Marieta Llanera aus den PhilippinenMarieta Llanera aus den Philippinen

Bern/Luzern - 17. Februar 2021. Taifune, überflutete Küsten, Dürren: Die Klimakrise bedroht die Existenz von Millionen Menschen in Entwicklungsländern, die kaum zur Klimaerhitzung beigetragen haben. HEKS, Fastenaktion und Partner sein fordern deshalb Klimagerechtigkeit: Die Hauptverursacher der Klimakrise sollen mehr Verantwortung übernehmen – dazu gehört auch die Schweizerische Nationalbank (SNB).

Hier geht es direkt zur Petition an die Nationalbank. 

Die Nationalbank hielt Ende 2019 Aktien im Wert von fast sechs Milliarden US Dollar an Firmen, die fossile Energien fördern und finanziert damit Emissionen von 43 Millionen Tonnen Kohlendioxid-Äquivalent pro Jahr. Diese Emissionen sind etwa gleich hoch wie die Inlandemissionen der Schweiz. «Die SNB begünstigt mit ihrer Anlagestrategie eine Klimaerhitzung von vier bis sechs Grad», erklärt Miges Baumann, Leiter Entwicklungs-politik bei HEKS, «also weit über dem Ziel des Pariser Klimaabkommens».

Deshalb fordern Fastenaktion, HEKS und Partner sein im Rahmen der Ökumenischen Kampagne 2021 die SNB mit einer Petition auf, alle Investitionen in fossile Energien abzustossen. Dies wäre ein wichtiges Signal an den Finanzplatz Schweiz, denn die SNB ist eine der weltweit grössten institutionellen Investorinnen. Mit ihrer aktuellen Investitions-strategie steht sie zudem in Widerspruch zu ihren eigenen Anlagerichtlinien. Diese schreiben vor, dass die SNB auf Investitionen verzichten muss, die «grundlegende Menschenrechte massiv verletzen oder systematisch gravierende Umweltschäden verursachen».

«Klimagerechtigkeit – jetzt!»

Die Ökumenische Kampagne macht unter dem Motto «Klimagerechtigkeit – jetzt!» darauf aufmerksam, dass die ärmeren Bevölkerungsschichten in den Ländern des globalen Südens am meisten unter den Folgen der Klimaerhitzung leiden – ausgerechnet jene Menschen, die kaum etwas dazu beitragen. So sind die ärmeren 50 Prozent der Weltbevölkerung bloss für 10 Prozent der konsumbedingten Treibhausgasemissionen verantwortlich, die reichsten 10 Prozent aber für fast 50 Prozent. «Mehr Klimagerechtigkeit ist deshalb ein Muss und nicht verhandelbar», erklärte Stefan Salzmann, Verantwortlicher Klimagerechtigkeit bei Fastenaktion.

Auf den Philippinen hat die Klimaerwärmung zu einer starken Zunahme der Zahl und der Intensität von Taifunen geführt. «Inzwischen zählen wir 20 Wirbelstürme pro Jahr», berichtete Marieta Llanera, Kampagnengast* der Fastenaktion, «fünf davon führen zu grossen Schäden». Stark betroffen davon seien vor allem die ohnehin armen Fischerinnen und Fischer an der Küste, deren Lebensgrundlage vielerorts bedroht sei. Sie müssen nun ihre Wirtschaft umstellen und mehr auf Gemüseanbau setzen. Dies sei auch kulturell für viele Gemeinschaften ein grosses Problem.

In Indonesien mit seinen 81’000 Kilometern Küstenlinie geht die grösste Gefahr vom Anstieg des Meeresspiegels aus. «Steigt der Meeresspiegel um einen Meter an, gehen 90’000 Quadratkilometer Land verloren», warnte Yuyun Harmono, Kampagnengast* von HEKS. 23 Millionen Menschen würden in die Flucht getrieben. Auf der kleinen Insel Pari vor der Küste der Hauptstadt Jakarta sei die Klimakrise schon jetzt deutlich zu spüren. So wurde Pari 2020 gleich zweimal überflutet, was bisher noch nie vorgekommen sei. Der Klimafussabdruck der Bewohner sei minim, sagte Harmono, doch nun sei ihre Existenz bedroht – «eine extreme Ungerechtigkeit».

 *Die Kampagnengäste, die während der Ökumenischen Kampagne normalerweise in der Schweiz weilen, können dieses Jahr wegen der Corona-Massnahmen nicht einreisen. Sie beteiligen sich aber trotzdem virtuell an Veranstaltungen. Weitere Informationen dazu finden Sie hier.

Stefan Salzmann, 
Co-Präsident Klima-Allianz Schweiz, Klimaverantwortlicher Fastenaktion, 041 227 59 53 (wird auf Handy umgeleitet), salzmann@fastenaktion.ch

Miges Baumann,
Leiter Entwicklungspolitik HEKS; 079 489 3824; baumann@bfa-ppp.ch

Für allgemeine Fragen zur Ökumenischen Kampagne:

Matthias Dörnenburg, Leiter Ökumenische Kampagne Fastenaktion, 041 227 59 21, doernenburg@fastenaktion.ch

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Die Studie über die Rechte der Bäuerinnen und Bauern und die Schweizer Aussenpolitik wird vorgestellt.Die Studie über die Rechte der Bäuerinnen und Bauern und die Schweizer Aussenpolitik wurde heute in Bern vorgestellt.

Bauern und Bäuerinnen ernähren die Welt und sind paradoxerweise in vielen Ländern die Hauptbetroffenen von Hunger und extremer Armut. Seit 2018 legt die UN-Deklaration die Rechte der weltweit marginalisierten Kleinbauern und -bäuerinnen* fest. Eine neue Studie zeigt, dass in der Schweizer Aussenpolitik ein beachtlicher Handlungsbedarf besteht, um die Umsetzung der UN-Deklaration, zu der sich die Schweiz verpflichtet hat, voranzubringen. Die Studie wurde heute Vormittag den zuständigen Schweizer Ämtern vorgestellt.

Für die weltweite Ernährungssicherung spielen Kleinbäuerinnen und Kleinbauern eine zentrale Rolle. Dennoch sind sie gleichzeitig die Hauptbetroffenen von Hunger und extremer Armut. Zahlreiche Regierungen vernachlässigen in ihrer Landwirtschafts- und Handelspolitik ihre Rechte und Bedürfnisse, und überlassen das Geschäft mit der Nahrung den Agrarkonzernen.

Im Verhandlungsprozess der 2018 von der UNO angenommenen Deklaration über die Rechte der Kleinbäuerinnen und -bauern (UNDROP), mit der ein umfassendes internationales Instrument vorliegt, um ihre Rechte einzufordern und zu verteidigen, hatte der Bund eine Schlüsselrolle inne und setzte sich für deren Annahme ein.

Nun aber zeigt die von Schweizer NGOs in Auftrag gegebene Studie, dass die Schweiz zentrale Bereiche ihrer Aussenpolitik kohärenter gestalten sollte, um zur weltweiten Verwirklichung der Bauernrechte beizutragen.

Die Richtung stimmt, aber es bleibt noch viel zu tun

Die von den Organisationen FastenaktionHEKS, Cetim, FIAN-Schweiz, Heks, Swissaid und Uniterre in Auftrag gegebene Studie, analysiert die Schweizer Aussenpolitik in den Bereichen Handel, Saatgut und Landrechte sowie die Entwicklungszusammenarbeit im Lichte der UN-Deklaration, deckt Mängel auf und präsentiert einen Forderungskatalog.

Die Schweiz setzt auf Handelsliberalisierung und trifft bestimmte Massnahmen zum Schutz der Schweizer Landwirtschaft. Diese national ausgerichtete Politik benachteiligt jedoch die Kleinbauern und -bäuerinnen in den Ländern des Südens und verletzt die in der UNDROP verankerten Rechte. Dadurch verlieren unzählige Menschen ihr Recht auf Land, auf biologische Vielfalt sowie auf eine saubere und gesunde Umwelt. Hier ist die Schweiz aufgefordert, genau hinzuschauen und die Auswirkungen der bestehenden oder künftiger Freihandelsabkommen auf Bauernfamilien in der Schweiz sowie in Partnerländern zu überprüfen. Zudem muss die Mitsprache der Bäuerinnen und Bauern in den Verhandlungen aktiv gefördert und die Standards entsprechend angepasst werden. Die Schweiz soll sich klar für das Recht auf Saatgut positionieren und damit auf strenge Sortenschutzgesetze als Bestandteil von Freihandelsabkommen verzichten.

Bauern und Bäuerinnen züchten, nutzen und vervielfältigen seit jeher Saatgut und tragen damit zum Schutz der Biodiversität bei. Über die Entwicklungszusammenarbeit soll die Schweiz die Entwicklung alternativer Sortenschutzgesetze anregen sowie lokale bäuerliche Saatgutsysteme stärken.

Projekte des Bundes im Einklang mit den Rechten der Bäuerinnen und Bauern

Zudem zeigt die Studie, dass in der neuen Botschaft zur Strategie der internationalen Zusammenarbeit 2021-2024 die Bauernrechte, ausser im Globalprogramm für Ernährungssicherheit der Deza, keine Erwähnung finden, und dass die starke Beteiligung des Privatsektors ein beträchtliches Risiko hinsichtlich der Einhaltung der Menschenrechte und traditioneller Landnutzung darstellt. Die Schweiz muss jedoch sicherstellen, dass alle Projekte von Seco und Deza in Einklang mit den Rechten der Bäuerinnen und Bauern stehen. Um ihre Mitsprache und Mitwirkung zu ermöglichen und zu stärken, empfiehlt die Studie bei der internationalen Zusammenarbeit, Bauern und Bäuerinnen zu unterstützen, damit sie ihre Rechte einfordern und wahrnehmen können. Zudem soll sie die Bildung und Förderung bäuerlicher Organisationen und nationaler bäuerlicher Räte unterstützen.

Beim heutigen Treffen zwischen den NGOs und Vertreterinnen und Vertretern der Bundesämter, darunter das Eidgenössische Departement für auswärtige Angelegenheiten und das Institut für Geistiges Eigentum, konnten die Studienresultate präsentiert werden. Die Auftraggeber/innen der Studie schätzen diese Offenheit und hoffen weiterhin auf einen konstruktiven Dialog.

*Erklärung der Vereinten Nationen über die Rechte von Kleinbauern und -bäuerinnen und anderen Menschen, die in ländlichen Regionen arbeiten.

Hier finden sie die neue Studie zur Umsetzung der UN-Deklaration durch die Schweiz:

Weitere Auskunft: 

Claudia Fuhrer, Fastenaktion, +41 78 764 34 31

Judith Reusser, Swissaid, +41 78 700 49 61 

Setzen Sie sich mit den Bäuerinnen und Bauern für das Recht auf Nahrung ein!

Herzlichen Dank für Ihre wertvolle Spende.
rosen gruppe rosenverkauf lausanne

Bern/ Luzern. Dieses Jahr fällt sie erstmals seit den 17 Jahren ihres Bestehens aus: Die Fairtrade-Rosenaktion vom kommenden Samstag ist abgesagt, es werden keine Rosen verkauft. Fastenaktion, HEKS und Partner sein, deren Projekte der Erlös zu Gute gekommen wäre, ziehen Konsequenzen aus den Ereignissen.

Viele Freiwillige aus den Pfarreien und Kirchgemeinden hatten sich bereit erklärt, am Samstag, 21. März Rosen für die Projekte der Hilfswerke zu verkaufen. Daraus wird nun wegen dem Corona-Virus nichts.
«Das schmerzt uns sehr. Der Aktionstag ist eine schöne Gelegenheit, um die Ökumenische Kampagne nach aussen zu tragen und er zeigt das tolle Engagement der Kirchgemeinden und Pfarreien», sagt Matthias Dörnenburg, Leiter Kommunikation Fastenaktion. «Doch die Gesundheit der Teilnehmenden geht klar vor.»
Die Fairtrade-Rosenaktion nimmt jährlich rund eine halbe Million Franken ein – Geld, das nun in den Ländern in Afrika, Asien und Lateinamerika fehlen wird. Dort setzen sich HEKS, Fastenaktion und Partner sein für die Überwindung von Hunger und Armut und ein Leben in Würde ein.

Was mit den über 80’000 bestellten Rosen passiert, wird nun abgeklärt. So wurden verschiedene Altersheime angefragt, ob die Rosen gratis verteilt werden dürften. Viele der Bewohnerinnen und Bewohner können derzeit von ihren Angehörigen nicht oder nur vereinzelt besucht werden. Die Rosen sollen aber auch den Mitarbeitenden eine Freude bereiten, die in diesen schwierigen Zeiten arbeiten müssen. Denn Blumen sind da, um Freude zu schenken, und nicht, um in einem Kühllager zu verwelken.

Madlaina Lippuner, Koordination Kommunikation Ökumenische Kampagne, lippuner@fastenopfer.ch.

Ökumenische Kampagne 2020  „Gemeinsam für eine Landwirtschaft, die unsere Zukunft sichert.“ 

rose logo rosenaktion

Eine Rose schicken mit Internet und Handy

Mit der App «Give a rose» können – und dies über das ganze Jahr hindurch – virtuelle Rosen verschickt und mit einer persönlichen Mitteilung versehen werden: Auch ohne Rosenaktionstag eine Möglichkeit, Freude und Zuversicht zu schenken.

www.give-a-rose.ch

Das Leben steht still. Die Medien berichten ausführlich über ausgestorbene Städte und die Situation in Europa, die in uns vertrauten Verhältnissen leben. Doch die Pandemie rollt auf den globalen Süden zu. Was heisst das für die Menschen in den Ländern, in denen Fastenaktion arbeitet?

Im Stundentakt wird derzeit berichtet, welche Auswirkungen das Coronavirus auf Europa hat. Seuchenherde im Skigebiet, Angesteckt am Fussballmatch, Lockdown in der Schweiz, in Grossbritannien, Spanien, Italien, nur noch eine Stunde täglich Joggen in Frankreich, Einkaufen mit Masken in Österreich. Schlagzeilen, die uns ohne Ende um die Ohren fliegen. Und immer wieder die Aufforderung die Hände zu waschen, Abstand zu halten und am besten zuhause zu bleiben. 

Noch mitten drin in der Ökumenischen Kampagne zum Thema Saatgut, musste Fastenaktion-Kampagnengast Mercia Andrews zurück nach Südafrika reisen. Die mit ihr geplanten Anlässe waren abgesagt worden. Es fiel ihr schwer untätig herumzusitzen, während ungewiss war, wie ihr eigenes Land auf die Krise reagieren würde. Sie hatte auch Angst, sich in der Schweiz anzustecken und die Covid-19 nach Südafrika zu bringen. Schliesslich ist Mercia Andrews, die das Bäuerinnen-Netzwerk Rural Women‘s Assembly mitbegründet hat, mit einem der letzten Flüge am 10. März von Zürich Kloten zurückgeflogen. 

Händewaschen – doch wie, ohne Wasser? 

Inzwischen ist der Virus in Südafrika angekommen: Lockdown auch dort, ein Versammlungsverbot wurde ausgesprochen. Auch hier die Empfehlung; Händewaschen, Abstand halten, zuhause bleiben. Doch wo bleiben die Menschen, die kein Zuhause haben? Staatspräsident Cyril Ramaphosa hat Hilfe versprochen, aber wie wird sie aussehen? Die gleichen Fragen stellen sich die Menschen in Nepal, Senegal, Kenia, Burkina Faso, und den Philippinen, wo für die nächsten sechs Monate der Ausnahmezustand ausgerufen wurde. In Madagaskar wurden 900 Personen, die mit drei Flugzeugen aus Frankreich ankamen, unter Quarantäne gestellt. In Indien gibt es eine Ausgangssperre für 1,3 Milliarden Menschen. Doch in Scharen strömen sie aus den Städten. Sie wollen nach Hause aufs Land, zu ihren Familien. Dafür sind sie auch bereit hunderte von Kilometern zu Fuss zu gehen. Eine Tragödie. Die Demokratische Republik Kongo kämpfte bereits mit Röteln und anderen Viruserkrankungen, an denen zahlreiche Menschen sterben. Nun kommt das Corona-Virus dazu. 

Ausnahmezustand herrscht inzwischen in allen Ländern, in denen Fastenaktion arbeitet. Doch wie sollen Menschen, die keinen Zugang zu Wasser haben, sich regelmässig die Hände waschen? Und wenn – wie in Südafrika – zusätzlich eine grosse Dürre dem Land zu schaffen macht, woher soll das Wasser genommen werden? Notabene fehlt auch das Wasser, das die Bäuerinnen und Bauern brauchen, um ihre Felder zu bewässern. Im Senegal steigen die Nahrungsmittelpreise und machen es für die Ärmsten immer schwieriger, sich Essen kaufen zu können. Vorräte anlegen kann nur der reichste Teil der Bevölkerung. Wie soll der verlangte Abstand und das Social Distancing eingehalten werden, wenn die ganze Familie gemeinsam auf engstem Raum lebt? 

Menschenrechte unter Druck 

Fastenaktion ist tätig in Ländern, in denen die Menschenrechte zunehmend unter Druck sind. Versammlungsverbote und Überwachung der Handys erschwerten bereits vorher den Aufbau von Widerstandsbewegungen. «Einige Regimes nutzen den Ausnahmezustand nun, um repressive Massnahmen zu ergreifen und Freiheit und Menschenrechte einzuschränken», sagt Bernd Nilles, Geschäftsleiter von Fastenaktion. Bereits melden die Partnerorganisationen, dass die Mitarbeitenden vielerorts nicht mehr in die Dörfer gehen können, keine Ausbildungen mehr stattfinden und die Solidaritätsgruppen sich nicht mehr versammeln dürfen. «Unsere Projektmitarbeitenden helfen trotzdem wo es geht, einfach per Telefon – sofern dies möglich ist». Sie verbreiten Informationen und Verhaltensregeln und beraten die Dorfgemeinschaften bei Schwierigkeiten. Die Notkredite, über die die Solidaritätskalebassen verfügen, funktionieren im Moment weiter, denn um diese zu sprechen, muss sich nicht die ganze Gruppe versammeln. Dass die Solidaritätsgruppen aber keine Grosseinkäufe mehr tätigen können, trifft die Gemeinschaften schwer, sie wären in dieser Zeit ein nützliches Mittel gegen die überhöhten Nahrungsmittelpreise.

Zu den bereits bestehenden Krisen wie Gewalt, Unterdrückung, Hunger, Armut, die Folgen des Klimawandels und Krankheiten wird diese Situation der Menschen im globalen Süden durch Corona nun vielerorts noch prekärer: „Umso wichtiger ist es nun, dorthin zu schauen und diesen Menschen so gut es geht unsere Unterstützung zu bieten“, sagt Nilles. Unterstützung wird in den nächsten Wochen darin bestehen, via WhatsApp-Gruppen gegen Fake News anzukämpfen, Informationen über den Schutz vor dem Virus zu verbreiten und trotz eingeschränkten Arbeitsmöglichkeiten die Partnerorganisationen zu finanzieren, damit sie weiterhin ihre Mitarbeitenden bezahlen können.

Fastenaktion wird regelmässig über die Situation in den Projektländern informieren. Der nächste Text wird Eindrücken aus Südafrika schildern. Autorin wird unser Kampagnengast Mercia Andrews, die Gründerin von Rural Women Assembly sein. Wir freuen uns wenn dieser Text oder Auszüge daraus verwendet werden.

Weitere Informationen

Colette Kalt, Verantwortliche Medien, Fastenaktion; kalt@fastenaktion.ch, 079 352 38 04