Bernd Nilles, Geschäftsleiter Fastenaktion
Nach rund 25 Jahren hat Fastenaktion sein Leitbild erneuert. Bernd Nilles, der Geschäftsleiter von Fastenaktion, hat sich in einem Interview mit kath.ch unter anderem zum neuen Leitbild geäussert.

Was ist ein Leitbild überhaupt?
Bernd Nilles: Ein gutes Leitbild ist wie die Seele einer Organisation. Es ist nicht so formal wie die Statuten und nicht so detailliert wie die Strategie. Es ist das bindende Glied, das alles zusammenhält.

Was ist der zentrale Gedanke des Leitbildes?
Eine gerechte Welt ohne Hunger und ein Leben in Würde sind möglich. Und es lohnt sich, dafür zu kämpfen! Für dieses Ziel müssen wir die Schöpfung in ihrer Vielfalt bewahren und auch die kommenden Generationen im Blick haben. Es geht um ein an christlichen Werten orientiertes Handeln auf Augenhöhe mit unseren Partnerorganisationen, den Menschen im globalen Süden und den vielen Unterstützerinnen und Unterstützern in der Schweiz.

Welche Aspekte des Leitbildes sind neu?
Das Recht auf Nahrung für alle und ein Leben und Wirtschaften innerhalb planetarer Grenzen sind neu im Leitbild. Neu ist auch, dass wir uns als Schweizer Organisation der internationalen Zusammenarbeit bezeichnen.

Aber das waren Sie doch schon immer, oder?
Ja, aber der bisherige Begriff des Hilfswerks brachte weniger die Zusammenarbeit auf Augenhöhe mit den Partnerorganisationen im Süden zum Ausdruck. Nur wenn wir die Menschen in den Projekten als gleichwertige Akteurinnen und Akteure miteinbeziehen kann eine nachhaltige Entwicklung erfolgen. Es entsteht eine gegenseitige Zusammenarbeit und nicht eine Abhängigkeit.

Was machen Sie im neuen Leitbild noch stark?
Wir stellen klar, dass wir aus der katholischen Jugendbewegung hervorgegangen sind. Und wie wichtig uns die christliche Sozialethik mit Blick auf Menschenrechte und Wissenschaft sind. Besonders wichtig ist auch ein klares Bekenntnis gegen jede Form der Diskriminierung. Wir wollen eine Organisation sein, die für Gerechtigkeit einsteht, sie aber auch lebt, einschliesslich Geschlechtergerechtigkeit. Ursachen von Armut und Umweltzerstörung wollen wir konsequent ansprechen, mutig Stellung nehmen, dabei aber stets parteipolitisch unabhängig sein. Wie bisher setzen wir aktiv auf Netzwerke und die ökumenische Zusammenarbeit und gestalten aktiv die Fastenzeit in Kirche und Öffentlichkeit.

Das gesamte Gespräch mit Bernd Nilles, in dem es auch um die Klimakrise und Geschlechtergerechtigkeit geht, können Sie auf kath.ch lesen.

Hier finden Sie das neue Leitbild von Fastenaktion.

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Krieg in der Ukraine

Fastenaktion erwartet schlimme Konsequenzen für Projektländer

Die Nahrungsmittelpreise steigen aufgrund der blockierten Agrarproduktion in der Ukraine und Russland rasant an. Das hat schwerwiegende Folgen für den Hunger auf der Welt. Laut der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) könnte der Krieg in Osteuropa weitere 8 bis 13 Millionen Menschen in den Hunger stürzen. Fastenaktion ist besorgt über das Ausmass dieser Bedrohung für viele Länder, die bereits mit strukturellen Nahrungsmittelkrisen zu kämpfen haben.

Ein Kommentar von Bernd Nilles, Geschäftsleiter Fastenaktion

Der «Arabische Frühling» 2011 wurde unter anderem durch teureres Brot aufgrund höherer Getreidepreise ausgelöst. Damals ist es zu mehreren Hungerrevolten in nordafrikanischen Ländern gekommen. Getreide aus der Ukraine oder Russland kostet heute teilweise bereits mehr als zu Beginn des Arabischen Frühlings. Der Krieg in Osteuropa befeuert somit nochmals den starken Anstieg des Hungers auf der Welt, der durch die Coronavirus-Pandemie ausgelöst wurde. Nach Angaben der FAO sind derzeit 811 Millionen Menschen unterernährt, 160 Millionen mehr als vor Ausbruch der Pandemie.

Die globalen Agrarmärkte sind fragil
Viele Länder, in denen Fastenaktion tätig ist, haben bereits Probleme, ihre Bevölkerung mit genug Nahrung zu versorgen. Es droht, dass sich dies weiter akut verschlechtern wird. Laut der FAO betrug die Abhängigkeit von Weizenimporten aus der Ukraine und Russland im Jahr 2021 in der Demokratischen Republik Kongo mehr als 80 Prozent, in Madagaskar 70 Prozent, im Senegal 50 Prozent und in Kenya und Burkina Faso 30 Prozent. Darüber hinaus berichten lokale Koordinatorinnen und Koordinatoren von Fastenaktion, dass die Brotpreise in Kenya bereits gestiegen sind und dass es in Senegal kaum noch möglich ist, Weizen auf den Märkten zu finden.

Die Vereinten Nationen schlagen Alarm und weisen darauf hin, dass 45 afrikanische Länder mindestens ein Drittel ihres Weizens aus der Ukraine oder Russland importieren. 18 afrikanische Länder importieren gar mindestens 50% ihres Weizens aus den beiden Ländern. Der Krieg in Osteuropa droht also einen Zusammenbruch des globalen Ernährungssystems zu verursachen. Die politische Instabilität könnte Unruhen auf der ganzen Welt auslösen.

Die Unabhängigkeit von Bauernfamilien stärken
Zusätzlich zu den steigenden Lebensmittelpreisen, werden die ärmsten Bauernfamilien auch mit einem Mangel an Düngemitteln und steigenden Energiekosten zu kämpfen haben. Viele Bäuerinnen und Bauern sind in Regionen mit unregelmässigen Niederschlägen und ständiger Dürre auf Bewässerungssysteme angewiesen, die von kleinen Motoren angetrieben werden. Motoren, die Energie benötigen.

Partner von Fastenaktion zeigen den Bäuerinnen und Bauern nachhaltige und den lokalen Gegebenheiten angepasste Anbaumethoden. So wird die Umwelt geschützt, Biodiversität erhalten und die Kleinbauernfamilien sind weniger abhängig vom internationalen Saatgutgeschäft. Durch die Stärkung der Unabhängigkeit sind sie besser vor Hungersnöten und ernster Nahrungsunsicherheit geschützt, sei es angesichts von Gesundheits-, Polit- oder Umweltkrisen. Fastenaktion unterstützt bäuerliche Gemeinschaften, ihr Recht auf Land und Saatgut zu verteidigen.

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Wir danken herzlich für jede Spende.

Ein Kommentar von Bernd Nilles

Gewalt ist nie die Lösung

Seit über drei Wochen herrscht Krieg in Europa. Meldungen zu Gewalt und Leid in unserer Nähe beschäftigen uns. Doch viele Menschen in den Ländern, in denen Fastenaktion tätig ist, sind ständig mit Gewalt, Unruhen und Kriegen konfrontiert – und dies teilweise seit mehreren Jahren. Gewalt ist nie eine Option. Es ist wichtig, die friedlichen Kräfte und Appelle zu stärken.

Ein Kommentar von Bernd Nilles, Geschäftsleiter Fastenaktion

Der Krieg in der Ukraine ist bereits über drei Wochen alt. Die weiterhin schockierenden Meldungen gehen mir nahe. Meine Betroffenheit ist hoch, denn Menschen erleiden Gewalt, in meiner unmittelbaren Nähe, nur ein paar Stunden entfernt. Gewalt verursacht durch eine staatliche Macht mithilfe ihrer riesigen Armee. Gerichtet gegen einen souveränen Staat und ein Volk das sich unter grossem Einsatz und Schmerz Freiheit und Demokratie errang.

Gewalt an der Tagesordnung
In fast allen Ländern in denen Fastenaktion tätig ist, ist Gewalt aber leider auch an der Tagesordnung. Bewaffnete Konflikte, Vertreibungen, Morddrohungen – damit leben die Menschen in unseren Projektländern teilweise seit Jahrzehnten. Auch sie erleiden Leid, nur ist es weiter entfernt von uns und erhält deshalb weniger Aufmerksamkeit, einige Konflikte gehen sogar vergessen. Doch Leid existiert. In der Ukraine, aber auch in Kolumbien, in der Demokratischen Republik Kongo oder auf den Philippinen.

Leid anerkennen…
Vor einigen Jahren hat Fastenaktion folgende Sätze zum Thema Leid geschrieben:

Für die Betroffenen ist jedes Leid gleich.
Das Schrecklichste, das es gibt.
Leid kann man nicht messen.
Man kann aber helfen.
Einfach weil man glaubt, diese Welt könnte eine bessere werden.

Diese Worte treffen immer noch zu. In dem Moment wo ein Mensch Leid erfährt, ist es für sie oder ihn ein schlimmer Moment. Unabhängig davon, ob es in der Ukraine, in der Schweiz oder in Burkina Faso erfolgt. Dies kann man nicht gegeneinander ausspielen. Leid ist schlimm, egal wo es erlitten wird.

… und unterstützen
Wir können den Menschen die Leid erfahren helfen – auf verschiedene Arten. Sei es durch zu hören, wenn es in unserem näheren Umfeld passiert – oder durch die Unterstützung von Organisationen wie Fastenaktion, die vor Ort versuchen, das Leid der Menschen zu lindern.

Ursachen benennen
Doch wir können nicht nur die Folgen von Gewalt und Leid mindern. Wir müssen auch die Ursachen benennen. Dies ist ebenfalls ein Auftrag von Fastenaktion. Durch unsere Arbeit stärken wir in vielen Ländern die lokale Zivilgesellschaft und damit die Demokratie und Freiheit und verhindern dadurch Autokratie und Machtmissbrauch. Viele Konflikte stehen zudem im Zusammenhang mit dem Zugang und der Nutzung von Rohstoffen und fossilen Energieträgern. Fastenaktion setzt sich auch hier durch aktiven Schutz der Menschenrechte und Einsatz für nachhaltiges Wirtschaften ein.

Nicht vergessen
Fastenaktion ist der festen Überzeugung, dass Frieden und Zusammenarbeit der einzig gangbare Weg ist, um eine gerechtere Welt ohne Leid zu schaffen. Wir zeigen uns solidarisch mit den Opfern des Krieges in der Ukraine, aber auch weltweit mit allen von Gewalt Betroffenen. Mit Menschen, die unter Konflikten leiden, die bei uns leider längst vergessen sind. Helfen Sie – vergessen Sie nicht!

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Medienmitteilung
Ökumenische Kampagne 2022

Rosen bringen dreifach Freude – duftend oder digital

Am kommenden Samstag, 26. März, verkaufen Freiwillige vielerorts Rosen für Projekte von HEKS, Fastenaktion und Partner sein. Zu jeder duftenden gibt es auch eine digitale Rose: Auf der Webseite «Give a Rose» kann diese zusammen mit einer Widmung verschenkt werden.

An über 500 Orten in der ganzen Schweiz findet am 26. März 2022 der traditionelle Rosenverkauf im Rahmen der Ökumenischen Kampagne statt. Viele Freiwillige bieten Rosen für eine symbolische Spende von fünf Franken an und informieren über die Arbeit von Fastenaktion, HEKS und Partner sein. Über 70’000 Rosen sind bestellt worden, das sind fast wieder so viele wie vor der Corona-Pandemie.

«Wir sind sehr erfreut, dass so viele Kirchgemeinden und Pfarreien mitmachen», sagt Maggie Pfister, Bereichsleiterin Kommunikation bei Fastenaktion, «und dies, obschon die Situation mit Corona immer noch unsicher ist». Genau deswegen setzen die drei Entwicklungsorganisationen auch auf die Webseite «Give a Rose»: Zu jeder verkauften Rose gehört ein Gutschein, mit dem zusätzlich eine virtuelle Rose verschenkt werden kann.

Jede Rose bereitet dreifach Freude: Erstens, weil der Erlös an Projekte von HEKS, Fastenaktion und Partner sein geht. Zweitens, weil fair produzierte und gehandelte Max Havelaar-Rosen verkauft werden. Die Fair-Trade-Prämie kommt direkt den Mitarbeitenden auf den Rosenfarmen zugute. Und drittens, weil jede verschenkte Rose – ob duftend oder digital – die Empfängerin oder den Empfänger glücklich macht.

Die Ökumenische Kampagne macht dieses Jahr erneut auf die Klimakrise aufmerksam. Unter dem Motto «Klimagerechtigkeit – jetzt!» lassen die Entwicklungsorganisationen Menschen aus Afrika, Asien und Lateinamerika zu Wort kommen, die von den Folgen der Klimaerhitzung berichten. Und sie fordern Bundesrat und Parlament mit einer Petition dazu auf, endlich griffige Massnahmen gegen die Klimakrise zu erlassen.

Weitere Informationen und Material zum Download:

Auskunft zur Medienmitteilung geben Ihnen gerne:

  • Selina Stadler, Kommunikation Ökumenische Kampagne,  +41 41 227 59 22
  • Lorenz Kummer, Medien und Information, HEKS, +41 76 461 88 70

Die Schweiz lebt ab heute auf CO2-Kredit

Die Folgen der Klimakrise wie Dürren, Starkregen oder Hitzewellen kommen in allen Partnerländern von Fastenaktion vor. Bereits 1989 waren die Folgen der Klimakrise das Thema der damaligen Ökumenischen Kampagne. Was hat sich seither verändert? Viel zu wenig. Die Untätigkeit der letzten Jahrzehnte hat aber Konsequenzen: Wir leben ab heute in der Schweiz auf Kredit.

Kommentar von Stefan Salzmann, Fachexperte für Energie- und Klimagerechtigkeit bei Fastenaktion

Warum leben wir ab heute auf CO2-Kredit? Ich möchte dies an einem erfundenen Beispiel erklären. Stellen Sie sich vor, 1990 hätten Sie auf einem Bankkonto 1.8 Millionen Franken gehabt und sich im Alter von 65 Jahren zur Ruhe gesetzt. Wie wir alle hätten Sie gerechnet: noch ungefähr 30 Jahre zu leben macht pro Jahr 60’000, pro Monat rund 5’000 Franken, die sie von Ihren 1.8 Mio ausgeben dürfen. Damit kann man in der Schweiz als Einzelperson leben, ohne Not zu leiden.

Über dem Budget gelebt
Die Herausforderung 1990 war aber, dass Sie mit Ihrem Lebensstil pro Monat 10’000 Franken verbraucht haben. Sie haben ihren Lebensstil nicht ihrem Budget von 5’000 Franken angepasst. Dies führt zur Situation, in der Sie nach 15 Jahren Ihres Ruhestandes kein Geld mehr gehabt hätten. Ab dann mussten andere für Ihre Ausgaben aufkommen – zum Beispiel Ihre Kinder. Genau dies passiert zur Zeit mit unserem CO2-Budget, wir haben unser Budget aufgebraucht und Leben ab sofort auf Kredit. Wir leben lieber das Leben weiter wie bisher und geniessen unseren Lebensstil auf grossem Fuss. Die Frage nach dem Guthaben bleibt unbeantwortet, sie wird nicht mal gestellt.  

Wir fordern Klimagerechtigkeit!
Fastenaktion und HEKS haben sich deshalb die Frage nach dem Guthaben gestellt. Das Ziel war zu ermitteln wie viel COdie Schweiz noch ausstossen darf, wenn sie sich klimagerecht verhalten will. Die ernüchternde Wahrheit: die Schweiz hat Mitte März 2022 die letzte klimagerechte Tonne COausgestossen. In der Finanzsprache: Ab heute leben wir auf CO2-Kredit. Das Konto ist leer und andere müssen für unser Verhalten bezahlen. Die Generationen nach uns und auch die Menschen im globalen Süden, die schon jetzt stark unter den Folgen der Klimakatastrophe leiden. Das ist ungerecht. Die Schweiz steht in der Pflicht, Verantwortung zu übernehmen. Es braucht griffige Massnahmen, damit die Schweiz bis 2040 klimaneutral wird.

Unterstützen Sie unsere Arbeit für mehr Klimagerechtigkeit

Wir danken herzlich für jede Spende.
Fastenzeit heisst bewusster Verzicht. Wir verzichten bewusst auf etwas, um Gutes zu tun. Hungersnot, Klimaerwärmung und Krieg zeichnen das Leben vieler Menschen im globalen Süden. In der Fastenzeit teilen wir einen kleinen Teil von unserem Wohlstand und hinterfragen unseren Konsum.

Durch Verzicht Gutes tun

Fastenzeit heisst bewusster Verzicht. Wir verzichten bewusst auf etwas, um Gutes zu tun. Hungersnot, Klimaerwärmung und Krieg zeichnen das Leben vieler Menschen im globalen Süden. In der Fastenzeit teilen wir einen kleinen Teil von unserem Wohlstand und hinterfragen unseren Konsum.

Brauche ich wirklich das neue Kleidungsstück oder den neusten Fernseher? Handelt es sich nur um einen «Belohnungskauf»? Welche Auswirkungen hat mein Konsum? Die Fastenzeit ist da, um sicher über diese und viele weitere Fragen Gedanken zu machen. Globale Zusammenhänge zu erkennen und entsprechend zu handeln.

Für das Fasten gibt es keine Regeln und somit auch kein falsch oder richtig: Sie entscheiden und können Ihren eigenen Weg bestreiten. Unser traditionelles Fastensäckli begleitet Sie in dieser Zeit. Das Geld, das Sie durch Ihren bewussten Verzicht gespart haben, wandert in das Fastensäckli. Zu Ostern können Sie das Fastensäckli mit Ihrer Spende in die Kirche bringen, oder den Betrag direkt per Twint spenden.

Ihre Spende kommt den Menschen im globalen Süden zugute, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen wollen – beispielsweise in unseren Projektländern Kolumbien, Madagaskar oder Nepal. Machen Sie mit – für eine gerechtere Welt! Gemeinsam gegen Hunger. 

Ich möchte kostenlos ein Fastensäckli bestellen.

Wollen Sie bei der Ökumenischen Kampagne mitmachen?

In diesem Jahr findet die Ökumenische Kampagne vom 17. Februar – 4. April 2021 statt.

Klimagerechtigkeit – jetzt!

Die Länder des globalen Südens sind am stärksten von den Folgen des Klimawandels betroffen, obwohl sie am wenigsten dazu beigetragen haben. Für Fastenaktion ist es eine Frage der Gerechtigkeit, dass die Länder und ihre Einwohner/innen, welche hauptsächlich für Treibhausgasemissionen verantwortlich sind, endlich Verantwortung übernehmen. Die Schweiz ist eines dieser Länder. Um wirksam auf die Klimakrise zu antworten und unseren Planeten zu bewahren,  ist eine Umkehr zu einem genügsameren Lebensstil notwendig. 

Unter den folgenden Links finden Sie vielfältige Informationen und Material zu unserer Kampagne für Pfarreien, Schulen und Kirchgemeinden.

Mehr über die Projekte von Fastenaktion

RAISE: Die Rechte von Bäuerinnen und Bauern stärken

Das Projekt «Raise» hat zum Ziel, dass die Rechte der Bäuerinnen und Bauern in zehn Ländern und auf globaler Ebene verwirklicht werden. Dadurch wird ihnen ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht und ihr Recht auf Nahrung gestärkt.

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Eine ausgewogene Ernährung und mehr Anerkennung

Mehr Anerkennung für die traditionelle Kulturen sowie die Einführung agrarökologischer Methoden verbessern die Lebensbedingungen der Chepang in Nepal.

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Senegal: Bamtaare

Mit lokalen Mitteln dem Klimawandel trotzen

Klimawandel und Bevölkerungsdruck schaffen zunehmend Probleme im Senegal. Solidaritätsgruppen und Gemeinschaftsfelder tragen dazu bei, die Knappheitsperioden verkürzen.

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Wollen Sie bei der Ökumenischen Kampagne mitmachen?

In diesem Jahr findet die Ökumenische Kampagne vom 26. Februar – 12. April 2020 statt. Unter dem Motto «Gemeinsam für eine Landwirtschaft, die unsere Zukunft sichert.» setzen wir Saatgut ins Zentrum.

Saatgut oder Pflanzensamen stellen die Grundlage fast allen Lebens dar.  Über 70 Prozent der Nahrungsmittel werden weltweit von kleinbäuerlichen Betrieben produziert und nicht von der Agrarindustrie. Kleinbauern und Kleinbäuerinnen ernähren die Mehrheit der Weltbevölkerung. Damit das so bleibt, brauchen sie weiterhin Zugang zu bäuerlichem Saatgut. Es gehört in die Hände von Bauern und Bäuerinnen.

Unter den folgenden Links finden Sie vielfältige Informationen und Material über unser Kampagen, auch für Pfarreien, Schulen und Kirchgemeinden.

Fastenzeit 2020

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Das Projekt «Raise» hat zum Ziel, dass die Rechte der Bäuerinnen und Bauern in zehn Ländern und auf globaler Ebene verwirklicht werden. Dadurch wird ihnen ein selbstbestimmtes Leben ermöglicht und ihr Recht auf Nahrung gestärkt.

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