der Projekt- und Programmauswahl unterstütze ich Sie gerne.»

Sonja Lüthi
Verantwortliche Projektservice

+41 41 227 59 32
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Bäuerinnen und Bauern übernehmen Verantwortung

Keine Schulden und sauberes Wasser dank Spargruppen

Madagaskar gehört zu den ärmsten Ländern der Welt. Vier von fünf Personen leben unter der Armutsgrenze. Deshalb sind viele Leute gezwungen, Schulden zu machen und geraten in eine Schuldenspirale. Das Projekt der Fastenaktion animiert Spar- und Solidaritätsgruppen. Ihre rund 36’000 Mitglieder lernen, wie sie sich von den Schulden befreien und ihre Ernährung verbessern können.

Nur jede zweite Person trinkt sauberes Wasser

Wenn kein Essen im Haus ist oder jemand krank wird und Medikamente braucht, sind die armen Leute in Madagaskar gezwungen, private Kredite bei reichen Händlern aufzunehmen. Diese müssen sie mit hohen Zinsen zurückzahlen – oft sind es mehr als 300 Prozent. Wenn sie dies nicht können, verlieren sie ihre Felder, die sie als Garantie gegeben haben. Ein Drittel der Bevölkerung hat regelmässig Hunger und fast die Hälfte der Kinder zeigt Folgen von Unterernährung: sie sind zu klein für ihr Alter und sehr anfällig für Krankheiten. Nur rund die Hälfte der Bevölkerung hat Zugang zu sauberem Wasser.

Bäuerinnen und Bauern gehen ihre Probleme an

Das grosse Projekt der Organisation Taratra im Süden von Madagaskar animiert verschuldete Bäuerinnen und Bauern, Spargruppen zu gründen. Dank den gemeinsamen Geld- und Nahrungsmittelvorräten können sich die Mitglieder der Gruppen in Notlagen gegenseitig Darlehen geben. Mit zusätzlichen Anbauflächen und gegenseitiger Hilfe bei der Feldarbeit können sie mehr Reis, Maniok und Bohnen produzieren. Nach zwei Jahren haben die meisten von ihnen keine Schulden mehr. Darüber hinaus schliessen sich mehrere Spargruppen zu Netzwerken zusammen. Gemeinsam finden sie Lösungen für ihre grössten Probleme: Sie reparieren Zugangsstrassen oder beteiligen sich aktiv am Brunnenbau-Programm ihrer Gemeinde.

madagaskar_taratrawasser

Die Familien in den Dörfern sind häufig hoch verschuldet und haben zu wenig zu essen. Dank Spargruppen können sich die Mitglieder gegenseitig mit zinslosen Darlehen unterstützen. Gemeinschaftsprojekte in den Dörfern – wie der Bau von Brunnen – und Ausbildungen für produktivere Anbaumethoden tragen zusätzlich zur Verbesserung der Lebensbedingungen bei.

Ich unterstütze das Engagement der Fastenaktion für Solidaritätsgruppen in Madagaskar

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Mehr Verantwortung für die Umwelt dank Klimaworkshops

Als Insel im Indischen Ozean ist Madagaskar den Folgen des Klimawandels besonders stark ausgesetzt. Deshalb führt das Projekt seit drei Jahren Klimaworkshops durch. Frauen und Männer setzen sich zusammen und berichten, wo sie schädliche Folgen des Klimawandels spüren. Von Kursleitenden erhalten sie Informationen, wie die Klimaerwärmung zustande kommt. Sie erfahren aber auch, wie sie durch Abholzen und Brandrodung ihre Situation verschlimmern. Am Ende entscheiden die Teilnehmenden, welches Problem sie als erstes angehen wollen – alle bringen ihre Ideen ein. In den folgenden Wochen setzen sie die geplanten Aktivitäten um. Viele Dörfer richten nun Baumschulen ein und organisieren grossflächige Aufforstungen.

So können Sie unsere Arbeit in Madagaskar unterstützen:

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Mit 50 Franken für Solidaritäts- und Spargruppen

Sie unterstützen die Gründung von Spargruppen und somit wirksame Selbsthilfe. Eine gemeinsame Sparkasse und Nahrungsmittelvorräte geben den Bäuerinnen und Bauern und ihren Familien Sicherheit und schützen vor Verschuldung und Hunger. 

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Madagaskar BOENY MAHAJANGA

Mit 80 Franken für Ausbildungen

Sie verhindern den Hunger durch Ausbildung in verbesserten Anbaumethoden auf agrarökologischer Basis und Information über eine vielseitige, gesunde Ernährung. Die Zusammenarbeit fördert die Solidarität unter den Dorfbevölkerung. 

  

 
Madagaskar ALLGEMEIN

Mit 150 Franken für Klimaworkshops

Sie ermöglichen die Wissensvermittlung zum Thema Klimawandel und klimafreundliche Verhaltensweisen. Daraus resultieren zum Beispiel Aufforstungsprojekte der Bevölkerung.

 

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Unterstützen Sie die Menschen in Madagaskar

Aktuelle Informationen zu Madagaskar

Nothilfe für den Süden von Madagaskar

23.06.2021

Die Hungerkrise im Süden von Madagaskar verschärft sich weiter - Fastenaktion leistet ausnahmsweise Nothilfe.

Die kenianische Bäuerin Faith Wanjiru arbeitet auf ihrem Feld mit agrarökologischen Methoden. Dieser Ansatz ist zentral, um dem Welthunger entgegenzuwirken.© Fastenaktion / Eyris Communication

«Eigentlich gäbe es genügend Essen für alle Menschen»

16.10.2023

Zum Welthungertag erklärt unsere Expertin für Ernährungssysteme, weshalb so viele Menschen unter Hunger leiden und welche Ansätze trotz allem Hoffnung schaf…

Etahery, Familienvater und Mitglied der Solidaritätsgruppe, hat das verfügbare Regenwasser genutzt, um ein wenig Reis, verschiedene Gemüsesorten und die Mischkulturen Maniok, Mais und Süsskartoffeln anzubauen.© Diary Ratsimanarihaja

Wasser, Quelle des Lebens

26.09.2023

Die Lage in Madagaskar verschärft sich aufgrund der Klimakrise immer weiter. Innovative Ansätze wie Agrarökologie sind notwendiger denn je.

Sonja Lüthi

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Mit Theaterstücken und Radiosendungen informieren und Lösungen suchen

Aufklärung über die Gefahren des Goldschürfens

Was früher ein kleiner Zusatzverdienst für junge Männer war, bedroht heute die Selbstversorgung der Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in Burkina Faso: Die Goldschürferei. Orcade sucht mit jungen Goldsuchern und ihren Familien nach Möglichkeiten, wie man beides sinnvoll verbinden kann, ohne dass der Boden weiter vergiftet und die Gesundheit der jungen Männer frühzeitig zerstört wird.

Der Goldrausch wirkt sich negativ auf die Ernährung aus

Das Schürfen nach Gold war in Burkina Faso traditionell ein wichtiges Zusatzeinkommen während der Trockenzeit. Denn dann gibt es keine Arbeit auf den Feldern. Doch vor bald 10 Jahren setzte nach der Entdeckung neuer Goldadern ein Goldboom ein. Zehntausende junger Männer suchen heute ihr Auskommen in einer der zahlreichen kleinen Minen. Auch Frauen und Kinder arbeiten mit. Sie graben mit primitiven Mitteln nach goldhaltigem Gestein oder nutzen hochgiftige Chemikalien wie Quecksilber mit blossen Händen. Flüsse und Quellen werden verschmutzt. Ihre Gesundheit leidet und Unfälle in den engen Schächten sind an der Tagesordnung. Gleichzeitig fehlen die kräftigen jungen Männer als wichtige Arbeitskräfte auf den Feldern ihrer Familien. Die Ernten werden kleiner, wertvolles Wissen über die Landwirtschaft geht verloren. Die Schulbildung der Kinder und Jugendlichen leidet.

Die gemeinsame Suche nach Lösungen

Orcade, die Partnerorganisation der Fastenaktion diskutiert mit betroffenen Familien, wie die Aktivitäten der Goldschürferei mit jener der Landwirtschaft verbunden werden können. Ziel ist, die negativen Folgen auf die Landwirtschaft zu verhindern. Denn nur so ist die Ernährungssicherheit und Versorgung der Familien auf dem Land langfristig gesichert. Nur so bleibt die Produktion erhalten und bleiben die Preise für Nahrungsmittel auf einem erträglichen Niveau. Ein Lösungsweg ist, dass die Gewinne der Goldschürferei innerhalb der Familie bleiben und wieder in die Landwirtschaft investiert werden.

Burkina Faso IDHD

Goldschürfen gefährdet die Umwelt, die Selbstversorgung und die Gesundheit der lokalen Bevölkerung. Sensibilisierung und Dialog bringen es in Einklang mit den Aktivitäten der Landwirtschaft.

Ich unterstütze das Engagement der Fastenaktion für langfristige Ernährungssicherheit in Burkina Faso

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Erfolgreicher Einsatz von Theatergruppen und Radiosendungen

Das vorangehende Projekt von Orcade trug dazu bei, dass viele Menschen die Probleme des Goldschürfens besser verstanden. Ein gutes Medium sind Theatervorstellungen zum Thema, welche das Publikum ins Spiel einbeziehen. Anschliessend an die Vorstellung können die Zuschauerinnen und Zuschauer mit den Personen aus dem Stück weiter über die Probleme und mögliche Lösungen diskutieren. Auch ein guter Kontakt zu den Medien ist zentral. Orcade organisiert Radiosendungen, um der Bevölkerung allgemein – aber auch der Politik – die Problematik zu verdeutlichen. Diese beiden Mittel werden weiterhin eingesetzt. Verstärkt arbeitet Orcade seit einer Weile mit den Vereinigungen der Goldschürfer zusammen. Denn gemeinsam können sie mehr erreichen.

So können Sie unsere Arbeit in Burkina Faso unterstützen:

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Mit 50 Franken für Sensibilisierung

Sie ermöglichen Theatervorstellungen und Radiosendungen und sorgen dadurch für ein breiteres Bewusstsein der gesamten Bevölkerung für die Gefahren des Goldschürfens.

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Burkina Faso Projekt TIKARE. Bild: Fastenaktion

Mit 80 Franken für mehr Sicherheit

Sie verbessern die Arbeitsbedingungen der Frauen und Männer an den Goldschürfestätten und sorgen so für eine bessere Gesundheit.

Burkina Faso IDHD

Mit 150 Franken für den Erhalt der Landwirtschaft

Sie unterstützen Familien darin, Goldschürferei und Landwirtschaft zu verbinden. Somit sind die Versorgung der Familien sowie faire Nahrungsmittelpreise gewährleistet.

 

Wählen Sie hier die Summe, die Sie spenden möchten.

Unterstützen Sie die Menschen in Burkina Faso

Aktuelle Informationen zu Burkina Faso

Burkina Faso: Angst lähmt die «aufrechten Menschen»

30.04.2020

In Burkina Faso - einem der ärmsten Länder der Welt - reagiert die Politik mit Ausgangsverboten. Das treibt die Bevölkerung noch weiter in die Armut.

© Richard Djielbeogo

Genug Nahrung für die Familie

27.11.2023

Adèle Neya hat dank der Unterstützung von Fastenaktion nicht nur Selbstvertrauen gewonnen, sondern auch grössere finanzielle Sicherheit.

Oumo und ihr Ehemann Amadou und halten ihre Hände und blicken in die Kamera.© Richard Djielbeogo

Unabhängigkeit verleiht Flügel

23.11.2023

Ein Fastenaktion-Projekt in Burkina Faso verhilft Frauen zu mehr Unabhängigkeit – und verbessert so ihren Zugang zu Nahrungsmitteln.

Sonja Lüthi

«Ihr Engagement für unsere Südpartner ist sehr wertvoll! Bei der Projekt- und Programmauswahl unterstütze ich Sie gerne.»

Sonja Lüthi
Verantwortliche Projektservice

+41 41 227 59 32
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Biologische Landwirtschaft und reichhaltige Waldprodukte verhindern Unterernährung

Gesundheit von Müttern und Kleinkindern fördern

Fast die Hälfte der schwangeren Frauen und der Kinder unter fünf Jahren in zwei Distrikten im Süden von Laos war unterernährt, als ACD, ein Projektpartner der Fastenaktion, seine Arbeit aufnahm. Dank Informationen zu Ernährung, biologischen Anbaumethoden und gesunden Waldprodukten hat sich der Gesundheitszustand von Frauen und Kindern spürbar verbessert.

Armut, Unterernährung und häufige Infektionskrankheiten

Im Süden von Laos leben ethnische Minderheiten, die der Sprachgruppe Mon-Khmer angehören. Das Projekt arbeitet in der ärmsten Region, den Distrikten Ta Oy und Samouai. Hier pflanzen die Menschen Reis, Pfeffer und Kaffee an und betreiben Viehwirtschaft. Eine wichtige Rolle spielen die Waldprodukte, die an vietnamesische Händler verkauft werden. Doch aufgrund des Klimawandels gefährden Überschwemmungen und Dürren zunehmend die Ernten, die Bodenqualität leidet stark unter dem exzessiven Reisanbau. Armut und Unterernährung der Bevölkerung werden durch den Mangel an sauberem Wasser verschlimmert. Die Folge sind häufige Infektionskrankheiten wie Durchfall, Cholera und Malaria.

Gesund dank Information, besseren Anbaumethoden und Waldprodukten

Unter der Leitung einer initiativen Ärztin setzt sich ACD für eine gesunde Ernährung auf der Basis von biologischer Landwirtschaft ein. Das Wissen über eine gesunde Ernährung und Nahrungszubereitung wird von speziell ausgebildeten Trainerinnen und Trainern an die Haushalte und an Dorfgruppen vermittelt. Bäuerinnen werden zudem in biologische Anbaumethoden eingeführt und nutzen vermehrt die gesunden Waldprodukte. Zu Beginn der Arbeit von ACD Ende 2013, waren fast 40 Prozent aller schwangeren und stillenden Frauen und fast die Hälfte der Kinder unter fünf Jahren stark untergewichtig. Inzwischen sind es bei beiden Gruppen nur noch rund 10 Prozent. Weil nun auch sauberes Trinkwasser zur Verfügung steht und es Ausbildung in Hygiene gibt, nehmen die lebensbedrohlichen Infektionskrankheiten ebenfalls deutlich ab.

Laos ACD

Der Klimawandel sorgt vermehrt für Armut und Unterernährung bei der Bevölkerung in den Bergen von Laos. Das Wissen über gesunde Ernährung, Waldprodukte und biologische Anbaumethoden schafft eine bessere Gesundheit bei Kindern und Erwachsenen und mehr Einkommen.

Ich unterstütze das Engagement der Fastenaktion für Ernährungssicherheit in Laos

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Vielfältige Waldprodukte – ein kultureller Reichtum

Eine Untersuchung ergab, dass Waldprodukte bei der Ernährung der Familien in abgelegenen Regionen eine grosse Rolle spielen. Über 450 essbare Waldprodukte wurden erfasst. Es sind Sprossen und Blattgemüse, Früchte, Beeren, Wurzeln, Knollen, Pilze, Honig sowie kleine Wasser- und Wildtiere. Sie können bis zu 50 Prozent der Ernährung ausmachen. Ausserdem trägt der Verkauf der Produkte massgeblich zum finanziellen Einkommen bei. Leider fördert die Regierung von Laos Rohstoffabbau und grosse Plantagen mit Monokulturen, welche die Wälder zerstören. ACD macht den Familien den Wert des Waldes und seiner Produkte wieder bewusst. Damit trägt das Projekt dazu bei, dass die Bevölkerung stolz auf ihre Wälder ist und deshalb auch bereit, sie vor Abholzung zu schützen.

So können Sie unsere Arbeit in Laos unterstützen!

Laos SAEDA

Mit 50 Franken für biologische Anbaumethoden

Sie unterstützen die Einführung in biologischen Anbaumethoden für Bäuerinnen und Bauern.

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Im Projekt von ACD lernen die Frauen in Kochkursen, wie wichtig Vitamine sind.

Mit 80 Franken für gesunde Ernährung

Sie ermöglichen Schulungen zu gesunder Ernährung und Nahrungszubereitung. Dadurch wird Unterernährung und Hunger langfristig ein Ende gesetzt. 

Laos Bild 3

Mit 150 Franken für mehr Gesundheit und Hygiene

Mit Ihrem Beitrag sorgen Sie für Ausbildungen und Sensibilisierung im Bereich Hygiene. Dadurch werden lebensbedrohliche Infektionskrankheiten vermindert und die Lebensqualität erhöht.

 

Wählen Sie hier die Summe, die Sie spenden möchten.

Unterstützen Sie die Menschen in Laos

Aktuelle Informationen zu Laos

Ökumenische Kampagne 2021 - Sujet Plakat

Die Themen Fleischkonsum und Klima polarisieren

05.04.2021

Die Ökumenische Kampagne «Klimagerechtigkeit – jetzt!» von führte zu überdurchschnittlich vielen Reaktionen, positiven und negativen.

© Adri Berger/Running Reel

Verbesserte Ernährung für ein Leben in Würde

03.07.2024

Dank unserer Partnerorganisation können Familien in Laos ihre Nahrungsmittel selbst produzieren und sich ausreichend und gesund ernähren.

© Fastenaktion / Wim Reybroeck

Frauen mitentscheiden lassen!

13.12.2022

Die Gender-Learning Group der Allianz Sufosec lancierte ihren ersten Lernaustausch im November 2021 mit einem von Fastenaktion organisierten Webinar. In den Dis…

Sonja Lüthi

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Selbstversorgung dank eigenem Land und agrarökologischen Methoden

Adivasi verteidigen gemeinsam ihre Lebensgrundlagen

Viele Adivasifamilien in Chhattisgarh haben nicht genug zu essen. Deshalb sind sie von Geldverleihern und Grossgrundbesitzern abhängig. Begleitet von der Fastenaktion-Partnerorganisation Asha verbessern sie ihre Ernährungssituation und gewinnen allmählich ihre Selbständigkeit zurück.

Schulden bringen Abhängigkeit

Das Projekt wird in der am meisten vernachlässigten und ärmsten Region von Chhattisgarh durchgeführt. Hier lebt die Mehrheit der Bevölkerung, die indigenen Kodaku-Adivasi, von der Landwirtschaft und vom Sammeln von Waldprodukten. Da sie nach der Vertreibung aus ihrem angestammten Waldgebiet vor etwa dreissig Jahren kaum noch eigenes Land besitzen, ist die Ernährung nicht mehr gesichert. Als Ausweg bleibt den Familien nur die Tagelohnarbeit bei Grossgrundbesitzern oder die Aufnahme von Krediten bei externen Geldverleihern. Wenn sie ihre Schulden nicht zurückzahlen können, verlieren sie die Ernten oder Felder, die sie dafür verpfändet haben. Oder sie arbeiten als bonded labourers – in Schuldknechtschaft – für die Landbesitzer.

Traditionelle Bräuche stärken das Selbstbewusstsein

Das Projekt Asha des Bistums Ambikapur arbeitet mit rund 5000 Personen in 40 kleinen Dörfern. Zuerst diskutieren die Adivasi die Ursachen ihrer wirtschaftlichen und sozialen Lage und mögliche Auswege daraus. Danach bauen Frauen und Männer getrennt Spar- und Getreidebanken auf, um ihre Abhängigkeit von den Geldverleihern zu reduzieren und den Landverlust zu stoppen. Gleichzeitig begleitet Asha die Gruppen dabei, Anträge auf eigenes Land zu stellen. Denn auf eigenen Feldern können die Familien mit traditionellen Anbaumethoden und vielseitigem Saatgut ihre Selbstversorgung sichern. So verbessern sie ihre Ernährungssituation deutlich. Dank dieser wirtschaftlichen Unabhängigkeit gewinnen die Adivasi nach und nach ihre eigene kulturelle Identität zurück: Sie lassen ihre traditionelle Lebensweise und ihre religiösen Riten wiederaufleben.

Frau Dorfgruppe Präsentation Lebensmittel Indigene

Viele Adivasi leben aufgrund von Ausbeutung durch Grossgrundbesitzer und Geldverleiher mit hohen Schulden. Durch Solidarität in Spargruppen, traditionelle und natürliche Anbaumethoden sowie vielseitigem Saatgut schaffen sie es, schuldenfrei zu werden und sich von der Abhängigkeit zu lösen. Sie lernen ihre Rechte kennen und durchzusetzen.

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Adivasi vertreten ihre Interessen selbst

Derart in ihrem Selbstbewusstsein gestärkt, vertreten die Adivasi ihre Interessen auch auf politischer Ebene und beteiligen sich an den Gemeinderatswahlen. Bereits gibt es mehrere Gemeinderätinnen und -räte, welche die Interessen der Adivasi direkt vertreten können. Dadurch erhalten sie einen besseren Zugang zu den staatlichen Dienstleistungen wie Schulen, Lebensmittelkarten und Gesundheitszentren.

In letzter Zeit gab es mehrere Rohstoffabbau-Projekte in der Region, welche das Land der Adivasi beanspruchen. Deshalb haben sich die Gruppen aus verschiedenen Dörfern zusammengeschlossen, um sich gemeinsam dagegen zur Wehr setzen zu können.

So können Sie unsere Arbeit in Indien unterstützen:

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Mit 50 Franken für mehr Solidarität

Sie unterstützen die Gründung von Spargruppen und fördern so die Solidarität unter den Adivasi und verhindern Verschuldung und Not.

 
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Mit 80 Franken für selbständige Anträge auf Landtitel

Sie ermöglichen die Wissensvermittlung. Dadurch lernen die Adivasi, selbstständig und erfolgreich Anträge auf eigenes Land zu stellen, wie es das Gesetz vorsieht. 

 
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Mit 150 Franken für politische Interaktionen

Sie sorgen dafür, dass sich die Adivasi einer Region organisieren und austauschen und ermöglichen politische Interaktionen und Aktionen erreichen können. Dadurch erkämpfen sie sich ihre Rechte zurück.

 

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Aktuelle Informationen zu Indien

Landwirtschaft zur Selbstversorgung erweist sich in der Coronakrise als hilfreich.

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Sandrine gemeinsam mit Koordinatorinnen unserer Partnerorganisationen in der Region Tamil Nadu.© Fastenaktion

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Reisausfuhrverbot trifft die Ärmsten hart

17.08.2023

Indien ist der größte Reisexporteur der Welt. Das Ausfuhrverbot bedroht die Ernährungssicherheit in unseren Projektländern wie etwa in Nepal.

Sonja Lüthi

«Ihr Engagement für unsere Südpartner ist sehr wertvoll! Bei der Projekt- und Programmauswahl unterstütze ich Sie gerne.»

Sonja Lüthi
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