Im Vergleich zu 2021 hat die Anzahl der weltweit hungernden Menschen infolge Klimakrise, Konflikten und Covid-Pandemie von 811 auf 828 Millionen Menschen zugenommen. Von Anfang 2020 bis Mitte 2022 hat sich gemäss Welternährungsprogramm die Zahl der Menschen, die unter akutem Hunger leiden gar auf 345 Millionen verdoppelt.
Kleinbäuerliche Familien von Hunger betroffen
Obwohl Kleinbäuerinnen und -bauern rund 70 Prozent der weltweiten Nahrungsmittel produzieren, sind die Hälfte von ihnen selbst von Hunger betroffen. Ihr Zugang zu Land, Wasser und Saatgut ist bedroht. Sie erfahren Ausgrenzung und Gewalt durch die eigenen Regierungen und Agrarkonzerne. Am Internationalen Tag des bäuerlichen Widerstandes machen Bäuerinnen und Bauern mit weltweiten Aktionen auf ihre Situation aufmerksam, fordern Anerkennung ihrer Rechte und Solidarität.
Fastenaktion unterstützt die Kleinbäuer:innen
Die Zusammenarbeit mit Kleinbauern und -bäuerinnen ist zentraler Bestandteil der Arbeit von Fastenaktion. In zwölf Ländern unterstützt Fastenaktion Projekte, welche eine nachhaltige und sozialgerechte Landwirtschaft fördern und zur Verwirklichung der bäuerlichen Rechte beitragen.