Zum Ende des Jahres reisen wir an die Weltklimakonferenz (COP28) nach Dubai und pochen auf dringende Fortschritte im Klimaschutz. Damit die globalen Emissionen wie im Pariser Klimaabkommen vereinbart bis zum Jahr 2030 gegenüber 1990 halbiert werden, braucht es griffige Massnahmen. Die Zeit drängt und wir sind nicht auf Kurs. Wir verlangen von den internationalen Delegationen in Dubai wissenschaftliche Berichte anzuerkennen und ihrer Verantwortung Rechnung zu tragen.
Eine Stimme für die ärmsten Menschen
Fastenaktion hat sich mit Partnerorganisationen aus Brasilien und Kolumbien intensiv in die Vorbereitungen der COP28 eingebracht. Gemeinsam machen wir die Perspektive und Bedürfnisse der ärmsten Menschen sichtbar und geben ihnen eine Stimme. Wir kommen in kleinen Schritten vorwärts und bewirken Verbesserungen.
Klimagerechtigkeit stoppt den Hunger
Ob die kleinen Schritte ausreichen, um der Klimaerwärmung Einhalt zu gebieten, können wir nicht beantworten. Fastenaktion ist aber überzeugt, dass internationale Verhandlungen zentral sind, um die Interessen der ärmsten Menschen einzubringen. In Dubai setzt sich Fastenaktion für ambitionierte Klimaschutz-Massnahmen ein: Wir fordern unter anderem den Ausstieg aus fossilen Energieträgern und den Ausbau von erneuerbaren Energien, die gerecht produziert werden müssen. Das ist gerade in einem Land wie den Arabischen Emiraten ein schwerer, aber dafür umso wichtiger Auftrag. Denn Klimagerechtigkeit ist unabdingbar, um eine lebenswerte Zukunft ohne Hunger für alle Menschen zu schaffen.
Unsere Expertin für Ernährungssysteme, Christa Suter, hat die drängendsten Fragen zu den Ursachen und Folgen des Welthungers beantwortet. Lesen Sie hier das Interview.