Der Ständerat hat am 3. Juni kurzerhand beschlossen, Gelder von der Internationalen Zusammenarbeit (IZA) zum Militär umzuleiten. Vom IZABudget der Jahre 2025-2028 sollen zwei von elf Milliarden gestrichen und der Armee zur Verfügung gestellt werden. Fastenaktion spricht sich entschieden gegen diese weitere Schwächung der langfristigen, nachhaltigen Entwicklungszusammenarbeit aus. Nationalrat und Bundesrat müssen diesen Entscheid korrigieren.

Text: Mischa von Arb, Abteilungsleiter Medien, Information und Campaigning bei Fastenaktion

Mit den Kürzungen der Gelder für die Schweizer IZA würden Zehntausende von Kindern im Stich und Tausende von Kleinbauernfamilien auf dem Weg zu einer guten Eigenversorgung fallen gelassen. Auch die Programmarbeit von Fastenaktion droht, von diesen Kürzungen betroffen zu sein. In Haiti, wo Banden das Land terrorisieren, müssten wir die Unterstützung für tausende Menschen einstellen, in Burkina Faso, wo Terrorgruppen Familien bedrohen und von ihrem Land vertreiben, könnten wir vielen nicht mehr helfen, für ihre eigene Ernährung zu sorgen. Es gäbe noch viele weitere Beispiele, denn die Zahl der vergessenen Krisen und Konflikten auf der Welt ist enorm.

Durch unsere Arbeit verbessern wir direkt das Leben von über 600‘000 Menschen – indirekt sogar von über 2.5 Millionen. Die drohenden Kürzungen würden unsere Programme in Afrika, Asien und Lateinamerika betreffen. Wirkungsvolle Arbeit in den ärmsten Ländern würde erschwert. Ohnehin stehen von den rund 11 Milliarden Franken der staatlichen IZA nur rund 5 Prozent für die Finanzierung von Entwicklungsprogrammen durch Schweizer Hilfswerke zur Verfügung. Dieser Anteil würde durch die Kürzungen wahrscheinlich weiter reduziert werden. Der grösste Teil fliesst in die bilaterale und multinationale Entwicklungszusammenarbeit, in die Friedensförderung und in die Humanitäre Nothilfe.

Der Ständerat will die Gelder für die langfristige Entwicklungszusammenarbeit wie in Kenia streichen. Das geht zu Lasten der ärmsten Menschen.

Schweiz kommt ihrer Verpflichtung nicht nach

2011 legte das Schweizer Parlament fest, dass 0.5 Prozent des Bruttonationaleinkommens für die öffentliche Entwicklungsfinanzierung aufgewendet werden soll. Das halbe Prozent wird bereits mit dem vom Bundesrat vorgeschlagenen Budget für 2025-2028 nicht erreicht. Im Rahmen der Agenda 2030 der UNO hat die Schweiz gar 0.7 Prozent versprochen. Der Bundesrat möchte zudem 1,5 Milliarden aus dem Budget für die Ukraine aufwenden, weitere 1,6 Mrd. sind zur Deckung internationaler Klimaverpflichtungen vorgesehen. Die nun vom Ständerat verabschiedete Kürzung von zusätzlichen 2 Milliarden ist ein regelrechter Kahlschlag für die internationale Hilfe aus der Schweiz. Für die ordentliche Entwicklungszusammenarbeit würde faktisch nur noch rund die Hälfte der bisherigen Gelder zur Verfügung stehen. Dies gefährdet die Existenzgrundlage der Armuts- und Hungerbekämpfung, der humanitären Hilfe und der internationalen Zusammenarbeit zur Erreichung vereinbarter Entwicklungsziele, zu welcher sich die Schweiz verpflichtet hat.

 

Entwicklungszusammenarbeit im Interesse der Schweiz

In der Strategie der Internationalen Zusammenarbeit 2025-2028 benennt der Bundesrat entwicklungspolitische Ziele: Diese sind auch im unmittelbaren Interesse der Schweiz etwa bezüglich der globalen Gesundheit oder der Migration, aber auch im Hinblick auf Frieden, Demokratie oder den Erhalt natürlicher Lebensgrundlagen. Diese Ziele können nur verfolgt und erreicht werden, wenn ausreichend Mittel zur Verfügung stehen. Mit einer zusätzlichen Kürzung um 2 Milliarden Franken wie sie der Ständerat vorschlägt, würde die Umsetzung der Strategie verhindert, bevor sie startet. Deshalb setzen sich Fastenaktion und weitere Schweizer Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit dafür ein, dass diese Gelder nicht gekürzt werden. 

Wir setzen uns im Rahmen von Alliance Sud mit der Kampagne «Mehr Solidarität» für eine nachhaltige und stabile Finanzierung der Entwicklungszusammenarbeit ein. Mehr über die Kampagne erfahren Sie hier.

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Die Lage in Haiti bleibt dramatisch: Zwar ist sind inzwischen ein neuer Premierminister und ein Übergangsrat im Amt, doch die Hauptstadt Port-au-Prince ist weiterhin unter Kontrolle von kriminellen Banden. Die Versorgungslage auf der Karibikinsel wird derweil immer prekärer. Fastenaktion hat deshalb beschlossen, die Menschen in unseren Projekten gezielt mit Nothilfe zu unterstützen, um ihre Ernährungssituation zu verbessern.

Text: Ralf Kaminski, Redaktor bei Fastenaktion

Die Partnerorganisationen von Fastenaktion arbeiten mehrheitlich im ländlichen Raum im Nordwesten Haitis. Die Menschen dort leben oft in prekären Verhältnissen und betreiben Landwirtschaft für den Eigenbedarf. Zwar sind sie vom Terror der kriminellen Banden bisher nicht direkt betroffen, jedoch bekommen auch sie die dadurch ausgelösten Versorgungsengpässe zu spüren: Die Banden blockieren den Hafen der Hauptstadt Port-au-Prince und wichtige Überlandstrassen. Ausserdem hat der Inselnachbar, die Dominikanische Republik, die Grenzen geschlossen – viele Güter des täglichen Bedarfs sind dadurch blockiert. Zudem hat sich auch das lokal hergestellte Saatgut erheblich verteuert.

Die Folgen: eine galoppierende Inflation und eine rapide Zunahme von Armut und Hunger. Fastenaktion unterstützt deshalb vier Partnerorganisationen auf Haiti bei gezielter Nothilfe für die Ärmsten in unseren Projekten. Die Hilfe besteht aus zwei Elementen: Einerseits verteilen die Partnerorganisationen Saatgut, etwa für Bohnen, Erbsen oder Yams, damit die Menschen trotz der Krise anpflanzen und später ernten können.

 

Die Bevölkerung braucht Hilfe

Andererseits organisieren sie bezahlte Gemeinschaftsarbeit zur Verbesserung der Infrastruktur, etwa die Reparatur eines Bewässerungskanals, der Erosionsschutz bei Feldern oder die Wiederaufforstung. So kommen die Menschen kurzfristig zu Bargeld, das sie normalerweise mit dem Verkauf von landwirtschaftlicher Überproduktion verdienen würden. Doch dieser Verkauf wird derzeit durch Strassenblockaden massiv erschwert.  

Das verteilte Saatgut stammt aus der Region selbst  und kann deshalb ohne grössere Einschränkungen zu den betroffenen Bäuerinnen und Bauern transportiert werden. Eine direkte Lebensmittelhilfe mit Produkten von ausserhalb wäre hingegen logistisch derzeit schwierig.

In Haiti ernähren sich die Menschen hauptsächlich von ihren eigenen landwirtschaftlichen Erträgen.

Übergangsrat soll Wahlen aufgleisen

Die Sicherheitslage im Land bleibt derweil dramatisch. Zwar ist seit Ende April ein neunköpfiger Übergangsrat im Amt, der den bisherigen Interimspremier Ariel Henry offiziell abgelöst hat. Doch die Einschwörungszeremonie in Port-au-Prince fand im Geheimen statt, aus Angst vor Angriffen der kriminellen Banden, welche die Hauptstadt faktisch weiterhin kontrollieren.

Der Übergangsrat – eine Frau und acht Männer – repräsentiert Haitis wichtigste politische Parteien sowie die Zivilgesellschaft und Glaubensgemeinschaften. Er wird auch von den USA und der karibischen Gemeinschaft Caricom gestützt und soll ein Kabinett ernennen und Wahlen aufgleisen. Bereits ernannt hat der Rat einen neuen Premierminister, den Entwicklungsexperten und früheren Unicef-Regionaldirektor für Lateinamerika Garry Conille. Vergangene Woche kam auch eine Delegation aus Kenia auf Haiti an, die den Einsatz einer kenianisch geführten Uno-Sicherheitsmission vorbereitet. Bis zu 1000 Polizisten sollen dabei helfen, die Banden zu bekämpfen und die Sicherheitslage im Land zu stabilisieren.

«Es ist weiterhin zu gefährlich, Port-au-Prince zu verlassen», sagt der Koordinator von Fastenaktion.

Tote, Verletzte und Hungernde

Haitis Situation ist seit der Ermordung von Präsident Jovenel Moïse 2021 noch chaotischer als ohnehin schon. Ende Februar jedoch eskalierte die Lage, als bewaffnete Banden die Macht in der Hauptstadt übernahmen. Ausländische Regierungen haben seither Hunderte ihrer Bürger evakuiert. Allein dieses Jahr wurden 2500 Menschen getötet oder verletzt, rund 1.6 Millionen droht eine Hungersnot.

«Es ist weiterhin zu gefährlich, Port-au-Prince zu verlassen», sagt der Koordinator von Fastenaktion, der in einem Vorort der Hauptstadt lebt und seit Wochen von zu Hause aus arbeitet. Er ist jedoch zuversichtlich, dass sich die Sicherheitslage noch dieses Jahr bessern wird . «Voraussetzung dafür ist, dass der Übergangsrat für Sicherheit im Land sorgt und transparente Wahlen organisieren kann.» Ausserdem werde es substanzielle Wirtschaftshilfe von aussen brauchen – und eine Perspektive für die Menschen. «Die Entscheidungsprozesse im Rat werden sicherlich länger dauern. Aber da alle wichtigen politischen Kräfte darin vertreten sind, besteht Hoffnung, dass bisherige Blockaden überwunden werden können.» 

Erfahren Sie hier im Hintergrundtext mehr über die vielfältigen Hintergründe der Dauerkrise in Haiti.

Zwei Bewohnerinnen in einem Dorf in Haiti.
Die Menschen in Haiti hoffen auf eine baldige Verbesserung der Sicherheitslage und eine friedliche Zukunft.

Fastenaktion setzt knapp 80 000 Franken für die Nothilfe in Haiti ein. Aus diesem Anlass rufen wir zu Spenden auf. Jeder Beitrag zählt, um die betroffenen Menschen zu unterstützen. Klicken Sie hier, um zu spenden.

Fastenaktion unterstützt die Ärmsten in 14 Ländern des globalen Südens. Doch in einigen wird dies durch Konflikte, Terror oder politische Unruhen zusätzlich erschwert. Darunter sind auch langjährige Krisen, welche die Öffentlichkeit kaum mehr beachtet.

Text: Ralf Kaminski, Redaktor bei Fastenaktion

Die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit für Krisen, Kriege und Konflikte ist begrenzt. Der Fokus liegt aktuell vor allem auf der Ukraine und Gaza, doch es gibt noch Dutzende weitere Konfliktregionen, über die in unseren Medien kaum je berichtet wird. 

Zum Beispiel die Demokratische Republik Kongo, in der Fastenaktion in 13 Projekten die Ernährungssituation von rund 16‘000 Menschen verbessert. Der zweitgrösste Staat Afrikas (56-mal die Fläche der Schweiz) gehört trotz enormen Rohstoffreichtums zu den ärmsten Ländern der Welt. Knapp 7 Millionen Menschen sind landesintern auf der Flucht, insbesondere im Osten.

Seit bald 30 Jahren Gewalt im Kongo

Rund 200 bewaffnete Gruppen kämpfen im Kongo um territoriale Machtansprüche – und letztlich um die Kontrolle über natürliche Ressourcen. Es herrscht Willkür und Gewalt, täglich sterben Menschen. Hinzu kommt weitverbreiteter Hunger.  

Seit bald 30 Jahren folgen in der DR Kongo Konflikte und Bürgerkriege aufeinander. Die Welt hat sich daran gewöhnt, das Leid, so furchtbar es ist, ist nicht mehr newswürdig. Diese Mauer der Gleichgültigkeit hat Haiti im März für kurze Zeit durchbrochen – im karibischen Inselstaat löst seit Jahrzehnten eine Krise die nächste ab. 

 

Anarchie auf Haiti

Fastenaktion stabilisiert dort in 10 Projekten die Ernährungssicherheit von rund 8000 Menschen. Der Staat, der seit langem zu den ärmsten der Welt gehört, steht derzeit ohne funktionsfähige Regierung oder Behörden da; es herrscht faktisch Anarchie. Die Hauptstadt Port-au-Prince wird weitgehend von bewaffneten Banden kontrolliert, die im März den Rücktritt des interimistischen Premierministers erzwungen haben. Was dem Land einen kurzen Augenblick öffentlicher Aufmerksamkeit bescherte. 

Die erhält es sonst nicht, obwohl allein 2023 knapp 5000 Menschen durch Bandengewalt ums Leben kamen und knapp 3000 entführt wurden. Schon 314‘000 Menschen wurden durch Gewalt und Plünderungen aus ihren Wohnorten vertrieben. 43 Prozent der Bevölkerung (mehr als vier Millionen Menschen) sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.

Der Kongo ist reich an wertvollen Rohstoffen wie Kobalt. Verschiedene Interessengruppen kämpfen um die Kontrolle der seltenen Erden.

Wirksame Arbeit trotz Terror und Korruption

Ähnliche vergessene Konflikte gibt es auch noch in anderen unserer Programmländer: Burkina Faso leidet unter jihadistischem Terror, in Teilen der Philippinen kämpfen muslimische Gruppierungen seit Jahrzehnten mit Waffengewalt um mehr Autonomie oder Unabhängigkeit, in Kolumbien herrscht erst seit Kurzem ein fragiler Friede zwischen einer der Guerillagruppen und der Regierung, dafür üben andere bewaffnete Gruppen, Dissidenten sowie kriminelle Banden vermehrt Gewalt aus. Der Norden Kenias beherbergt die zwei grössten Flüchtlingslager der Welt, mit über 600‘000 Vertriebenen aus diversen Konflikten der Region.  

Und gleich mehrere Länder, in denen Fastenaktion aktiv ist, leiden seit Jahrzehnten unter mehr oder weniger korrupten Regierungen und einer kleinen Oberschicht, die sich nicht um die Leiden der Bevölkerung schert – und die teils äusserst lukrativen Einnahmen aus natürlichen Ressourcen in ihre eigenen Taschen leitet. Trotz dieser erschwerten Bedingungen gelingt es Fastenaktion und ihren Partnerorganisationen in diesen Ländern wirksame Arbeit zu leisten und die Ernährungssituation der Ärmsten zu verbessern. 

Wir möchten, exemplarisch für die verschiedenen vergessenen Konflikte, einen genaueren Blick auf die Lage in Haiti und in der Demokratischen Republik Kongo werfen, die Hintergründe dieser Krisen erklären und zeigen, wie es unseren Partnerorganisationen dennoch gelingt, vor Ort erfolgreich zu arbeiten.

In Haiti sichern unsere Projekte trotz der schwierigen Situation die Ernährung von 8000 Menschen.
Die Koordinator:innen von Fastenaktion berichten über die Lebensumstände in ihren Ländern. Hier folgen die Stimmen von Sam Barthélémy und Natacha Compaoré, Koordination in Burkina Faso bei Fastenaktion.
In der Geschichten-Reihe «Stimmen aus dem Süden» berichten unsere Koordinator:innen über die Lebensumstände in ihren Ländern. Der Krieg in der Ukraine hat auch Auswirkungen auf das Leben der Menschen in unseren Projektländern.  Sie wissen bald nicht mehr, wie sie noch über die Runden kommen sollen. In diesen harten Zeiten sind die Programme von Fastenaktion ein Lichtblick und geben den Menschen Zuversicht.

Hier die Stimmen von Sam Barthélémy und Natacha Compaoré, Koordination in Burkina Faso bei Fastenaktion.

«Die Menschen in unseren Projekten in Burkina Faso sind meist Bäuerinnen und Bauern, leben in ländlichen Gebieten fernab der Stadt und der Medien. Die meisten konnten keine Schule besuchen und verstehen nicht, was mit dem Krieg in der Ukraine auf dem Spiel steht. Russland und die Ukraine sind für sie so weit entfernt wie ein Mythos oder eine Geschichte. Die Menschen hier beschäftigt vielmehr die Unsicherheit durch die verbreiteten Terroranschläge. Seit nunmehr sechs Jahren leben vor allem die Menschen in der Sahelzone im Norden, im nördlichen Zentrum und im Westen mit dieser ständigen Bedrohung.

Neben dem Terrorismus ist der Klimawandel eine weitere Sorge. Da die vergangene Winterperiode katastrophal war und die Ernte sehr schlecht ausfiel, hat sich bei den Menschen in fast allen Gebieten, in denen wir aktiv sind, die Situation verschlechtert und es wird zunehmend schwierig, sich noch ausreichend zu ernähren.

Möglichst viel selber herstellen, um wirtschaftlich unabhängig zu sein.
Abhängigkeit vom Ausland verringern
Dieser eigentlich weit entfernte Konflikt zeigt uns, wie sehr wir alle von wenigen Ländern abhängig sind. Ein Krieg, der in der Ukraine ausbricht, wirkt sich sowohl auf Europa als auch auf Afrika aus. Die derzeitige Situation betrachten wir als Chance für den lokalen Getreideanbau, der die Grundlage der Ernährung in Burkina bildet. Um das Fehlen von importiertem Weizen auszugleichen, probieren wir mit den Menschen in den Projekten aus, welches Getreide unter diesen schwierigen klimatischen Bedingungen bei uns wachsen und verarbeitet werden kann. Zudem wollen wir andere Techniken der Brotherstellung mit anderen Getreidearten ausprobieren.

Wir versuchen alles, um die Abhängigkeit vom Ausland zu verringern und uns auf die eigenen Stärken zu konzentrieren. Immerhin hatte Burkina Faso bis 2005 eine nationale Getreidemühle (Les grands moulins du Burkina) in der der eigene Weizen gemahlen wurde. Da wollen wir wieder hin.»

Unterstützen Sie unser Landesprogramm in Burkina Faso

Mit der Unterstützung von Fastenaktion erhalten Familien eine Ausbildung zu angepasster Landwirtschaft und vielfältigem Saatgut. Dadurch können sie besser auf die Folgen des Klimawandels reagieren. Zusätzlich gründen sie Solidaritätsgruppen, in die sie regelmässig Geld einlegen und sich in Notlagen ohne Zinsen gegenseitig aushelfen können.