Der vom Bund vorgelegte Strategieentwurf für die Periode 2025-2028, zu dem Fastenaktion eine Vernehmlassungsantwortsieht vor, auch die Unterstützung für die Ukraine und einen Grossteil der Klimafinanzierung aus dem IZA-Budget zu begleichen. Natürlich ist es begrüssenswert, dass sich Bund und Parlament dafür ausgesprochen haben, die Ukraine von 2025 bis 2028 mit einem namhaften Betrag von 1,5 Milliarden Franken zu unterstützen. Der Finanzbedarf in der Ukraine ist immens. Hilfe und Wiederaufbau in Osteuropa gehen so aber auf Kosten der Entwicklung in Afrika und Asien. Statt zusätzlicher Mittel werden die Gelder innerhalb des Budgets umverteilt – unter dem Strich zulasten der Armutsbekämpfung im globalen Süden.
Humanitäre Tradition bewahren
Fastenaktion fordert deshalb, dass die für die Unterstützung der Ukraine und die Klimafinanzierung notwendigen Mittel auf der Basis eigener gesetzlicher Grundlagen zusätzlich zur IZA-Strategie gesprochen werden. Nehmen wir es mit der globalen Solidarität ernst und leisten wir einen Beitrag, der unserem reichen Land, das sich seiner humanitären Tradition rühmt, entspricht!
Die Medienmitteilung von Alliance Sud finden Sie hier.