Seit über 50 Jahren leidet Kolumbien unter Gewalt, Entführungen und Zwangsumsiedlungen. Zudem hat sich eine problematische Landwirtschaft etabliert, die Wälder und Böden zerstört. Vicaría del Sur, eine Partnerorganisation von Fastenaktion, gibt Gegensteuer. Sie unterstützt Gemeinschaften mit agrarökologischen Techniken und bei der Verteidigung ihrer Rechte. Inzwischen können sie die Früchte ihrer Bemühungen ernten.

Wir laden Sie ein, mit einem Klick auf «Eintreten» in unsere multimediale Geschichte einzutauchen.

Erfolgreicher Weg aus Hunger und Elend
Die Wirkung von Fastenaktion in Kolumbien
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Dank unserer Partnerorganisation Association for Community Development (ACD) können Familien in Laos ihre Nahrungsmittel selbst produzieren und sich ausreichend und gesund ernähren. ACD engagiert sich auch in abgelegenen Dörfern, die während der Regenzeit unzugänglich sind.

In der folgenden multimedialen Geschichte erzählen einige Menschen, wie die von Fastenaktion unterstützte Arbeit ihr Leben verändert hat. Klicken Sie auf «Eintreten», um die Geschichte zu erkunden. Viel Vergnügen!

Verbesserte Ernährung für ein Leben in Würde
Erfolgsgeschichten aus Laos
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Wir schaffen Hoffnung – helfen Sie uns dabei?

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Sinkende Ernteerträge, weniger Fische: Bäuerinnen und Fischer im Senegal bekommen die Klimaerwärmung sehr direkt zu spüren. In den Projekten von Fastenaktion lernen sie, wie sie diesen Herausforderungen begegnen können.

Klicken Sie auf «Eintreten», um in ihre multimedial erzählte Geschichte einzutauchen. Viel Vergnügen!

Die Klimaerwärmung zwingt die Menschen, sich anzupassen
Stimmen aus dem Senegal
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Wir schaffen Hoffnung – helfen Sie uns dabei?

Unterstützen Sie die Menschen im Senegal dabei, widerstandsfähig gegenüber der Klimaerwärmung zu sein.

«Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.» Diese Worte von Mahatma Gandhi fordern uns heraus. Denn sie bedeuten, dass wir alle mitverantwortlich sind und mit jedem Handeln oder Unterlassen die Welt und das Leben künftiger Generationen beeinflussen.

Ein Kommentar von Selina Stadler, Kommunikationsverantwortliche Ökumenische Kampagne

Das Motto der diesjährigen Ökumenischen Kampagne «Für welche Welt wollen wir verantwortlich sein?» setzt genau da an: bei unserem Handeln. Verantwortung wird oft mit Pflicht und Schuld in Verbindung gebracht. Sie kann jedoch genauso als Chance verstanden werden. Wir können und sollen unseren Handlungsraum nutzen und durch eine bewusste Haltung positive Veränderungen anstossen. Die diesjährige Kampagne legt im Rahmen des Zyklus Klimagerechtigkeit den Fokus auf die Ernährung und das Recht auf Nahrung.

Wie alles zusammenhängt

Klima, Hunger, Welt – grosse Worte. Und da soll mein Einkaufswagen eine Rolle spielen und ich mit meinen Essgewohnheiten Verantwortung übernehmen? Ja, denn die Art und Weise, wie wir Nahrungsmittel produzieren und konsumieren, ist ein treibender Faktor der Klimakrise. Mehr als ein Drittel der klimaschädlichen Treibhausgase entstehen im Zusammenhang mit der Produktion von Nahrung. Darin enthalten sind alle Prozesse vom Feld bis auf den Teller: die Landwirtschaft, die Verarbeitung, die Verpackung, der Transport und der Konsum. Die Klimakrise verursacht Extreme wie Dürreperioden, übermässige Niederschläge oder Wirbelstürme. Die wiederum gefährden den Anbau von Nahrungsmitteln und somit das Recht auf Nahrung von Millionen Menschen. Dies trifft kleinbäuerliche Familien im globalen Süden mit Hunger und Not, obwohl sie am wenigsten zur Klimakrise beitragen.

Agrarökologie – ein Lösungsansatz

Während die industrielle Landwirtschaft als eine der grössten Verursacherinnen von schädlichen Treibhausgasen zur Klimakrise beiträgt, zeigt die agrarökologische Produktion wichtige Lösungsansätze. Denn Agrarökologie verbindet eine ressourcenschonende, pestizidfreie Produktion von gesunden, vielfältigen Lebensmitteln mit fairen und würdigen Arbeitsbedingungen sowie Handelsbeziehungen. Die Ökumenische Kampagne fordert von der Politik, mehr zu unternehmen. Individuell können wir uns für eine Politik einsetzen, die sich aktiv für die Rechte von Bäuerinnen und Bauern, lokales Saatgut und Klimaschutz, engagiert. Zudem können wir mit einem verantwortungsvollen Konsum direkt dazu beitragen, welche Art von Landwirtschaft wir unterstützen. Ein saisonaler, lokaler und fairer Konsum hat Auswirkungen auf sozialer, ökologischer, politischer und ökonomischer Ebene. Handeln wir klimagerecht, damit alle Menschen ein Leben in Würde führen können! Für eine Welt, die wir gerne verantworten. Für eine Welt ohne Hunger.

Die Kampagne können Sie hier entdecken.

Die Medienmitteilung zur Ökumenischen Kampagne 2023 finden Sie hier.

Die Ökumenische Kampagne in Kürze

Fastenaktion und HEKS führen seit 1969 jährlich eine Ökumenische Kampagne in den sechs Wochen vor Ostern durch. Seit 1994 beteiligt sich auch Partner sein, das Hilfswerk der christkatholischen Landeskirche. Die Ökumenische Kampagne hat zum Ziel, die Öffentlichkeit für die Ungerechtigkeiten zu sensibilisieren, die weltweit zu über 800 Millionen Menschen in Hunger und Armut führen. Diese Realität zu erkennen, genügt jedoch nicht. Deshalb zeigen die drei Werke Handlungsmöglichkeiten auf: Das eigene Konsumverhalten verändern, Menschen in Südprojekten mit einer Spende unterstützen oder sich an einer Aktion beteiligen – so wird die Ökumenische Kampagne zum Inbegriff gelebter Solidarität. Die Organisationen führen in verschiedenen Ländern des globalen Südens Entwicklungs- und Klimaprojekte durch und fordern unter anderem das Recht auf Nahrung für alle sowie Klimagerechtigkeit.

Im Rahmen der Themenreihe „Klimagerechtigkeit“ widmet sich die Ökumenische Kampagne 2023 dem Recht auf Nahrung, der Produktion der Nahrungsmittel und unseren Ernährungsgewohnheiten.

Am 22. Februar beginnt die diesjährige Ökumenische Kampagne. Die Sensibilisierungskampagne von Fastenaktion, HEKS und Partner sein schaut kritisch auf die Art und Weise, wie wir Lebensmittel produzieren und konsumieren. Über ein Drittel der weltweiten Treibhausgase werden durch unser Ernährungssystem verursacht. Einen Lösungsansatz, um den Einfluss zu verringern, bietet die Agrarökologie. Dieser ganzheitliche Ansatz schaut kritisch auf die Herstellung, die Verteilung und den Konsum von Lebensmitteln – aus sozialen, politischen, ökonomischen und ökologischen Perspektiven.

Mehr dazu erfahren Sie hier: www.sehenundhandeln.ch

Die Rechte von Bäuerinnen und Bauern müssen geschützt werden. Fastenaktion unterstützt deshalb die UN-Bauernrechtsdeklaration für mehr Gerechtigkeit.

Angesichts der globalen Krisen müssen Regierungen konkrete Schritte unternehmen, um Bauern, Bäuerinnen und Landarbeiter:innen zu schützen und zu unterstützen. Ihre Stimme muss gehört werden. Staaten müssen endlich Verantwortung übernehmen und die UN-Bauernrechtdeklaration von 2018 in ihren Ländern umsetzen. Dies fordern mehrere Expert:innen der UNO zum 4. Jahrestag der UN-Bauernrechtsdeklaration (UNDROP) in ihrer Erklärung vom 16. Dezember. Fastenaktion unterstützt diese wichtige Erklärung.

Ein Kommentar von Claudia Fuhrer, Fachverantwortliche für Ernährungsgerechtigkeit / Recht auf Nahrung bei Fastenaktion

Kleinbäuerliche Landwirtschaft ernährt die Welt

Kleinbäuerinnen, Kleinbauern und Landarbeiter:innen produzieren 70-80 Prozent unserer Nahrung. Umso schockierender ist es, dass 4 von 5 von ihnen unter Hunger leiden. Sie sind überproportional von Klimakrise, Umweltzerstörung sowie Landraub betroffen und zudem giftigen Pestiziden ausgesetzt. Die Covid-Pandemie und der Ukrainekrieg haben ihre Lage weiter verschlimmert. Die Regierungen stehen in der Pflicht, die Rechte der ländlichen Bevölkerung zu sichern und so das Recht auf Nahrung zu verwirklichen.

Kleinbäuerinnen und Kleinbauern bei der Feldarbeit in der Nähe von Gambo, Burkina Faso.

Mehr Gerechtigkeit durch Bauernrechtsdeklaration

Anlässlich des 4. Jahrestags gaben mehrere UN-Expert:innen eine gemeinsame Erklärung zu den bäuerlichen Rechten ab. Sie führen aus, dass die UNO mit der UNDROP ein wegweisendes internationales Rechtsinstrument geschaffen hat. Es ist «ein Aufruf zu Gerechtigkeit», der auf den Klag­en und Kämpfen von Bauern, Bäuerinnen und Landarbeiter:innen basiert. Die Expert:innen betonen weiter, dass die UNDROP die Rechte und die wichtigen Beiträge der bäuerlichen Bevölkerung zur Ernährungssicherung anerkennt. Zudem soll sie auch als Aktionsplan für Staaten, die Vereinten Nationen, Wirtschaftsunternehmen und andere Akteure dienen. Entsprechend fordern die UN-Expert:innen die Staaten auf, die UNDROP in ihren nationalen Gesetzgebungen zu verankern und konkrete Massnahmen zu ergreifen. Der Menschenrechtsrat soll zudem in seiner regelmässigen Staatenüberprüfung die Umsetzung der UNDROP kontrollieren.

Gemeinsam Hunger beenden

Fastenaktion setzt sich zusammen mit den Partnerorganisationen des Internationalen Programms «Ernährungsgerechtigkeit» und dem Projekt RAISE für die Verwirklichung der bäuerlichen Rechte in Zehn Ländern und auf internationaler Ebene ein. So kann gemeinsam der Hunger beendet werden.

Die gemeinsame Erklärung der UN-Expert:innen finden Sie hier.

Den Kommentar der RAISE-Partnerorganisationen finden Sie hier. 

Unterstützen Sie Menschen in ihrem Recht auf Nahrung

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Heute ist der internationale Tag der Menschenrechte. Menschenrechte sind die Basis für ein friedliches Zusammenleben auf diesem Planeten. Die Menschenrechte sollen jedem Menschen ein würdevolles Leben garantieren. Dazu gehört auch Zugang zu ausreichend und gesunder Nahrung. Das ist das Menschenrecht auf Nahrung.

Ein Kommentar von Claudia Fuhrer, Fachverantwortliche für Ernährungsgerechtigkeit / Recht auf Nahrung bei Fastenaktion

Der grösste Teil der Menschheit bezieht seine Nahrung von Kleinbäuerinnen und Kleinbauern. Ohne die kleinbäuerliche Landwirtschaft könnte die Menschheit nicht überleben. Kleinbäuerliche Landwirtschaft sichert die Ernährung vieler Menschen – auch in den Städten. Deshalb ist es wichtig, dass die Rechte der Bäuerinnen und Bauern als zentrale Menschenrechte geschützt werden.

Das Recht auf eigenes Saatgut ist zentral.
Keine Nahrung ohne Zugang zu Land und Saatgut
Doch leider wird ihr Zugang zu Land und zu ihrem eigenen Saatgut immer stärker eingeschränkt. Sei es durch den jeweiligen Staat, durch die industrielle Landwirtschaft oder durch den Rohstoffabbau. Wertvolles Land für die Produktion von nachhaltiger Nahrung geht an Minen verloren, regional angepasstes Saatgut wird verboten. Das kommerzielle Interesse grosser multinationaler Unternehmen steht im Vordergrund – nicht das Wohl der Menschen.

Das Recht der Bäuerinnen und Bauern auf Mitgestaltung einer lokal angepassten Landwirtschafts- und Ernährungspolitik ist in der UNO-Deklaration UNDROP festgehalten und muss dringend ermöglicht werden. Dies ist umso wichtiger, weil die Bäuerinnen und Bauern in ihrer Produktion von Nahrungsmitteln in mehrfacher Hinsicht beeinträchtigt werden, wie durch den Klimawandel, den Verlust der biologischen Vielfalt und die Verschlechterung der Bodenqualität.

Heute ist der internationale Tag der Menschenrechte. Menschenrechte sind die Basis für ein friedliches Zusammenleben auf diesem Planeten. Dazu gehört auch Zugang zu ausreichend und gesunder Nahrung.
Recht auf ein Leben in Würde
Darum ist es wichtig, dass heute am Tag der Menschenrechte auch an die Bauernrechte gedacht wird. Denn ohne Zugang zu Land und Saatgut keine Nahrung und Nahrung ist eine der Grundlagen für ein würdevolles Leben. Darum setzt sich Fastenaktion auch in Zukunft für das Recht auf Nahrung ein – unter anderem durch unser Projekt RAISE. Dies ist eine Grundlage, um den Hunger zu beenden.

Das von der DEZA mitfinanzierte Fastenaktions-Projekt «RAISE» steht für Rights-based and Agroecological Initiatives for Sustainability and Equity in Peasant Communities. Netzwerke von Frauengruppen, Jugendlichen und Kindern, Kleinbauernfamilien und Viehhalter:innen schliessen sich unter dem Projekt zusammen. Sie fordern und fördern die Umsetzung der Bauernrechte in ihren Ländern und auf globaler Ebene. Fastenaktion und fünf Partnerorganisationen bilden ein internationales Konsortium (Fastenaktion, Searice, Rural Women Assembly, Dreikönigsaktion und Sociedad Cientifica Latinoamerica de Agroecología sowie Vétérinaires sans Fontières Suisse mit ihren Partnern CEMIRIDE und RBM) und tragen das Projekt «RAISE» mit ihren Partnerorganisationen in den Ländern Philippinen, Indien, Nepal, Kenya, Niger, Mali, Burkina Faso, Südafrika, Bolivien und Mexiko. Zudem ist die Geneva Academy als strategischer Partner mandatiert. Das Projekt «RAISE» läuft unter dem DEZA-Programm Menschenrechte in Ernährungssystemen und wird von der DEZA kofinanziert. Erfahren Sie hier mehr über das Projekt.

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